Vegane Kürbis-Cookies

Kürbispüree macht diese Cookies angenehm saftig, ohne dass sie zu einem Kuchen werden - das richtige Mengenverhältnis entscheidet darüber. Zimt und Muskat geben die typische Herbstwürze, Schokotropfen den süßen Kontrast dazu.

Das richtige Verhältnis von Mehl und Kürbis

Für eine cookie-artige statt kuchige Konsistenz braucht es deutlich mehr Mehl als Kürbispüree - in diesem Rezept 260 g Mehl auf 100 g Püree. Wer mehr Kürbis verwendet, bekommt einen weicheren, kuchenähnlichen Keks statt eines Cookies mit Biss. Wichtig ist außerdem reines Kürbispüree statt Kürbiskuchenfüllung, die bereits Zucker und Gewürze enthält und die Balance im Teig durcheinanderbringt.

Backzeit und die richtige Konsistenz

Kürbisteig bräunt beim Backen kaum, deshalb ist die Farbe kein verlässliches Signal für Fertigkeit. Nach 12-14 Minuten sind die Cookies fertig, sobald die Oberfläche matt statt glänzend wirkt. Länger zu backen trocknet sie unnötig aus, da sie beim Abkühlen noch etwas nachziehen.

Verwandte Rezepte auf VeganBlatt: Vegane Kürbis-Brownies und Vegane Kürbis-Zimtschnecken nutzen dasselbe Kürbispüree für süße Herbstgebäcke, für die herzhafte Variante gibt es das Veganes Kürbis-Curry.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
13 Min
Gesamtzeit
28 Min
Portionen
16 Cookies

Zutaten

  • 260 g Weizenmehl
  • 100 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbst gegart, kein Kürbiskuchenfüllung)
  • 110 g vegane Butter, weich
  • 100 g brauner Zucker
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL geriebene Muskatnuss
  • 1/4 TL Salz
  • 150 g vegane Schokotropfen

Zubereitung

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Vegane Butter mit braunem Zucker und Zucker hell und cremig aufschlagen.
  3. Kürbispüree und Vanilleextrakt unterrühren, bis die Masse glatt ist.
  4. Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Muskat und Salz in einer separaten Schüssel vermischen, dann zur Buttermasse geben und nur kurz zu einem Teig verrühren.
  5. Schokotropfen unterheben.
  6. Mit einem Esslöffel oder Eisportionierer Kugeln von etwa 35 g formen, auf die Bleche setzen und leicht flachdrücken - der Teig spreizt beim Backen kaum von selbst.
  7. 12-14 Minuten backen, bis die Oberfläche matt statt glänzend wirkt. Kürbisteig bräunt kaum, deshalb ist die Farbe kein verlässliches Signal.
  8. Optional direkt nach dem Backen noch ein paar Schokotropfen auf die warmen Cookies drücken.
  9. 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Häufige Fragen

Warum sind meine Kürbis-Cookies matschig statt cookie-artig geworden?
Meist steckt zu viel Kürbispüree im Teig. Das Verhältnis von Mehl zu Kürbis entscheidet über die Textur - mehr Kürbis ergibt einen weicheren, kuchenähnlichen Keks. Für Cookie-Biss unbedingt die angegebene Menge einhalten und reines Kürbispüree statt Kürbiskuchenfüllung verwenden, die zusätzlichen Zucker und Gewürze enthält.
Muss ich den Teig vor dem Backen kühlen?
Nein. Anders als bei klassischem Cookie-Teig übernimmt das Kürbispüree die Bindung, sodass die Kugeln direkt nach dem Formen in den Ofen können. Ein Kühlen bringt hier keinen Vorteil und würde nur Zeit kosten.
Kann ich Kürbispüree aus der Dose verwenden?
Ja, das ist sogar die einfachste Variante. Wichtig ist reines Kürbispüree ohne Zusätze. Wirkt es sehr wässrig, kurz in einem feinen Sieb abtropfen lassen, damit der Teig nicht zu feucht wird.
Wie lagere ich die Kürbis-Cookies?
In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur halten sie 4-5 Tage. Eingefroren und einzeln verpackt bleiben sie bis zu 3 Monate haltbar - vor dem Servieren einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Kann ich die Schokotropfen weglassen oder ersetzen?
Ja, problemlos. Gehackte Walnüsse, Rosinen oder ein Guss aus Puderzucker und Pflanzenmilch funktionieren genauso gut und passen ebenfalls zu den Gewürzen im Teig.