Vegane Kürbis-Brownies
Kürbispüree macht diese Brownies außergewöhnlich saftig und fudgig - ganz ohne Ei oder Butter. Zimt, Muskat und Ingwer geben eine warme Herbstnote, die sich perfekt mit der intensiven Schokolade verbindet.
Kürbispüree statt Ei und Butter
Das Kürbispüree übernimmt gleich zwei Aufgaben: Es liefert die Feuchtigkeit, die sonst Eier bringen würden, und macht den Teig cremig genug, dass kaum Fett nötig ist. Zusammen mit Kakaopulver entsteht ein dichter, schokoladiger Teig, der beim Backen bewusst nicht durchgart.
28-32 Minuten bei 175°C reichen, damit der Rand fest wird, die Mitte aber noch leicht nachgibt - das ist der Schlüssel zur fudgigen Textur. Nach dem Backen müssen die Brownies mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen, bevor sie geschnitten werden.
Welche Kürbissorte eignet sich am besten?
Hokkaido ist ideal, weil die Schale mitgegart und püriert werden kann - kein Schälen nötig. Das Püree sollte dickflüssig sein; ist es zu wässrig, wird der Teig zu flüssig und die Brownies backen ungleichmäßig durch.
Verwandte Rezepte auf VeganBlatt: Vegane Süsskartoffel Brownies und Vegane Rote-Bete-Brownies folgen demselben Prinzip mit anderem Gemüse. Für die herzhafte Kürbis-Variante gibt es das Veganes Kürbis-Curry.
Rezept
Zutaten
- 250 g Kürbispüree (gegarter Hokkaido, püriert, oder aus der Dose)
- 100 g brauner Zucker
- 50 g Zucker
- 3 EL neutrales Pflanzenöl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 120 g Weizenmehl
- 60 g Kakaopulver, ungesüßt
- 1/2 TL Natron
- 1 TL Zimt
- 1/4 TL geriebene Muskatnuss
- 1/4 TL gemahlener Ingwer
- 1/2 TL Salz
- 100 g vegane Zartbitter-Schokoladentropfen
Zubereitung
- Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 20x20cm Backform mit Backpapier auslegen.
- Kürbispüree, braunen Zucker, Zucker, Öl und Vanilleextrakt in einer großen Schüssel glatt verrühren.
- Mehl, Kakaopulver, Natron, Zimt, Muskat, Ingwer und Salz in einer separaten Schüssel vermischen, dann zur Kürbismasse geben und zu einem dickflüssigen Teig verrühren.
- Zwei Drittel der Schokoladentropfen unterheben.
- Teig in die Form füllen und glatt streichen. Restliche Schokoladentropfen auf der Oberfläche verteilen.
- 28-32 Minuten backen, bis der Rand fest ist und die Mitte noch leicht weich wirkt. Der Stäbchentest darf ruhig etwas Teig zeigen.
- Vollständig auskühlen lassen, dann mindestens 1 Stunde im Kühlschrank nachkühlen. Erst danach in 16 Stücke schneiden - so werden die Brownies schön fudgig.
Häufige Fragen
- Kann ich frisches Kürbispüree statt Dosenpüree verwenden?
- Ja. Hokkaido eignet sich am besten, da die Schale mitgegart werden kann. Kürbis in Stücke schneiden, im Ofen oder Topf weich garen und ohne zusätzliche Flüssigkeit pürieren. Das Püree sollte dickflüssig sein - zu feuchtes Püree vorher in einem Sieb etwas abtropfen lassen.
- Warum sind meine Brownies zu trocken geworden?
- Meist liegt es an zu langer Backzeit. Die Mitte sollte beim Herausnehmen noch leicht weich wirken - sie gart beim Abkühlen nach. Auch zu wenig Kürbispüree oder zu viel Mehl macht den Teig trockener, deshalb die Mengen genau abwiegen.
- Kann ich die Brownies glutenfrei backen?
- Ja, eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 funktioniert gut. Alternativ 100 g Reismehl und 20 g Maisstärke statt Weizenmehl verwenden - die Brownies werden dadurch etwas dichter, bleiben aber fudgig.
- Wie lange halten sich die Kürbis-Brownies?
- In einer luftdichten Dose im Kühlschrank 5-6 Tage, dabei werden sie sogar noch fudgiger. Eingefroren und einzeln verpackt halten sie bis zu 3 Monate. Vor dem Servieren bei Raumtemperatur auftauen lassen.
- Warum müssen die Brownies vor dem Schneiden in den Kühlschrank?
- Direkt aus dem Ofen sind die Brownies noch zu weich zum Schneiden. Durch das Kühlen setzen sich Fette und Stärken, wodurch die Brownies fest genug werden für saubere Stücke und ihre dichte, fudgige Konsistenz bekommen.
- Kann ich Kürbiskuchengewürz statt der einzelnen Gewürze nehmen?
- Ja, 1 1/2 TL fertiges Kürbiskuchengewürz (Pumpkin Pie Spice) ersetzt Zimt, Muskat und Ingwer im Rezept. Das Gewürz gibt es in gut sortierten Supermärkten oder man mischt es selbst aus Zimt, Muskat, Ingwer und einer Prise Nelkenpulver.