Vegane Burger selber machen: Der komplette Guide

12.2.2026

Vegane Burger sind längst kein Trend mehr, sondern fester Bestandteil der modernen Küche. Doch während Fertigprodukte wie Beyond Meat oder Impossible Burger bequem sind, zeigt eine aktuelle Studie im PMC, dass selbstgemachte Patties aus Bohnen, Linsen oder Gemüse deutlich mehr Nährstoffe und weniger Zusatzstoffe enthalten.

Warum vegane Burger selber machen?

1. Gesundheitliche Vorteile

Laut t-online Gesundheit empfiehlt Ernährungswissenschaftler Pfaff: "Am gesündesten ist es natürlich selbst zu kochen. Burger-Patties kann man schnell und einfach selbst herstellen, zum Beispiel auf Basis von Hülsenfrüchten, Getreiden oder Nüssen."

Eine Studie der Stanford University School of Medicine (SWAP-MEAT Study) zeigte, dass pflanzliche Burger den LDL-Cholesterinspiegel senken können. Selbstgemachte Varianten haben dabei den Vorteil, dass du die Zutaten selbst bestimmst.

2. Umweltbilanz

Laut Fairlis verbraucht ein pflanzlicher Burger im Vergleich zu Rindfleisch:

3. Volle Kontrolle

Im aktuellen ÖKO-TEST enthielten 8 von 16 getesteten Fertigprodukten Mineralölbestandteile (MOAH). Wer selbst macht, weiß genau, was drin ist.

Die 3 Komponenten des perfekten Burgers

Komponente 1: Das Patty

Proteinquellen für vegane Patties

Basis Protein pro 100g Besonderheit
Seitan 25g Höchster Proteingehalt, glutenhaltig
Schwarze Bohnen 21g Feste Textur, sehr bindend
Kichererbsen 19g Nussig-mild
Linsen 9g Schnell zubereitet
Tofu 8g Neutral, nimmt Marinaden gut auf

Mehr über Tofu erfährst du in unserem Tofu-Guide.

Das perfekte Bohnenpatty

Zutaten für 4 Patties:

Zubereitung:

  1. Leinsamen mit Wasser vermengen und 5 Minuten quellen lassen (Ei-Ersatz)
  2. Bohnen mit einer Gabel grob zerdrücken - nicht zu fein, etwas Textur ist gewünscht
  3. Alle Zutaten vermengen und gut würzen
  4. Wichtig: Masse mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen
  5. Zu 4 Patties formen (ca. 2 cm dick)
  6. In der Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze je 5-6 Minuten pro Seite braten

Das vollständige Rezept findest du bei unseren veganen Burger-Patties.

Tipps für die perfekte Bindung

Laut EAT SMARTER sind die wichtigsten Bindemittel:

Pro-Tipp: Je länger die Masse im Kühlschrank ruht, desto besser hält das Patty zusammen!

Komponente 2: Das Brötchen

Ein gutes Burgerbrötchen macht den Unterschied. Selbstgebacken ist natürlich am besten - probiere unser veganes Brioche-Brot, das auch als Burgerbrötchen fantastisch schmeckt.

Worauf achten beim Kauf:

Komponente 3: Toppings und Saucen

Hier wird der Burger zum Kunstwerk:

Klassiker:

Upgrade-Toppings:

Vegane Saucen:

Burger vom Grill: Die besten Tipps

Beim Grillen brauchen vegane Patties besondere Aufmerksamkeit:

  1. Grill gut einölen - verhindert Ankleben
  2. Nicht zu oft wenden - maximal 2x pro Seite
  3. Marinierte Portobello-Pilze sind ein fantastischer Burger-Ersatz - unser Portobello-Burger zeigt wie's geht
  4. Festes Tofu einfrieren - aufgetaut hat er eine festere, "fleischigere" Textur

Unsere besten Burger-Rezepte

Aufbewahrung

Fazit

Vegane Burger selber machen ist nicht nur gesünder und nachhaltiger als Fertigprodukte zu kaufen - es macht auch Spass! Mit Bohnen, Linsen oder Seitan als Basis und den richtigen Gewürzen gelingen dir Patties, die geschmacklich locker mit Fertigprodukten mithalten können.

Das Beste: Du weisst genau, was drin ist, und kannst den Burger nach deinem Geschmack anpassen. Ob klassisch mit Ketchup und Gurken oder gourmet mit Avocado und karamellisierten Zwiebeln - deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!