Vegane Kürbis-Pancakes

Kürbispüree macht diesen Pancake-Teig von Natur aus saftig und bindet ihn ganz ohne Ei - warme Gewürze wie Zimt, Ingwer und Muskat sorgen für den typischen Herbstgeschmack.

Fluffige Konsistenz durch das richtige Verrühren

Backpulver und Natron zusammen sorgen für den nötigen Trieb, damit die Pancakes trotz des feuchten Kürbispürees luftig aufgehen. Entscheidend ist dabei die Rührtechnik: Die trockenen Zutaten werden nur kurz untergehoben, bis kein Mehl mehr sichtbar ist. Länger rühren aktiviert das Gluten im Mehl und macht den Teig zäh statt fluffig - kleine Klümpchen im fertigen Teig sind völlig normal und kein Fehler.

Die richtige Hitze beim Braten

Mittlere Pfannenhitze ist entscheidend, da Kürbispüree die Pancakes dichter macht als klassischer Teig und sie bei zu hoher Hitze außen verbrennen, bevor sie innen durch sind. Sobald an der Oberfläche kleine Bläschen erscheinen und der Rand matt wirkt, ist der Moment zum Wenden gekommen - meist nach 2-3 Minuten. Auf der zweiten Seite reichen dann noch 1-2 Minuten bis zur goldbraunen Farbe.

Wer die Herbst-Kürbis-Reihe weiterschlemmen will, findet bei VeganBlatt auch Vegane Kürbis-Cookies, Vegane Kürbis-Brownies und Vegane Kürbis-Zimtschnecken für die süße Seite, sowie das herzhafte Veganes Kürbis-Curry.

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Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
25 Min
Portionen
8 Pancakes (2-3 Portionen)

Zutaten

  • 200 g Weizenmehl
  • 250 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbst gegart)
  • 250 ml Hafermilch
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/4 TL geriebene Muskatnuss
  • 1/4 TL Salz
  • Pflanzenöl zum Braten

Zubereitung

  1. Kürbispüree, Hafermilch, Ahornsirup, Öl und Vanilleextrakt in einer großen Schüssel glattrühren.
  2. Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskat und Salz in einer separaten Schüssel vermischen.
  3. Die trockenen Zutaten zur Kürbismasse geben und nur so lange verrühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist - kleine Klümpchen im Teig sind völlig in Ordnung.
  4. Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und dünn mit Pflanzenöl einpinseln.
  5. Pro Pancake etwa 60 ml Teig in die Pfanne geben und leicht verstreichen.
  6. 2-3 Minuten braten, bis an der Oberfläche kleine Bläschen erscheinen und der Rand matt wird, dann wenden.
  7. Weitere 1-2 Minuten braten, bis beide Seiten goldbraun sind.
  8. Mit Ahornsirup, veganer Butter oder gehackten Pekannüssen warm servieren.

Häufige Fragen

Warum werden meine Kürbis-Pancakes nicht fluffig?
Meist liegt es am zu langen Rühren - dadurch entwickelt sich Gluten und der Teig wird zäh statt luftig. Die trockenen Zutaten nur kurz unterheben, kleine Mehlklümpchen sind kein Problem. Auch frisches Backpulver und Natron sind wichtig, da beide Triebmittel nach einigen Monaten an Kraft verlieren.
Kann ich frisches statt eingemachtes Kürbispüree verwenden?
Ja, das funktioniert gut. Hokkaido oder Butternusskürbis weich dämpfen oder backen und pürieren. Frisches Püree ist oft wasserreicher als das aus der Dose - deshalb kurz in einem feinen Sieb abtropfen lassen, damit der Teig nicht zu flüssig wird.
Wie lagere und friere ich die Pancakes ein?
Vollständig ausgekühlt halten sie 2-3 Tage im Kühlschrank. Zum Einfrieren einzeln mit Backpapier zwischen den Schichten stapeln, so bleiben sie bis zu 2 Monate haltbar. Aufwärmen gelingt im Toaster oder kurz in der Pfanne, direkt aus dem Tiefkühler.
Welcher Pflanzendrink eignet sich am besten für den Teig?
Hafermilch passt geschmacklich neutral und macht den Teig cremig, aber auch Mandel- oder Sojadrink funktionieren problemlos. Wichtig ist nur ungesüßte Sorten zu wählen, damit die Süße im Rezept kontrollierbar bleibt.