Vegane Frühlingsrezepte

18.3.2026

Frühling! Ab Ende März stehen die Märkte und Bioläden wieder voll mit knackigem Saisongemüse. Bärlauch, grüner Spargel, zartes Blattgemüse und bald auch der erste Rhabarber – es ist die schönste Zeit zum Kochen. Wer saisonal einkauft, bekommt Gemüse auf dem Geschmackshöhepunkt und unterstützt heimische Landwirtschaft.

Laut dem Saisonkalender des österreichischen Gesundheitsportals beginnt die Bärlauchsaison bereits im März, während Spargel und Rhabarber ab April in den Regalen auftauchen. Der Saisonkalender von BIO AUSTRIA zeigt: Heimische Frühjahrssorten wie Radieschen, Spinat und Kohlrabi sind von April bis Mai auf dem Höhepunkt ihrer Qualität.

Hier sind die wichtigsten Frühlingszutaten – und die besten veganen Rezeptideen dazu.

Bärlauch: Der erste Frühlingsbote

Der Bärlauch kommt als erstes. Ab Mitte März erscheint er auf Wochenmärkten und in Bioläden, manchmal sogar noch früher. Sein intensiv-knoblauchartigas Aroma macht ihn zur Wunderwaffe der Frühlingsküche – er passt in Pesto, Aufstriche, Knödel, Focaccia und Pasta.

Ein Klassiker: der Bärlauch-Aufstrich, fertig in fünf Minuten. Auf Vollkornbrot oder als Dip zu frischen Gemüsesticks ist er eine der einfachsten Frühlingsfreuden. Wer mehr Zeit hat, kocht Bärlauch-Knödel – ein Tiroler Klassiker, der sich wunderbar vegan umsetzen lässt. Und die Bärlauch-Focaccia duftet beim Backen durch die ganze Wohnung.

Wichtig: Bärlauch im Freien sammeln? Nur wenn du ihn sicher erkennst und mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlose nicht verwechselst – am besten auf den Kauf beim Marktstand setzen.

Spargel: Kurze Saison, großes Genuss-Potential

Von Ende April bis Johannistag am 24. Juni hat Spargel Saison – diese acht Wochen solltest du auskosten. In Österreich kommt Spargel vor allem aus dem Marchfeld, dem Weinviertel und der Steiermark. Grüner Spargel ist im veganen Kochen besonders vielseitig, weil er nicht geschält werden muss und einen intensiveren Geschmack hat.

Eine Übersicht der schönsten Zubereitungsarten findest du in den veganen Spargelrezepten. Für ein schnelles Mittagessen eignet sich die Spargelquiche mit fertigem Blätterteig – knusprig und cremig zugleich. Der Spargelauflauf ist ein klassisches Ofengericht, das sich ideal für Gäste eignet. Und das Spargel-Quinoa-Risotto kombiniert die Leichtigkeit der Spargelstangen mit dem nussigen Biss von Quinoa.

Laut dem Saisonkalender von issgesund.at enthält frischer Spargel besonders viel Folsäure, Kalium und Vitamin C – und das bei sehr wenig Energie.

Rhabarber: Fruchtig-Sauer aus dem Garten

Rhabarber polarisiert – wer ihn liebt, liebt ihn sehr. Die säuerlichen Stangen kommen ab April in die Regale und sind bis Anfang Juli erhältlich. In der veganen Küche glänzt Rhabarber besonders beim Backen: Er passt zu Vanillecreme, Streuselkuchen und Crumbles.

Der Rhabarberkuchen mit Streuseln ist ein Blechkuchen, der immer gelingt – fluffiger Rührteig, fruchtige Rhabarberstücke, goldene Zimtstreusel. Wer es knuspriger mag, greift zum Rhabarber-Crumble: Die Haferflockenkruste aus dem Ofen ist schnell gemacht und braucht nur eine Handvoll Zutaten.

Radieschen: Knackig und schnell

Radieschen gehören zu den ersten heimischen Frühlingssorten – laut bewusstkaufen.at sind sie von April an auf österreichischen Märkten erhältlich. Sie brauchen null Kochzeit: Aufgeschnitten im Salat, als Topping auf Avocado-Toast oder roh zum Dippen.

Der vegane Frühlings-Radieschensalat kombiniert die roten Knollen mit frischen Kräutern und einem leichten Zitrusdressing. Perfekt als leichte Beilage oder Mittagessen auf der Terrasse, wenn die Sonne schon kräftig scheint.

Spinat: Das zarte Blattgemüse des Frühlings

Frühlingsspinat ist etwas anderes als der Blattspinat aus dem Tiefkühlfach. Die jungen, zarten Blätter schmecken deutlich milder und müssen oft nur kurz angeschwenkt werden. Ab April findet man ihn auf Märkten und in Biosupermärkten.

In der Spinat-Frittata kommt der Spinat zusammen mit Sonnenblumenkern-Sauerrahm zum Einsatz – ein proteinreiches Frühstück oder ein leichtes Hauptgericht. Eine weitere Idee: frischen Spinat einfach in Pasta, Risotto oder als Salat mit Zitronendressing verwenden.

Kohlrabi und Erbsen: Frühlingskinder mit Biss

Ab Mai kommen Kohlrabi und Erbsen aus heimischem Anbau. Kohlrabi ist im rohen Zustand knackig und leicht süß – fein gehobelt mit Sesam und Limettendressing ergibt er einen herrlichen Frühlingssalat. Erbsen aus der Schote sind ein kleines Ereignis: Die Kinder lieben es, sie aufzupopeln und direkt zu essen. Im Risotto, in Pasta oder als Püree unter Spargel machen sie sich gleichzeitig sehr gut.

Frische Erbsen und junger Kohlrabi brauchst du kaum zu würzen – Salz, gutes Olivenöl, etwas Zitrone, fertig. Die Qualität des Frühlings spricht für sich selbst.

Saisonal einkaufen in Österreich

Den besten Überblick über heimisches Saisongemüse Monat für Monat gibt der Saisonkalender von markta.at – markta verbindet Österreich direkt mit regionalen Biobauern. Wochenmärkte, Bauernmärkte und Bioläden sind die beste Anlaufstelle für frische Frühlingsware.

Der Vorteil: Saisonal eingekauftes Gemüse hat keine langen Transportwege hinter sich, ist oft nur Stunden nach der Ernte beim Kunden und schmeckt deutlich intensiver als ganzjährig importierte Ware.

Der Frühling gehört auf den Teller

Die Saison von Bärlauch, Spargel und Rhabarber ist kurz – das macht sie so wertvoll. Nutze die paar Wochen, in denen diese Zutaten frisch und günstig aus heimischer Ernte verfügbar sind. Koche einfach, kaufe regional und lass dich von der Frische des Frühlings inspirieren.

Alle Rezepte im Überblick: