Vegane Cashew-Milch einfach selbst gemacht

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Cashews brauchen keinen Nussbeutel – cremige Milch ohne Abseihen

Wer Mandel- oder Hafermilch schon selbst gemacht hat, kennt das Abseihen durch ein Tuch. Bei Cashew-Milch entfällt dieser Schritt vollständig: Gut eingeweichte Cashews lösen sich beim Mixen auf und hinterlassen keine filterbedürftigen Feststoffe. Das Ergebnis ist von Natur aus samtig und cremig – direkt aus dem Mixer ins Glas, ohne Abfall und ohne Extra-Ausrüstung.

Magnesium, Kupfer und Eisen – was Cashews von anderen Nüssen unterscheidet

Cashews gehören zu den mineralstoffreichsten Nüssen. Sie liefern Magnesium für Muskeln und Nervensystem, Kupfer für die körpereigene Kollagenbildung sowie Eisen für die normale Blutbildung. Wer die Milch in einem veganen Smoothie mit Vitamin-C-reichen Früchten wie Erdbeeren oder Himbeeren kombiniert, verbessert die Eisenaufnahme spürbar. Selbstgemacht enthält Cashew-Milch mehr ungesättigte Fettsäuren als viele Kaufvarianten – und keinerlei Zusatzstoffe oder Süßungsmittel.

Über Nacht einweichen oder 15 Minuten in heißem Wasser – beide Wege funktionieren

Die cremigste Cashew-Milch entsteht durch 4–8 Stunden Einweichen in kaltem Wasser. Wer morgens spontan loslegt, kann die Cashews auch 15–30 Minuten in frisch gekochtem Wasser quellen lassen – das Ergebnis wird etwas weniger glatt, reicht aber für die meisten Anwendungen völlig aus. Das Einweichwasser immer abschütten und frisches Wasser zum Mixen verwenden, damit Phytinsäure nicht mitgemixed wird. Mehr Wissen rund um pflanzliche Milch bietet das vegane Milch-Basiswissen.

Vier Variationen – von pur bis schokoladig

Variante Zusatz Geschmack Am besten für
Pur klassisch nur Cashews + Wasser mild, cremig Kaffee, Müsli, Porridge
Gesüßt mit Datteln 2 Medjool-Datteln karamellig Smoothies, Overnight Oats
Vanille-Cashewmilch ½ TL Vanilleextrakt + Prise Salz aromatisch Morgenkaffee, Backen
Schoko-Cashewmilch 1 EL Kakaopulver + 1 Dattel schokoladig Kinder, Desserts

Alle Pflanzenmilch-Varianten im Vergleich findest du im großen veganen Milchvergleich. Wie sich Cashewmilch und Hafermilch unterscheiden, zeigt der Einzelartikel. Wer Pflanzenmilch für den Kaffee aufschäumen möchte, findet Tipps im Pflanzenmilch-Aufschäum-Guide. Aus dem Cashew-Rückstand lässt sich übrigens ein veganer Cashew-Frischkäse herstellen – kein Abfall entsteht.

Muss Cashew-Milch abgeseiht werden?

Nein – das ist der größte Vorteil gegenüber Mandelmilch oder Hafermilch. Wer seinen Mixer 2 Minuten auf höchster Stufe betreibt, erhält eine vollständig glatte Milch ohne Rückstände. Mit einem einfachen Standmixer kann es sinnvoll sein, die Milch einmal durch ein feines Sieb zu geben – ein Nussbeutel ist aber auch dann nicht notwendig.

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Rezept

Zubereitungszeit
5 Min
Gesamtzeit
5 Min
Portionen
ca. 1 Liter

Zutaten

  • 1 Tasse Cashewnüsse, am besten rohe
  • 3 Tassen Wasser
  • optional: entsteinte Datteln zum Süßen

Zubereitung

  1. Weiche die Cashews über Nacht in einer Schale mit Wasser ein.
  2. In der Früh das Wasser abschütten, die Cashews in den Mixer geben und mit den 3 Tassen frischem Wasser für 2min mixen.
  3. Durch ein Baumwolltuch oder eine Feinstrumpfhose werden die Cashewrückstände rausgefiltert oder sie setzen sich einfach ab.

Häufige Fragen

Muss Cashew-Milch abgeseiht werden?
Nein – das ist das Besondere an Cashew-Milch. Im Gegensatz zu Mandel- oder Hafermilch lösen sich gut eingeweichte Cashews beim Mixen vollständig auf. Ein Nussbeutel ist nicht nötig; mit einem Hochleistungsmixer entsteht eine völlig glatte Milch direkt aus dem Behälter.
Wie lange hält selbstgemachte Cashew-Milch?
Im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas 3–4 Tage. Die Milch trennt sich beim Stehen leicht – vor dem Verwenden einfach gut schütteln.
Kann ich Cashew-Milch einfrieren?
Ja, bis zu 3 Monate. Am besten in Eiswürfelformen einfrieren und die Portionen bei Bedarf auftauen – ideal als direkte Smoothie-Basis ohne weiteres Auftauen.