Viele VeganerInnen halten Haustiere, was wohl wenig verwunderlich ist wenn man beachtet, dass grundsätzliche Tierliebe Motivation sowohl für Veganismus als auch das Suchen tierischer Gesellschaft bietet. Etwas unerwartet mag hierbei jedoch sein, dass sich vor allem Hunde hier großer Beliebtheit erfreuen.

Veganes Hunde- oder auch Katzenfutter ist nicht schwer zu bekommen – etwa von Veganversand Shops -, doch ist das wirklich artgerecht? Eine Studie will das für die Ernährung von Hunden belegt haben: Ihr zufolge leben vegetarisch oder (besonders) vegan ernährte Hunde insgesamt wesentlich gesünder, als „normal“ fleischlich ernährte.

Glaubwürdig?

Da die Studie von der Tierrechtsorganisation Peta finanziert wurde, mag der Verdacht einer einseitigen Behandlung des Themas naheliegen. Dennoch geht die Studie ausdrücklich auch auf Nachteile einer veganen Ernährung bei Hunden ein – etwa das erhöhte Risiko von Harnwegsinfekten – und bietet Lösungsansätze – wie etwa das Verabreichen von Cranberrykapseln, um die Alkalität des Urins zu senken.

Weitere Studienergebnisse

Neben den klaren gesundheitlichen Vorteilen einer veganen Hundeernährung (positiver Einfluss auf die Gesamtverfassung, niedrigeres Risiko für Krebs, Infektionen und Schilddrüsenunterfunktionen) kommt die Studie zu dem Schluss, dass sojafreie Ernährung für Hunde offenbar gesünder ist, als Ernährung mit sojabasiertem Hundefutter. Nährhefe wird hingegen ein sehr positiver Effekt konstatiert.

Quelle: http://spot.humaneresearch.org/content/dog-health-survey