Vegane Kürbis-Lasagne
Zwei Saucen, eine Auflaufform: Diese Lasagne bringt Hokkaido-Kürbis in eine cremige Kokosmilch-Sauce und kombiniert sie mit einer würzigen Spinat-Cashew-Ricotta.
Kürbis-Kokos-Sauce als Basis
Statt einer klassischen Béchamel übernimmt hier eine Kürbis-Kokos-Sauce die Rolle der cremigen Grundlage. 600 g Hokkaido-Kürbis werden mit Zwiebel und Knoblauch angedünstet, mit 400 ml Kokosmilch aufgegossen und glatt püriert - die Schale des Hokkaido kann dabei mitgekocht werden.
Wer es schneller mag, greift zu 500 g Kürbispüree aus der Dose statt frischem Kürbis. Das spart die Dünstzeit, der Geschmack wird dadurch etwas milder.
Spinat-Cashew-Ricotta
Die zweite Schicht ist eine Ricotta aus eingeweichten Cashewkernen, Tofu und Spinat. Cashewkerne und Tofu werden cremig püriert, der ausgedrückte Spinat wird danach nur untergehoben - so bleibt die Ricotta stückig statt komplett glatt.
Für die Zubereitung braucht es keine Vorbereitung der Lasagneplatten: "Ohne Vorkochen"-Platten garen direkt im Ofen weich, solange jede Schicht großzügig mit Sauce bedeckt ist. Nach 30 Minuten abgedeckt und 15 Minuten offen bei 190°C ist die Lasagne fertig, wenn der Rand golden wird.
Wer noch mehr herbstliche Kürbisgerichte sucht, wird beim Kürbisgulasch oder beim Kürbis-Curry fündig.
Rezept
Zutaten
- 250 g Lasagneplatten (ohne Vorkochen)
- 600 g Hokkaido-Kürbis, gewürfelt (oder 500 g Kürbispüree aus der Dose)
- 1 Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 1 EL Olivenöl
- 400 ml Kokosmilch
- 1 TL gemahlene Muskatnuss
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 150 g Cashewkerne, mindestens 4 Stunden eingeweicht
- 300 g TK-Spinat, aufgetaut und gut ausgedrückt
- 200 g Naturtofu
- 2 EL Zitronensaft
- 1 Knoblauchzehe für die Ricotta
- 3 EL Semmelbrösel (Topping, optional)
Zubereitung
- Zwiebel und 2 Knoblauchzehen in Olivenöl andünsten, Kürbiswürfel dazugeben und 10 Minuten mitdünsten, bis sie weich sind.
- Kokosmilch, Muskatnuss, Salz und Pfeffer einrühren, 5 Minuten köcheln lassen, dann mit dem Stabmixer glatt pürieren.
- Eingeweichte Cashewkerne abgießen und mit Tofu, Zitronensaft, 1 Knoblauchzehe und etwas Salz im Mixer cremig pürieren.
- Ausgedrückten Spinat unter die Cashew-Tofu-Creme heben, nicht mehr mixen, damit die Ricotta stückig bleibt.
- Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Kürbissauce bedecken.
- Abwechselnd Lasagneplatten, Spinat-Ricotta und Kürbissauce schichten, mit einer Schicht Sauce abschließen.
- Mit Semmelbröseln bestreuen, mit Alufolie abdecken und 30 Minuten backen.
- Folie entfernen und weitere 15 Minuten backen, bis die Platten weich sind und der Rand golden wird.
- 10 Minuten ruhen lassen, bevor die Lasagne angeschnitten wird.
Häufige Fragen
- Kann ich die Cashewkerne durch etwas anderes ersetzen?
- Seidentofu funktioniert als schnellere Alternative ohne Einweichzeit, ergibt aber eine etwas weniger cremige Ricotta. Auch eingeweichte Sonnenblumenkerne lassen sich verwenden - sie brauchen nur etwa 2 Stunden zum Einweichen und schmecken neutraler als Cashewkerne.
- Müssen die Lasagneplatten vorgekocht werden?
- Nein, bei "ohne Vorkochen"-Platten reicht die Flüssigkeit aus Kürbissauce und Ricotta, damit sie im Ofen weich garen. Wichtig ist, dass jede Schicht großzügig mit Sauce bedeckt ist, sonst bleiben die Ränder der Platten hart.
- Kann ich frischen statt Dosen-Kürbis verwenden?
- Ja, 600 g gewürfelter Hokkaido-Kürbis wird direkt mitgedünstet und später mit der Kokosmilch püriert. Das dauert etwas länger als Dosenpüree, ergibt aber einen intensiveren Kürbisgeschmack.
- Wie lange ist die Lasagne haltbar und kann ich sie einfrieren?
- Im Kühlschrank hält sich die fertige Lasagne abgedeckt etwa 3 Tage. Einzelne Portionen lassen sich bis zu 2 Monate einfrieren und im Backofen bei 180°C aufgewärmt wieder knusprig werden.
- Was passt gut als Beilage zur Kürbis-Lasagne?
- Ein einfacher grüner Salat mit Essig-Öl-Dressing gleicht die Cremigkeit der Lasagne aus. Auch geröstete Kürbiskerne als Topping passen thematisch und geben zusätzlich Biss.