Veganer Pflanzenmilchbereiter kaufen: Mila, Klarstein und Mylky im Vergleich 2026

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Ein Pflanzenmilchbereiter mahlt Hafer, Mandeln oder Sojabohnen fein und kocht sie direkt mit Wasser zu fertiger Pflanzenmilch auf - in 10 bis 20 Minuten, ganz ohne Extra-Sieb oder Auspressen von Hand. Der Markt für pflanzliche Milchalternativen ist laut vegconomist (2026) in Deutschland innerhalb von zwei Jahren um 97 Prozent gewachsen, Hafermilch macht laut iwd.de/Statista mittlerweile 56 Prozent des gesamten Milchersatz-Umsatzes aus. Wer regelmäßig Pflanzenmilch trinkt, kann mit einem eigenen Gerät bares Geld sparen und genau bestimmen, was hineinkommt.

Mila von Springlane: sechs Programme und 24-Stunden-Timer

Die Mila von Springlane gilt laut dem Gerätetest von essen & trinken aktuell als eines der beliebtesten Modelle am Markt. Sie ist in einer 0,6-Liter-Version für rund 199,99 Euro und einer größeren 1-Liter-Version erhältlich, bietet sechs feste Programme für unterschiedliche Pflanzenmilch-Sorten und lässt sich über einen 24-Stunden-Timer am Vorabend programmieren - morgens ist die frische Milch dann direkt fertig. Ein 7-minütiges Selbstreinigungsprogramm und ein herausnehmbarer Wassertank mit Filter machen den Alltag zusätzlich einfacher.

Klarstein Marcia: acht Programme für Hafer bis Macadamia

Der Klarstein Marcia Nussmilchbereiter startet bei rund 178,99 Euro und verarbeitet mit 1.250 Watt Heizleistung und 30.000 Umdrehungen pro Minute zwischen 300 und 1.200 Millilitern pro Durchgang. Acht vorprogrammierte Modi decken Hafer-, Mandel-, Reis-, Soja- und Macadamia-Drinks ab, dazu kommen Programme für Suppen, Dips und Desserts. Die 360-Grad-Heiztechnologie und die automatische Selbstreinigung machen ihn zum vielseitigsten Gerät im Vergleich. In Österreich listet idealo.at laufend aktuelle Angebote.

Mylky: bis zu 1,6 Liter in 60 Sekunden

Mylky setzt auf Tempo statt Programmvielfalt: Das schwedische Gerät liefert laut Hersteller innerhalb von 60 Sekunden bis zu 1,6 Liter frische Pflanzenmilch und kostet rund 179 Euro. Für Familien oder alle, die morgens schnell große Mengen brauchen, ist das ein klarer Vorteil - dafür fehlen die Zusatzprogramme für Suppen oder Desserts, die Klarstein und Mila mitbringen.

Gerät Preis ca. Kapazität Programme
Mila (Springlane) ab 199,99 EUR 0,6 l / 1 l 6 Pflanzendrink-Programme, 24h-Timer
Klarstein Marcia ab 178,99 EUR 0,3 bis 1,2 l 8 Programme (Milch, Suppe, Dip, Dessert)
Mylky ca. 179 EUR bis 1,6 l Ein Schnellprogramm, kein Timer

Alle drei Geräte lassen sich direkt beim Hersteller, bei Amazon.de oder über Preisvergleichsportale wie idealo.at bestellen; MediaMarkt und Saturn führen einzelne Modelle ebenfalls in ihrem Online-Sortiment. Der Ablauf ist bei allen Geräten ähnlich: Zutat und Wasser in den Behälter geben, Programm auswählen, danach mahlt das Gerät die Zutat fein und kocht sie kurz auf. Fasern und feste Rückstände bleiben im integrierten Sieb hängen, sodass die fertige Milch direkt trinkfertig aus dem Ausguss läuft. Die Selbstreinigung übernimmt anschließend den Großteil der Arbeit, nur das Sieb und der Deckel sollten von Hand nachgespült werden.

