Veganes Kürbispüree selber machen
Selbstgemachtes Kürbispüree ist die Basis für Kuchen, Brot und Pancakes und gelingt mit einem einzigen Hokkaido. Aus ca. 1 kg Kürbis werden etwa 500 g Püree.
Mit Schale backen spart Arbeit
Der Hokkaido muss nicht geschält werden, die Schale wird im Backrohr in 35 bis 40 Minuten weich. Das Fruchtfleisch karamellisiert dabei leicht und schmeckt intensiver als gekochter Kürbis.
Abtropfen für die richtige Konsistenz
Frisches Püree ist wässriger als das aus der Dose. 30 Minuten im Sieb reichen, damit es so dick wird wie Apfelmus. Dann kannst du es 1:1 in Rezepten verwenden.
Püree verwenden und einfrieren
Eingefroren hält das Püree 2 bis 3 Monate, am besten flach in Portionen zu 200 bis 250 g. Damit gelingen der vegane Kürbis-Marmorkuchen, das vegane Kürbisbrot, die veganen Kürbis-Pancakes und die veganen Kürbis-Brownies ohne Dosenware.
Rezept
Zutaten
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
- 1 Prise Salz (nur für herzhafte Gerichte)
Zubereitung
- Backrohr auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.
- Den Hokkaido waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel samt Fasern auskratzen. Die Schale bleibt dran. Die Hälften in Spalten schneiden.
- Die Spalten mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech legen und 35 bis 40 Minuten backen, bis das Fruchtfleisch bei leichtem Druck nachgibt und sich mit einer Gabel zerdrücken lässt.
- Etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Das Fruchtfleisch von der Schale abschaben, oder die weich gebackene Schale mitpürieren und das Püree danach durch ein feines Sieb streichen.
- Das Fruchtfleisch mit dem Stabmixer oder im Standmixer glatt pürieren. Nur wenn der Mixer nicht greift, 1 bis 2 EL Wasser zugeben.
- Das Püree in ein Sieb mit einem sauberen Geschirrtuch oder Küchenpapier geben und 30 Minuten abtropfen lassen, bis es dick vom Löffel fällt wie Apfelmus.
- Fürs Backen pur verwenden, für Suppen und Gerichte mit etwas Salz abschmecken. In Portionen zu 200 bis 250 g abfüllen.
Häufige Fragen
- Wie lange hält sich selbstgemachtes Kürbispüree?
- Im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter etwa 4 Tage. Eingefroren hält es sich 2 bis 3 Monate. Fülle es flach in Gefrierbeutel, dann taut es schnell auf und du kannst Portionen abbrechen.
- Muss ich den Hokkaido schälen?
- Nein. Die Schale wird beim Backen weich und ist essbar. Für ein besonders glattes Püree für Kuchen streichst du es nach dem Mixen durch ein feines Sieb oder schabst das Fruchtfleisch vorher von der Schale.
- Warum muss das Püree abtropfen?
- Frisches Kürbispüree enthält mehr Wasser als das aus der Dose. Zu viel Flüssigkeit macht Kuchen und Brot klebrig. Nach 30 Minuten im Sieb hat das Püree die Konsistenz von dickem Apfelmus und lässt sich 1:1 verwenden.
- Kann ich auch Butternut oder Muskatkürbis verwenden?
- Ja, die Methode funktioniert genauso. Butternut und Muskatkürbis müssen geschält werden und brauchen etwa 5 Minuten länger. Das Püree wird milder und etwas heller als mit Hokkaido.
- Wie viel Püree ergibt ein Kürbis?
- Aus einem Hokkaido mit etwa 1 kg Gewicht bekommst du rund 500 g Püree, je nachdem, wie lange es abtropft. Das reicht für einen Kuchen in der Kastenform oder für zwei Portionen Pancakes.