Veganes Suppenfondue
Ein Suppenfondue ist der gesellige Klassiker für entspannte Winterabende: Während alle gemeinsam am Tisch garen, bleibt Zeit zum Plaudern, Lachen und Genießen. Anders als beim klassischen Öl- oder Käsefondue ist die heiße Brühe leichter und bekömmlicher - und der Duft, der durchs Zimmer zieht, macht richtig Appetit.
Das Rezept ist überraschend einfach. Du brauchst nur die richtige Ausrüstung:
- einen Tischkocher (Rechaud) oder elektrischen Fonduetopf
- einen schweren Suppentopf oder Fonduetopf
- Brennspiritus (für klassische Rechauds)
- lange Fonduegabeln oder Holzspieße
Tipp: Irgendjemand hat bestimmt ein Fondue-Set zu Hause - einfach mal rumfragen!
Saucen zum Dippen
Die richtigen Saucen machen das Suppenfondue perfekt. Hier sind einige Ideen:
- Hausgemachter Rohkost-Senf
- Vegane BBQ Saucen
- Erfrischender Minz-Dip
- Feurige vegane Mayo
- Klassischer Hummus
- Erdnuss-Satay-Sauce
Beilagen und Zuspeisen
- Frisches Baguette oder hausgemachtes Brot
- Veganer Ei-Aufstrich
- Vegane Antipasti
- Marinierte Artischocken
- Eingelegtes Gemüse wie Cornichons oder Silberzwiebeln
Und noch mehr vegane Vorspeisen für dein Festessen!
Praktische Tipps
Fond vorbereiten: Eine selbstgemachte Gemüsebrühe schmeckt am besten. Der Fond sollte würzig sein, da er das Gemüse aromatisiert.
Garzeiten beachten: Festes Gemüse (Karotten, Brokkoli) braucht länger als zartes (Zucchini, Pilze). Am besten ähnliche Garzeiten zusammen auf die Gabel.
Nicht zu heiß: Der Fond sollte sanft köcheln, nicht sprudelnd kochen. So bleibt das Gemüse zart und der Fond spritzt nicht.
Fond trinken: Der beste Teil kommt zum Schluss! Der Fond hat alle Aromen aufgenommen und schmeckt als würzige Suppe fantastisch.
Reste verwerten: Übriggebliebenes Gemüse und Fond eignen sich perfekt für eine Gemüsesuppe am nächsten Tag.
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Rezept
Zutaten
- 1 Bund Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel)
- 1,5 l selbstgemachte Gemüsebrühe oder 2 hochwertige Suppenwürfel
- 200 g Champignons
- 1 Zucchini
- 200 g Brokkoli-Röschen
- 150 g Tofu oder Seitan, gewürfelt
- 100 g Soja-Schnetzel (Trockenmasse)
- optional: Glasnudeln, Reisnudeln oder Udon
Zubereitung
- Die Soja-Schnetzel gut eine Stunde in lauwarmem Fond einweichen. Danach kräftig ausdrücken und abtropfen lassen. Bei Bedarf in mundgerechte Stücke schneiden.
- Die Gemüsebrühe kräftig abschmecken. Der Fond vom Einweichen kann wiederverwendet werden - durch das Soja wird er würziger.
- Alle Gemüsesorten waschen und in nicht zu kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Zu kleine Stücke fallen leicht von der Gabel.
- Tofu oder Seitan in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Optional marinieren oder vorher kurz in der Pfanne anbraten für mehr Aroma.
- Gemüse, Tofu und Soja-Schnetzel auf Tellern oder in kleinen Schälchen am Tisch bereitstellen. Den heißen Fond auf den Tischkocher stellen.
- Jeder spießt nach Belieben Gemüse, Tofu oder Soja auf undgart es im köchelnden Fond. Feste Gemüse wie Karotten brauchen etwa 3-4 Minuten, zartes Gemüse wie Zucchini nur 1-2 Minuten.
- Die gegarten Zutaten mit den vorbereiteten Saucen genießen. Am Ende den köstlichen, aromatischen Fond als Suppe trinken - er hat das beste Aroma vom Abend aufgesogen!