Veganes Kürbisbrot
Dieses Hefebrot bekommt seine goldgelbe, saftige Krume von 200 g Kürbispüree und seinen Biss von Kürbiskernen. Es schmeckt frisch aus dem Ofen und noch am dritten Tag.
Das Kürbispüree macht die Krume saftig
Das Püree bringt Feuchtigkeit und eine leicht süßliche Note in den Teig, die Krume bleibt lange weich. Wichtig ist, das Püree vollständig abgekühlt zuzugeben, sonst wird die Hefe zu heiß.
So gelingt der Teig
- 500 g Mehl auf 200 g Püree und 100 ml Haferdrink ergeben einen weichen, leicht klebrigen Teig
- 10 Minuten kneten, bis er sich vom Schüsselrand löst
- Kürbisse sind unterschiedlich nass: Mehl esslöffelweise nachgeben, nie auf einmal
Backen mit Dampf
Eine Schale Wasser im Ofen sorgt für Dampf und eine dünne, knusprige Kruste. 10 Minuten bei 220 °C, dann 35 Minuten bei 190 °C, und das Brot klingt beim Klopfen hohl.
Was dazu passt
Frisch geschnitten passt das Brot zum Kürbiskern-Aufstrich oder zum Kürbis-Dip. Noch mehr Herbstideen findest du in unseren veganen Kürbisrezepten.
Rezept
Zutaten
- 250 g Hokkaido-Kürbis (ergibt ca. 200 g Püree)
- 500 g Weizenmehl (Type 700 oder Brotmehl)
- 10 g frische Hefe (oder 4 g Trockenhefe)
- 100 ml lauwarmer Haferdrink
- 3 EL mildes Pflanzenöl
- 1 EL Ahornsirup
- 9 g Salz (ca. 1 1/2 TL)
- 40 g Kürbiskerne, plus 1 EL zum Bestreuen
- Öl für die Form
Zubereitung
- Den Hokkaido waschen (die Schale kann dranbleiben), entkernen und in Stücke schneiden. Im Ofen bei 200 °C etwa 25 Minuten weich backen oder in wenig Wasser dämpfen, dann fein pürieren und vollständig abkühlen lassen.
- Haferdrink und Ahornsirup verrühren, die Hefe darin auflösen und 5 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen zeigen.
- Mehl, Salz, Kürbispüree, Öl und die Hefemischung in einer Schüssel zu einem Teig verkneten. Etwa 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Ist er sehr klebrig, esslöffelweise Mehl zugeben.
- Die Kürbiskerne einkneten, den Teig abdecken und an einem warmen Ort 60 bis 90 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
- Teig kurz durchkneten, zu einem Laib formen und in eine geölte Kastenform (ca. 25-30 cm) legen. Oberfläche leicht anfeuchten, mit Kürbiskernen bestreuen und abgedeckt weitere 30 bis 40 Minuten gehen lassen.
- Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Schale mit Wasser auf den Ofenboden stellen.
- Das Brot 10 Minuten bei 220 °C anbacken, dann auf 190 °C reduzieren und 35 Minuten fertig backen, bis es goldbraun ist und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
- Aus der Form lösen und auf einem Gitter mindestens 1 Stunde auskühlen lassen, bevor du es anschneidest.
Häufige Fragen
- Kann ich Butternut oder Muskatkürbis statt Hokkaido nehmen?
- Ja. Butternut und Muskatkürbis ergeben ein besonders weiches Püree und eine etwas hellere Krume. Wichtig ist, das Püree gut abzutropfen, falls es sehr wässrig ist, sonst braucht der Teig mehr Mehl.
- Kann ich Kürbispüree aus der Dose verwenden?
- Ja, ungesüßtes Kürbispüree funktioniert genauso. Nimm etwa 200 g und achte darauf, dass keine Gewürze oder Zucker zugesetzt sind.
- Wie lange bleibt das Kürbisbrot frisch?
- Das Kürbispüree hält die Krume saftig. In ein Leinentuch gewickelt bleibt das Brot etwa 3 bis 4 Tage frisch. Geschnitten lässt es sich gut einfrieren und direkt im Toaster aufbacken.
- Kann ich Vollkorn- oder Dinkelmehl verwenden?
- Du kannst bis zu die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl oder Dinkelmehl Type 630 ersetzen. Der Teig braucht dann ein bis zwei Esslöffel mehr Haferdrink und geht etwas länger.
- Kann ich das Brot über Nacht gehen lassen?
- Ja. Nach dem Kneten den Teig abgedeckt im Kühlschrank 10 bis 12 Stunden gehen lassen, dann wie beschrieben formen und bei Raumtemperatur vor dem Backen noch 45 Minuten ruhen lassen.