Das vegane Angebot des 2. Wiener Gemeindebezirkes ist relativ ausgeglichen: Verschiedenste Arten von Geschäften und Restaurants laden zum Einkaufen, Essen und Verweilen ein.

Restaurants & Co

  • Das Harvest ist vielleicht eines der besten und mit Sicherheit das veganste Restaurant im zweiten Bezirk. Die Adresse am Karmeliterplatz 1 ist angenehm zentral und der kleine Gastgarten dennoch relativ ruhig und sehr gemütlich. Auf jeden Fall ausprobieren!
  • Neu im Zweiten hat sich die vegane Bäckerei NomNom angesiedelt, wo man sich mit süßen Verfühungen wie Torten, Cupcakes & Co eindecken kann. Die Preise sind sehr moderat und liegen zwischen € 1,50 für Cookies und € 3,50 für ein Stück Torte oder einen Cupcake. Die neue Anlaufstelle für vegane Naschkatzen!
  • Im Cuchina gibt es vegetarisch-vegane Küche nach der traditionellen chinesischen Medizin. An das Lokal in der Lilienbrunngasse 3 ist auch eine Biogreisslerei direkt angeschlossen, das Angebot umfasst Frühstück und Mittagsmenüs – geöffnet ist Wochentags von 9 bis 15 Uhr.
  • Sowohl auf dem Vorgartenmarkt wie auch am Karmelitermarkt gibt es je eine Filiale von Tewa am Markt, wo sich unter den zahlreichen vegetarischen auch mehrere vegane Speisen verstecken (leider nicht gekennzeichnet). Von Frühstück über Imbiss bis großes Mittag- oder Abendessen – das Sortiment ist breit gefächert.
  • Das japanische Okra Restaurant in der Kleinen Pfarrgasse 1 setzt am tierFreitag speziell auf vegane & vegetarische Gerichte, aber auch ansonsten finden sich vegane Speisen auf der Karte, die auch als solche ausgewiesen sind. Endlich kann man als Veganer*in auch in Wien richtig gut japanisch essen!
Okra Restaurant Vegan
Fotos: ©Fernando Nigro
  • Das indische Restaurant Zum Inder in der Praterstraße 57 hat zwar zunächst keinen speziell veganen Bezug, fällt aber durch die Bereitschaft auf, fast alle vegetarischen Gerichte – derer es auf der Karte einige gibt – auf Anfrage vegan zuzubereiten. In Kombination mit der wirklich ausgezeichneten Küche macht das dieses Lokal sehr empfehlenswert.
  • Im Fiorini in der Praterstraße 47 gibt es nun auch Pizza mit veganem Käse (Aufpreis € 1,-) und ansonsten auch so einiges was vegan ausfällt.
  • Neben dem Standort am Naschmarkt betreibt das Neni den Tel Aviv Beach am Donaukanal, Obere Donaustraße 65. Auch hier gibt es das heiß geliebte Neni Humus und einige andere israelische vegane Snacks und Salate. Außerdem darf man sich über eine tolle Cocktail-Auswahl freuen.

Snacks und Imbiss

  • Die Falaferia in der Taborstraße 31 (gleich an der gleichnamigen U2 Station) bietet frisch frittierte Falafel zum Bestpreis: Nur 50 Cent pro Stück. Natürlich gibt es auch Pitabrot, eine Salatbar, Hummus in verschiedenen Varianten und was sonst noch dazugehört. Ideal für den kleinen Hunger zwischendurch oder ein Takeaway Essen.
  • Das Shelanu in der Rotensternstrasse 3 bietet auch Falafel und noch dazu frische Säfte an. Die vegane Falafel & Juice Bar setzt dabei auf frischeste Zutaten und traditionelle Familienrezepte.
  • Unter den zahlreichen Fastfood-Lokalen am Praterstern führen die meisten keine veganen Speisen, die über Beilagen wie Pommes frites hinausgehen. Eine Ausnahme bildet das Happy Noodles, deren Gemüsenudeln laut eigener Aussage vegan sind.
  • Am Donaukanal zwischen Tel Aviv Beach und Adria lädt das bio-vegane adam+ bei Schönwetter zum Verweilen ein. Neben veganem Makam Döner gibt es auch Salate, Suppen, Sandwiches und Dinkelfruchtwaffeln.

Süßes

  • Fett & Zucker klingt vielleicht zunächst lustiger als einladend. Wer jedoch Ahnung vom Backen hat weiß, dass gerade diese beiden Zutaten den Unterschied zwischen Mittelmäßigkeit und absoluter Köstlichkeit ausmachen. Wohl deshalb trägt die Kuchenbäckerei in der Hollandstraße 16 diesen Namen. Das Sortiment ist breit gefächert und zu einem beträchtlichen Teil vegan – und es schmeckt gut.

Einkaufsmöglichkeiten

  • Einer der größten Vorzüge des zweiten Bezirkes in Hinblick auf Einkäufe sind die Märkte, bei denen frische, regionale und saisonale Produkte günstig zu haben sind. Ob Volkertmarkt, Karmelitermarkt oder Vorgartenmarkt – man ist überall gut aufgehoben. Eine besonderes Highlight ist der Stand von Bergmühle, der während der warmen Jahreszeit jeden Samstag am Karmelitermarkt vertreten ist und Sortenraritäten von Bohnen, Linsen und Kartoffeln aus eigenem Anbau vertreibt.
  • Eine Filiale von Denn’s Biomarkt gibt es auf der Taborstraße 10. Von Alltagsbedarf bis Sonderwünsche und von Nahrungsmittel bis Kosmetika und Haushaltsartikel – hier bekommt man fast alles, und zwar so gut wie ausnahmslos in Bioqualität. Das vegane Sortiment erinnert mehr an ein Reformhaus als an einen Supermarkt und stellt andere Geschäfte weit in den Schatten.
  • Nicht unähnlich den Märkten, geht es in der Vitaminstation direkt an der U1 Vorgartenstraße (Ecke Vorgarten- und Lasallestraße) zu. Nach „Bio“ sucht man hier zwar vergeblich, dafür reicht das Sortiment von Obst und Gemüse über frisch gepresste Säfte daraus bis hin zu Gebäck und Hummus. Ein toller Ort für den kleinen Vitaminschub zwischendurch – allein der Duft nach frisch gepresstem Obst, der das ganze Geschäft durchströmt, ist den Besuch wert.
  • Neu am Karmelitermarkt (Leopoldsgasse 14) hat der wein.laden eröffnet, wo es auch biodynamische, vegane und koschere Weine zur Auswahl gibt.

-Ag