Veganer Hummus selber machen - 4 köstliche Varianten

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Hummus ist DER vegane Klassiker schlechthin: cremig, proteinreich und unglaublich vielseitig. Mit nur wenigen Zutaten zauberst du in 10 Minuten einen Dip, der gekauften Hummus um Längen schlägt - und das Schönste: Du kannst ihn einfach an deinen Geschmack anpassen.

Welche Hummus-Varianten gibt es?

Vier Varianten, die sich perfekt für ein Partybuffet kombinieren lassen:

Tipp für Partys: Alle vier Varianten gleichzeitig in kleinen Schälchen servieren. Das sieht beeindruckend aus, ist aber kein Mehraufwand - du pürierst einfach den Basis-Hummus und teilst ihn dann auf!

Wie wird Hummus besonders cremig?

Wenn du Hummus liebst, probier auch unseren Edamame-Hummus - eine proteinreiche Variante in leuchtendem Grün. Weitere Ideen für vegane Partysnacks und Dips findest du bei den Veganen Snacks zum Grillen. Oder schau in unsere Veganen Kichererbsen-Rezepte für noch mehr Inspiration mit der vielseitigen Hülsenfrucht. Klassiker wie Falafel aus dem Ofen, Veganes Tzatziki oder die würzige Guacamole ergänzen das Dip-Buffet perfekt.

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Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Gesamtzeit
10 Min
Portionen
4 Personen

Zutaten

  • 1 Dose Kichererbsen (400g, Flüssigkeit aufheben!)
  • 2 EL Tahin (Sesammus)
  • 1 Zehe Knoblauch, gepresst
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Handvoll frischer Bärlauch
  • 5 getrocknete Tomaten
  • 5-8 schwarze Oliven (entsteint)
  • 1/2 TL italienische Kräuter
  • 1 kleine gekochte Rote Bete (ca. 100g)

Zubereitung

  1. Kichererbsen abgießen, aber ca. 50ml der Flüssigkeit (Aquafaba) aufheben. Die Kichererbsen mit Tahin, Knoblauch, Zitronensaft, Salz, Kreuzkümmel und Olivenöl in einen Standmixer oder hohen Rührbecher geben.
  2. Alles zu einer cremigen Masse pürieren. Falls der Hummus zu fest ist, löffelweise etwas von der Kichererbsenflüssigkeit zugeben und weiter mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  3. Für die Varianten: Den fertigen Basis-Hummus vierteln und jeweils mit den Zutaten für Bärlauch, mediterran oder Rote Bete mixen. Die getrockneten Tomaten und Oliven nur kurz pulsieren, damit noch Stückchen bleiben.
  4. Mit einem Schuss Olivenöl und etwas Paprikapulver garnieren. Mit Fladenbrot, Gemüsesticks oder als Aufstrich servieren.

Häufige Fragen

Ist Hummus vegan?
Ja, klassischer Hummus ist vollständig vegan. Er besteht aus Kichererbsen, Tahin (Sesammus), Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl - alles pflanzliche Zutaten ohne tierische Produkte. Fertig gekaufter Hummus ist fast immer ebenfalls vegan, sollte aber kurz auf versteckte Zutaten wie Milchpulver geprüft werden.
Wie wird selbstgemachter Hummus besonders cremig?
Das Geheimnis liegt in der Kichererbsenflüssigkeit aus der Dose (Aquafaba): Sie macht den Hummus luftig und cremig ohne Öl zu verwenden. Noch samtiger wird er, wenn du die Kichererbsen kurz in heißem Wasser erwärmst und dann die dünnen Häutchen abreist - aufwendig, aber das Ergebnis ist unschlagbar glatt. Außerdem hilft langes Mixen (2-3 Minuten) enorm.
Wie lange ist selbstgemachter Hummus haltbar?
Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter hält selbstgemachter Hummus 4-5 Tage. Zum Einfrieren portionsweise in Eiswürfelbehälter füllen und bis zu 3 Monate einfrieren. Vor dem Servieren auf Raumtemperatur kommen lassen und kurz umrühren - die Konsistenz ist nach dem Auftauen identisch mit frischem Hummus.
Welche Hummus-Varianten gibt es für die Party?
Vier Varianten sind ideal für ein Partybuffet: Klassischer Hummus (Basis, immer beliebt), Bärlauch-Hummus (März-Mai, frühlingshaft), Mediterraner Hummus mit Tomaten und Oliven (würzig) und Pinker Rote-Bete-Hummus (farbenfroh, Hingucker). Einfach alle vier in kleine Schälchen füllen - das sieht spektakulär aus und macht jedem Gast Freude.
Was passt gut zu Hummus zum Dippen?
Klassisch: Fladenbrot, Pitabrot oder Baguette. Für eine leichtere Variante eignen sich Gemüsesticks hervorragend - Karotten, Gurke, Paprika, Sellerie oder Radieschen. Auch Reiswaffeln, Cracker oder geröstete Kichererbsen funktionieren gut. Als Aufstrich auf Brot oder in Sandwiches macht Hummus ebenfalls eine sehr gute Figur.
Warum Tahin in Hummus?
Tahin (Sesammus) gibt dem Hummus seine charakteristische nussige Tiefe und macht ihn cremiger. Es liefert zudem wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Calcium und Protein. Ohne Tahin wird Hummus flacher im Geschmack. Wer keines zur Hand hat, kann es durch Cashewmus ersetzen - das Ergebnis schmeckt anders, aber trotzdem sehr gut.
Kann ich Hummus auch mit getrockneten Kichererbsen machen?
Ja! Getrocknete Kichererbsen (100g entspricht ca. 1 Dose) über Nacht in Wasser einweichen, dann 1-1,5 Stunden weich kochen. Das Kochwasser aufheben - es ersetzt die Aquafaba aus der Dose. Selbst gekochte Kichererbsen ergeben meist einen noch cremigeren Hummus, weil man die Kochzeit exakt steuern kann. Kochzeit-Tipp: Kichererbsen sollten wirklich weich sein, fast zerfallend - das erleichtert das Pürieren enorm.