Wer sich unsicher ist, ob sich die Anschaffung überhaupt rechnet: Selbstgemachte Hafermilch aus Haferflocken kostet laut smarticular.net je nach Rezept zwischen 14 und 42 Cent pro Liter - die günstigste Fertig-Hafermilch im Supermarkt liegt bei etwa 99 Cent pro Liter. Bei täglichem Konsum ist ein 180-Euro-Gerät je nach Haushaltsgröße bereits nach wenigen Monaten wieder eingespielt, und übrig bleibt weniger Verpackungsmüll durch Tetrapaks.

Welcher Pflanzenmilchbereiter passt zu welchem Alltag?

Für alle, die morgens gerne mit Timer aufwachen und öfter zwischen Hafer-, Mandel- und Cashewmilch wechseln, ist die Mila die flexibelste Wahl. Wer zusätzlich Suppen, Dips oder Desserts im selben Gerät zubereiten möchte, profitiert am meisten vom Klarstein Marcia mit seinen acht Programmen. Wer vor allem schnell große Mengen für die ganze Familie braucht und auf Zusatzfunktionen verzichten kann, ist mit Mylky am besten bedient. Alle drei Geräte machen aus Haferflocken, Mandeln oder Sojabohnen in wenigen Minuten frische Pflanzenmilch - und passen damit gut neben Thermomix und Airfryer in die moderne vegane Küche. Wer lieber ganz ohne Zusatzgerät startet, findet in unseren Rezepten für selbstgemachte Hafermilch, Cashewmilch und Sojamilch den klassischen Einstieg mit Mixer und Sieb. Wer die fertige Pflanzenmilch danach noch cremig aufschäumen möchte, findet dazu passende Tipps im Guide zum Aufschäumen von Pflanzenmilch.

Häufige Fragen

Lohnt sich ein Pflanzenmilchbereiter finanziell?
Ja, deutlich. Selbstgemachte Hafermilch aus Haferflocken kostet je nach Rezept etwa 14 bis 42 Cent pro Liter, während die günstigste Fertig-Hafermilch im Handel rund 99 Cent pro Liter kostet. Bei regelmäßigem Konsum amortisiert sich ein Gerät für 180 bis 200 Euro innerhalb weniger Monate.
Welcher Pflanzenmilchbereiter ist der günstigste?
Mylky und der Klarstein Marcia liegen mit rund 179 Euro beziehungsweise ab 178,99 Euro preislich sehr nah beieinander. Die Springlane Mila startet je nach Größe bei etwa 199,99 Euro für die 0,6-Liter-Version.
Kann man mit einem Pflanzenmilchbereiter auch Sojamilch machen?
Ja, alle drei vorgestellten Geräte verarbeiten neben Hafer und Mandeln auch Sojabohnen, Reis und weitere pflanzliche Zutaten. Der Klarstein Marcia bietet dafür eigene Programme für Soja-, Reis- und Macadamia-Drinks.
Muss man die Zutaten vorher einweichen?
Das hängt vom Gerät und der Zutat ab. Hafer benötigt in der Regel kein Einweichen, während Mandeln und Cashewkerne für ein cremigeres Ergebnis oft 4 bis 8 Stunden eingeweicht werden sollten. Die mitgelieferten Rezeptbücher der Hersteller geben pro Zutat genaue Zeiten vor.
Wie lange hält selbstgemachte Pflanzenmilch im Kühlschrank?
Selbstgemachte Pflanzenmilch ohne Konservierungsstoffe hält im Kühlschrank in einer sauberen, verschlossenen Flasche etwa 3 bis 4 Tage. Vor dem Trinken immer gut aufschütteln, da sich natürliche Bestandteile absetzen können.
Sind Pflanzenmilchbereiter auch in Österreich erhältlich?
Ja. Klarstein und Springlane liefern direkt nach Österreich, Mylky versendet ebenfalls in die gesamte EU. Preisvergleichsseiten wie idealo.at listen zusätzlich aktuelle Angebote für den österreichischen Markt.