Vegane Herbstrezepte
Kürbis, Pilze, Maroni, Birnen und Quitten prägen die vegane Küche zwischen September und November. Wer die Saison nutzt, kocht günstiger und nährstoffreicher: Laut Healthline liefert eine Tasse gegarter Kürbis den doppelten Tagesbedarf an Beta-Carotin - bei nur 50 Kalorien.
Auch Pilze profitieren von der Herbstsaison: Eine 2025 im Fachjournal Frontiers veröffentlichte Studie zeigt, dass UV-belichtete Pilze den Vitamin-D-Spiegel fast so stark wie ein Supplement anheben. Für Veganerinnen und Veganer sind Pilze damit eine der wenigen pflanzlichen Vitamin-D-Quellen im dunkler werdenden Herbst.
Direkt zu den Rezepten:
- Suppen: Kürbiscremesuppe aus Hokkaido, Steinpilz-Zwiebel-Suppe
- Hauptgerichte: Pilzrisotto, Pilzgulasch, Kürbis-Eintopf, Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter, Kürbislaibchen
- Kuchen: Birnenkuchen, Maronikuchen, Quittenkuchen
Vegane Kürbiscremesuppe aus Hokkaido
Samtige vegane Kürbissuppe in nur 20 Minuten! Mit Hokkaido musst du nicht mal schälen. Cremig, wärmend und perfekt für kalte Tage.
Vegane Steinpilz-Zwiebel-Suppe mit Kartoffeln
Diese herzhafte Steinpilzsuppe mit karamellisierten Zwiebeln, cremigen Kartoffeln und einem Hauch Ingwer wärmt an kalten Tagen von innen. In nur 30 Minuten auf dem Tisch!
Veganer Pilzrisotto: Cremig und aromatisch in 35 Minuten
Veganer Pilzrisotto – das ganze Jahr mit Champignons und Kräuterseitlingen von Billa, Spar und Hofer. Das traditionelle vegane Schwammerl-Risotto wird mit Hefeflocken und Miso unglaublich cremig. Thermomix-Variante und Version ohne Wein inklusive. Fertig in 35 Minuten.
Veganes Pilzgulasch: Herzhaft-cremig wie bei Oma
Dieses vegane Pilzgulasch mit Champignons und Kräuterseitlingen schmeckt unglaublich herzhaft und cremig. Der österreichische Klassiker in 45 Minuten auf dem Tisch!
Veganer Kürbis-Eintopf: Wärmend mit Kichererbsen und Kokosmilch
Dieser herzhafte Kürbis-Eintopf mit Kichererbsen und cremiger Kokosmilch ist das perfekte Winter-Comfort-Food. In nur 40 Minuten zauberst du ein wärmendes Gericht mit orientalischen Gewürzen.
Vegane Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter
Selbstgemachte fluffige Kürbis-Gnocchi in aromatischer veganer Salbeibutter - ein herbstliches Comfort Food, das in 45 Minuten auf dem Teller ist.
Vegane Kürbislaibchen
Knusprige vegane Kürbislaibchen aus geraspeltem Hokkaido, mit Curry gewürzt und in der Pfanne goldbraun gebraten.
Veganer Birnenkuchen
Saftiger Rührkuchen mit gewürfelten Birnen im Teig, Birnenscheiben und knusprigem Zimt-Streusel obendrauf - fertig in 65 Minuten.
Veganer Maronikuchen (glutenfrei)
Dichter, saftiger Tessiner Maronikuchen aus reinem Maronimehl - von Natur aus glutenfrei und komplett vegan.
Veganer Quittenkuchen
Saftiger Rührkuchen mit weich geschmorten Quittenstücken, Zimt und gemahlenen Mandeln - der erste eigenständige Quittenkuchen im Blog, passend zur Quittensaison im Herbst.
Kürbis ist das vielseitigste Gemüse der veganen Herbstküche
Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis unterscheiden sich in Süße und Textur, lassen sich aber alle gleich verarbeiten: schälen (außer Hokkaido), entkernen, würfeln und garen. Aus dem weichen Fruchtfleisch entstehen cremige Suppen, Risotto, Gnocchi und deftige Eintöpfe.
Für Eile eignet sich der Ofen: Kürbiswürfel bei 200 Grad 20 Minuten rösten, bis sie karamellisieren. Das intensiviert den Geschmack deutlich mehr als Kochen im Wasser.
