Vegane Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter

Diese selbstgemachten Kürbis-Gnocchi sind der perfekte Beweis dafür, dass vegane Küche voller Geschmack und Comfort sein kann. Der Hokkaido-Kürbis verleiht den kleinen Teigkissen eine wunderbar cremige Textur und eine dezente Süße, die perfekt mit der aromatischen Salbeibutter harmoniert.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Die Kombination aus nussigem Kürbis und erdigen Kartoffeln macht diese Gnocchi unglaublich fluffig und geschmackvoll. Anders als gekaufte Gnocchi sind diese hausgemachten Schätze frei von Konservierungsstoffen und du bestimmst selbst über die Zutaten. Das Beste: Sie sind von Natur aus vegan!

Tipps für perfekte Gnocchi

Der Schlüssel zu fluffigen Gnocchi liegt darin, den Teig nicht zu überarbeiten. Knete nur so lange, bis die Zutaten gerade verbunden sind. Zu viel Kneten macht die Gnocchi zäh.

Ein weiterer wichtiger Tipp: Verwende mehligkochende Kartoffeln und tupfe den Kürbis gut ab. Zu viel Feuchtigkeit bedeutet, dass du mehr Mehl brauchst, was die Gnocchi schwer macht.

Variationen

Du kannst die Salbeibutter mit gerösteten Haselnüssen oder Walnüssen verfeinern - einfach grob hacken und in der letzten Minute mit anrösten. Auch getrocknete Tomaten oder Spinat passen wunderbar dazu.

Für eine cremigere Variante kannst du einen Schuss Hafersahne zur Salbeibutter geben. Oder serviere die Gnocchi mit einer veganen Kürbis-Sahnesauce für doppelten Kürbisgenuss!

Aufbewahrung

Ungekochte Gnocchi kannst du auf einem bemehlten Brett einfrieren. Sobald sie durchgefroren sind, in einen Gefrierbeutel umfüllen. Sie halten sich bis zu 3 Monate und können direkt aus dem Gefrierfach ins kochende Wasser gegeben werden.

Diese Kürbis-Gnocchi sind das perfekte Herbst- und Wintergericht - wärmend, sättigend und voller saisonaler Aromen. Ein Teller davon und du fühlst dich wie in deinem Lieblings-italienischen Restaurant!

Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • Für die Gnocchi:
  • 400g Hokkaido-Kürbis (mit Schale gewogen)
  • 300g mehligkochende Kartoffeln
  • 200-250g Mehl (plus extra zum Arbeiten)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • Für die Salbeibutter:
  • 100g vegane Butter
  • 20 frische Salbeiblätter
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: veganer Parmesan zum Servieren

Zubereitung

  1. Kartoffeln ungeschält in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und 20-25 Minuten kochen, bis sie weich sind. Abgießen und abkühlen lassen.
  2. Währenddessen den Kürbis halbieren, entkernen und in Würfel schneiden. Auf ein Backblech legen und bei 200°C für 20 Minuten rösten, bis er weich ist.
  3. Die abgekühlten Kartoffeln pellen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Den gerösteten Kürbis mit einer Gabel zerdrücken und mit Küchenpapier etwas Feuchtigkeit auftupfen.
  4. Kartoffeln und Kürbis in einer großen Schüssel vermischen. Salz und Muskatnuss hinzufügen. Nach und nach das Mehl einarbeiten, bis ein weicher, aber nicht klebriger Teig entsteht.
  5. Die Arbeitsfläche leicht bemehlen. Den Teig in 4 Portionen teilen und jede zu einer etwa 2cm dicken Rolle formen. Mit einem Messer in 2cm große Stücke schneiden.
  6. Optional: Jedes Gnocchi-Stück über eine Gabel rollen, um die typischen Rillen zu formen. Auf ein bemehltes Brett legen.
  7. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Die Gnocchi portionsweise hineingeben und warten, bis sie an die Oberfläche steigen. Noch 30 Sekunden ziehen lassen, dann mit einer Schaumkelle herausheben.
  8. Für die Salbeibutter: In einer großen Pfanne die vegane Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Salbeiblätter und Knoblauch hinzufügen und 2-3 Minuten braten, bis der Salbei knusprig ist.
  9. Die abgetropften Gnocchi direkt in die Salbeibutter geben und 2-3 Minuten schwenken, bis sie leicht goldbraun sind.
  10. Sofort servieren, mit Pfeffer würzen und nach Belieben mit veganem Parmesan bestreuen.