Ihr habt bereits eine Vorstellung von eurer Hochzeit: Nachhaltig, grün und mit möglichst wenig Müll soll sie sein. Jetzt fehlt nur noch das perfekte Hochzeitskleid und die Ringe, die eure Liebe zeigen. Da für Eure Hochzeit auch bei den Outfits niemand leiden soll, haben wir hier Tipps für fair produzierte Ringe und Kleider für Euch gesammelt.

Ringe

  • Entscheidet Euch für faire, nachhaltige Ringe, z.B. von Jan Spille in Hamburg.
  • Eine Liste internationaler Bezugsquellen gibt’s hier: Fairer Handel aktuell
  • Tipp: Wir haben unsere Ringe über’s Internet bestellt und dafür vorher einfach bei einem Juwelier unsere Ringgrößen messen lassen, damit sie auch passen. Hat super geklappt.
  • Recycle: Obwohl ein Ring im Schnitt nur 10 Gramm wiegt, fallen bei der Gewinnung 3 Tonnen giftiger Abfallstoffe an! Optimal ist, vorhandenes Material wiederzuverwerten. Alte Familienerbstücke lassen sich so weitertragen oder durch Einschmelzen modern gestalten.
  • Was für einen Unterschied fair gehandeltes Gold macht, wird hier gut erklärt: http://www.fairgold.org/q-a/
  • Finger weg von Diamanten (Blutdiamanten!), wenn die Herkunft unklar ist!
  • Wie wär’s mit unkonventionellen Eheringen? Von Tätowierungen über Naturmaterialien wie Holz ist vieles möglich.
    Achtung: Abklären, ob Bienenwachs zum Einsatz kommt!

Outfits

  • Mieten statt kaufen: Meistens eignen sich Hochzeits-Outfits danach nicht für andere Anlässe. Daher macht hier mieten Sinn. Die Kleidung wird bei Bedarf sogar für die eigenen Maße angepasst.
  • Secondhand: On- und Offline hat man jede Menge Auswahl an fast neuen Kleidern.
  • Ausborgen: Ihr habt Frischverheiratete in Eurem Freundeskreis? Vielleicht haben die noch Sachen, die Ihr Euch ausleihen könnt. So bin ich z.B. zu Schmuck, Schleier und Strumpfband gekommen.

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Weitere Tipps

Über die Autorin:

Karin betreibt den Blog beechange.com/blog, wo sie über Müllvermeidung und Nachhaltigkeit schreibt, aber auch vegane Rezepte und Buchrezensionen sind dabei. Um zu zeigen, dass es viele schöne, nachhaltige, wiederverwendbare und plastikfreie Alternativen gibt, hat sie den Shop beechange.com gestartet.