Pilze bringen Herzhaftigkeit und Umami in die Herbstküche
Steinpilze, Champignons und braune Egerlinge haben zwischen September und Oktober Hochsaison und liefern den herzhaften Umami-Geschmack, der sonst oft von Fleisch kommt. In Risotto, Gulasch oder Sahnesauce ersetzen sie Fleisch nicht nur geschmacklich, sondern auch texturlich.
Getrocknete Steinpilze verstärken jedes Pilzgericht: Ein paar Gramm eingeweicht und samt Einweichwasser mitgekocht, sorgen für zusätzliche Tiefe.
Maroni, Birne und Quitte prägen die vegane Herbst-Patisserie
Esskastanien liefern laut WebMD rund 8 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm - deutlich mehr als die meisten anderen Nusssorten - und eignen sich gemahlen als glutenfreie Basis für Kuchen.
Birnen bringen laut Healthline 6 Gramm Ballaststoffe pro Frucht mit, Quitten dagegen sind roh ungenießbar hart und müssen immer gekocht werden - typischerweise zu Kuchen, Gelee oder Kompott.
Saisonkalender für veganes Herbstgemüse und -obst
| Zutat | Saison | Verwendung |
|---|---|---|
| Kürbis | Sept.-Nov. | Suppe, Risotto, Gnocchi, Eintopf |
| Steinpilz | Sept.-Okt. | Suppe, Risotto, Sauce |
| Champignon | ganzjährig, Herbst-Peak | Gulasch, Risotto, Braten |
| Maroni | Okt.-Dez. | Kuchen, Aufläufe, Beilage |
| Birne | Sept.-Okt. | Kuchen, Salat, Kompott |
| Quitte | Okt.-Nov. | Kuchen, Gelee, Kompott |
Saisonal und regional einkaufen zahlt sich im Herbst besonders aus
Laut EUFIC verursacht Gemüse und Obst außerhalb der Saison meist einen höheren CO2-Fußabdruck, weil es entweder eingeflogen oder über Monate energieintensiv gelagert werden muss. Eine Studie in Resources, Conservation and Recycling bestätigt, dass regionales, saisonales Obst und Gemüse in mehreren Umweltkategorien besser abschneidet als importierte Ware.
Kürbis, Pilze, Maroni, Birne und Quitte müssen im Herbst nicht importiert werden - sie wachsen genau jetzt vor der eigenen Haustür. Das macht sie nicht nur zur günstigsten, sondern auch zur ökologisch sinnvollsten Wahl für die vegane Küche zwischen September und November.
Häufige Fragen
- Welches Gemüse hat im Herbst in Österreich und Deutschland Saison?
- Ab September dominieren Kürbis, Pilze wie Steinpilze und Champignons, Wirsing, Rotkohl und Rüben die Marktstände. Im Oktober und November kommen Maroni (Esskastanien), Birnen und Quitten dazu. Diese Zutaten bilden die Basis für die meisten veganen Herbstrezepte.
- Welche veganen Gerichte eignen sich am besten für den Herbst?
- Wärmende, sättigende Gerichte stehen im Herbst im Mittelpunkt: cremige Kürbissuppen, Risotto mit Pilzen, herzhafte Eintöpfe und Gulasch. Zum Nachtisch passen Kuchen mit Birne, Maroni oder Quitte - alle nutzen die gerade reifen Herbstfrüchte.
- Wie bereite ich Kürbis am schnellsten vegan zu?
- Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden - die Schale wird beim Garen weich und ist essbar. In Würfel geschnitten braucht er nur 15-20 Minuten im Topf oder Ofen, bis er weich genug für Suppe, Risotto oder Gnocchi ist.
- Sind Maroni das ganze Jahr über erhältlich?
- Frische Maroni haben von Oktober bis Dezember Saison und schmecken dann am besten. Außerhalb dieser Zeit sind vorgegarte, vakuumierte oder geschälte Maroni aus dem Glas eine praktische Alternative für Kuchen und Aufläufe.
- Kann ich vegane Herbstrezepte gut vorbereiten und einfrieren?
- Ja, Suppen, Eintöpfe und Gulasch lassen sich problemlos einfrieren und halten sich portioniert bis zu drei Monate. Kürbis-Gnocchi schmecken am besten frisch zubereitet, roher geriebener Kürbis lässt sich aber auch einfrieren und später weiterverarbeiten.
- Welche veganen Herbstdesserts eignen sich für Erntedank?
- Zu Erntedank passen Kuchen mit den gerade reifen Herbstfrüchten besonders gut: Birnenkuchen, glutenfreier Maronikuchen oder ein Quittenkuchen bringen die Saison auf den Tisch und lassen sich gut vorbereiten, wenn Gäste eingeladen sind.