Veganes Suppenfondue

Ein Suppenfondue ist der gesellige Klassiker für entspannte Winterabende: Während alle gemeinsam am Tisch garen, bleibt Zeit zum Plaudern, Lachen und Genießen. Anders als beim klassischen Öl- oder Käsefondue ist die heiße Brühe leichter und bekömmlicher - und der Duft, der durchs Zimmer zieht, macht richtig Appetit.

Das Rezept ist überraschend einfach. Du brauchst nur die richtige Ausrüstung:

Tipp: Irgendjemand hat bestimmt ein Fondue-Set zu Hause - einfach mal rumfragen!

Saucen zum Dippen

Die richtigen Saucen machen das Suppenfondue perfekt. Hier sind einige Ideen:

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Praktische Tipps

  1. Fond vorbereiten: Eine selbstgemachte Gemüsebrühe schmeckt am besten. Der Fond sollte würzig sein, da er das Gemüse aromatisiert.

  2. Garzeiten beachten: Festes Gemüse (Karotten, Brokkoli) braucht länger als zartes (Zucchini, Pilze). Am besten ähnliche Garzeiten zusammen auf die Gabel.

  3. Nicht zu heiß: Der Fond sollte sanft köcheln, nicht sprudelnd kochen. So bleibt das Gemüse zart und der Fond spritzt nicht.

  4. Fond trinken: Der beste Teil kommt zum Schluss! Der Fond hat alle Aromen aufgenommen und schmeckt als würzige Suppe fantastisch.

  5. Reste verwerten: Übriggebliebenes Gemüse und Fond eignen sich perfekt für eine Gemüsesuppe am nächsten Tag.

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Rezept

Zubereitungszeit
1 Std
Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
1 Std 30 Min
Portionen
4

Zutaten

  • 1 Bund Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel)
  • 1,5 l selbstgemachte Gemüsebrühe oder 2 hochwertige Suppenwürfel
  • 200 g Champignons
  • 1 Zucchini
  • 200 g Brokkoli-Röschen
  • 150 g Tofu oder Seitan, gewürfelt
  • 100 g Soja-Schnetzel (Trockenmasse)
  • optional: Glasnudeln, Reisnudeln oder Udon

Zubereitung

  1. Die Soja-Schnetzel gut eine Stunde in lauwarmem Fond einweichen. Danach kräftig ausdrücken und abtropfen lassen. Bei Bedarf in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Die Gemüsebrühe kräftig abschmecken. Der Fond vom Einweichen kann wiederverwendet werden - durch das Soja wird er würziger.
  3. Alle Gemüsesorten waschen und in nicht zu kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Zu kleine Stücke fallen leicht von der Gabel.
  4. Tofu oder Seitan in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Optional marinieren oder vorher kurz in der Pfanne anbraten für mehr Aroma.
  5. Gemüse, Tofu und Soja-Schnetzel auf Tellern oder in kleinen Schälchen am Tisch bereitstellen. Den heißen Fond auf den Tischkocher stellen.
  6. Jeder spießt nach Belieben Gemüse, Tofu oder Soja auf undgart es im köchelnden Fond. Feste Gemüse wie Karotten brauchen etwa 3-4 Minuten, zartes Gemüse wie Zucchini nur 1-2 Minuten.
  7. Die gegarten Zutaten mit den vorbereiteten Saucen genießen. Am Ende den köstlichen, aromatischen Fond als Suppe trinken - er hat das beste Aroma vom Abend aufgesogen!