Vegane Spitzbuben ohne Nüsse

Diese Spitzbuben kommen ohne Nüsse und Mandeln aus und bleiben trotzdem zart und mürb. Die Füllung aus Ribiselmarmelade gibt ihnen die klassische Note.

Mürbeteig ohne gemahlene Nüsse

Nüsse machen den Teig kurz und zart. Hier übernehmen 50 g Speisestärke diese Aufgabe, Zitronenschale sorgt für Frische. Entscheidend ist die kalte Margarine mit hohem Fettgehalt: wasserreiche Streichfette machen den Teig zäh.

Ausstechen und Backen

Rolle den Teig auf 3 mm aus. Dickere Kekse werden hart, dünnere brechen beim Füllen. Gebacken wird bei 180 °C für 10 bis 12 Minuten, die Kekse sollen nur am Rand Farbe nehmen.

Füllen und Lagern

Bestäube nur die Deckel mit Staubzucker, solange sie flach auf dem Gitter liegen - so bleibt der Überzug gleichmäßig und ohne Marmeladeflecken. Fülle die Spitzbuben am besten am Tag des Servierens, dann bleiben sie knusprig.

Mehr Kekse zum Naschen

Mit Haselnüssen gelingen die veganen Erdbeer-Spitzbuben und die veganen Linzer Kekse. Eine weitere nussfreie Backidee sind die veganen Vanillekipferl ohne Mandeln. Selbstgemachte Füllung gibt es als vegane Ribiselmarmelade. Weitere Ideen findest du in unserem Überblick zu veganen Weihnachtskeksen.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
35 Min
Kochzeit
12 Min
Gesamtzeit
1 Std 30 Min
Portionen
ca. 20 Stück

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl (Type 480)
  • 50 g Speisestärke (Maisstärke)
  • 90 g Staubzucker
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 TL Vanillezucker
  • 175 g vegane Margarine mit hohem Fettgehalt, kalt, in Würfeln
  • 1 bis 2 EL Pflanzendrink, nur bei Bedarf
  • 150 g Ribiselmarmelade (oder Marille, Himbeere)
  • 2 EL Staubzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Mehl, Speisestärke, Staubzucker, Salz, Zitronenschale und Vanillezucker in einer Schüssel mischen. Die kalte Margarine zugeben und mit den Fingerspitzen rasch zu Bröseln reiben.
  2. Zu einem glatten Teig zusammenkneten, bei Bedarf 1 bis 2 EL Pflanzendrink einarbeiten. Den Teig zu einer flachen Scheibe drücken, in Folie wickeln und 45 Minuten kalt stellen.
  3. Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  4. Den Teig portionsweise zwischen zwei Lagen Backpapier etwa 3 mm dünn ausrollen. Runde Kekse mit 5 cm Durchmesser ausstechen. Bei der Hälfte der Kekse mit einem kleinen Ausstecher Löcher in die Mitte stechen.
  5. Die Kekse mit 2 cm Abstand auf die Bleche legen und 10 bis 12 Minuten backen, bis die Ränder hellgolden sind. Auf dem Blech 5 Minuten ruhen lassen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen.
  6. Die Kekse mit Loch dünn mit Staubzucker besieben. Die Marmelade glatt rühren und je 1/2 TL auf die ganzen Kekse streichen. Die bestäubten Deckel aufsetzen und leicht andrücken.

Häufige Fragen

Sind diese Spitzbuben wirklich nussfrei?
Das Rezept enthält keine Nüsse und keine Mandeln. Bei einer Nussallergie solltest du trotzdem die Packungen von Margarine, Marmelade und Vanillezucker auf Hinweise wie 'kann Spuren von Nüssen enthalten' prüfen.
Warum sind meine Spitzbuben beim Backen zerlaufen?
Meist war der Teig zu warm oder die Margarine zu wasserreich. Kühle den Teig nach dem Ausrollen noch einmal 10 Minuten, bevor du ausstichst, und nimm eine Margarine mit hohem Fettgehalt im Block.
Wie lange halten sich die gefüllten Spitzbuben?
In einer gut schließenden Dose bleiben sie etwa 2 Wochen frisch. Am knusprigsten sind sie in den ersten Tagen, danach zieht die Marmelade in den Teig und die Kekse werden weicher.
Kann ich den Teig vorbereiten oder einfrieren?
Der Teig hält sich in Folie 3 Tage im Kühlschrank und lässt sich bis zu 3 Monate einfrieren. Vor dem Ausrollen über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Welche Marmelade passt am besten?
Klassisch sind Ribisel oder Himbeere. Wichtig ist eine feste, nicht zu flüssige Marmelade, die beim Aufstreichen nicht über den Rand läuft. Rühre sie vorher glatt, damit keine Fruchtstücke den Deckel anheben.