Veganes Kürbisgulasch

Ein Topf, herbstliche Farben und eine Sauce, die von selbst sämig wird: Dieses Gulasch bringt Hokkaido-Kürbis in die klassische Paprika-Kümmel-Würzung der österreichischen Küche. Die Schale bleibt einfach dran.

Kürbis statt Fleisch als Gulaschbasis

800 g Hokkaido-Kürbis übernehmen hier die Rolle, die sonst Rindfleisch spielt: würfeln, mitrösten, mit Paprikapulver und Kümmel würzen. Nach 30-35 Minuten Köcheln ist der Kürbis weich genug, um einen Teil davon direkt im Topf zu zerdrücken - dadurch bindet die Sauce ganz ohne Sahne oder Mehl.

Kartoffeln und rote Paprika sorgen für Biss und Süße, während 2 TL Paprikapulver edelsüß und 1 TL gemahlener Kümmel dem Gulasch seine typische Würze geben. Diese Kombination stammt direkt aus der ungarisch-österreichischen Gulaschtradition, nur eben komplett pflanzlich.

Serviervorschlag

Zum Kürbisgulasch passt klassisch Semmelknödel oder Serviettenknödel, die die würzige Sauce aufsaugen. Ein Klecks veganer Sauerrahm und frische Petersilie obendrauf machen das Bild rund. Wer schnell und unkompliziert servieren will, greift stattdessen zu einfachem Kartoffelpüree oder einer Scheibe Brot.

Wer noch mehr herbstliche Kürbisgerichte sucht, wird im Kürbis-Curry oder bei den Kürbislaibchen fündig.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Kochzeit
35 Min
Gesamtzeit
55 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 800 g Hokkaido-Kürbis (mit Schale, gewürfelt)
  • 400 g festkochende Kartoffeln, gewürfelt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Tomatenmark
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL gemahlener Kümmel
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Vegane Sauerrahm und gehackte Petersilie zum Servieren

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig andünsten.
  2. Kürbis-, Kartoffel- und Paprikawürfel dazugeben und 2-3 Minuten mitrösten.
  3. Tomatenmark, Paprikapulver und Kümmel einrühren und kurz mitrösten, bis es aromatisch duftet.
  4. Mit Gemüsebrühe aufgießen, aufkochen, dann zugedeckt bei mittlerer Hitze 30-35 Minuten köcheln lassen, bis Kürbis und Kartoffeln weich sind.
  5. Einen Teil der Kürbisstücke mit einer Gabel zerdrücken, damit das Gulasch cremig andickt.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit veganem Sauerrahm sowie Petersilie servieren.

Häufige Fragen

Welcher Kürbis eignet sich am besten für Gulasch?
Hokkaido ist ideal, weil seine Schale mitgekocht werden kann und nicht extra geschält werden muss. Das spart Zeit und die Schale wird beim Köcheln butterweich. Butternusskürbis funktioniert ebenfalls gut, muss aber vorher geschält werden.
Wie mache ich das Gulasch von Anfang an cremiger?
Ein Teil der Kürbiswürfel lässt sich gegen Ende der Kochzeit direkt im Topf mit einer Gabel zerdrücken. Das bindet die Sauce natürlich, ohne Sahne oder Mehl zu brauchen. Wer es noch sämiger mag, püriert einen kleinen Schöpfer der Sauce separat und rührt ihn zurück.
Womit wird das Kürbisgulasch traditionell serviert?
In Österreich passt Semmelknödel oder Serviettenknödel besonders gut, weil sie die würzige Sauce aufsaugen. Auch einfaches Kartoffelpüree oder ein Stück Brot funktionieren. Ein Klecks veganer Sauerrahm obendrauf rundet das Gericht ab.
Kann ich das Gulasch vorbereiten und einfrieren?
Ja, das Gulasch lässt sich gut 3 Monate einfrieren, am besten portionsweise in luftdichten Behältern. Beim Auftauen langsam im Topf erwärmen und bei Bedarf etwas Gemüsebrühe nachgießen, da der Kürbis beim Einfrieren etwas Flüssigkeit abgibt.