Veganer Kürbis-Marmorkuchen
Heller Kürbisteig mit Zimt und Ingwer, dazu dunkler Kakaoteig: Beim Anschneiden zeigt sich das Marmormuster. Der Kuchen bleibt dank Kürbispüree 3 Tage saftig.
Kürbispüree richtig vorbereiten
Das Püree bestimmt die Konsistenz. Hokkaido in Würfeln dämpfen, im Sieb abtropfen lassen und erst dann abwiegen: 300g Püree sind die Zielmenge. Lass es komplett auskühlen, damit der Teig nicht warm wird.
Marmormuster in der Kastenform
Teile den Teig in zwei Hälften und färbe eine mit 25g Kakao dunkel. Gib abwechselnd je 4 EL in die Form, schichte bis zum Schluss und ziehe nur ein- bis zweimal mit der Gabel durch. Wer zu oft rührt, bekommt einen einheitlich braunen Kuchen.
Backen und Servieren
Bei 180 Grad backen, bis das Stäbchen nur feuchte Krümel zeigt. Mit Schokoglasur wird er zum Jausenkuchen, ohne Glasur passt er zum Kaffee. Mehr Kürbisideen findest du bei den veganen Kürbisrezepten, einen weiteren Kuchen mit Kürbis im veganen Kürbis-Cheesecake. Ohne Kürbis gelingt der Klassiker als veganer Marmorkuchen aus der Kastenform.
Rezept
Zutaten
- Für das Kürbispüree: 450g Hokkaido-Kürbis (ergibt etwa 300g Püree)
- 300g Weizenmehl (Type 480 oder 550)
- 160g Rohrzucker
- 1 Pkg. Backpulver (16g)
- ½ TL Natron
- ½ TL Salz
- 1½ TL Zimt
- ½ TL gemahlener Ingwer
- 1 Prise Muskat
- 300g Kürbispüree (siehe oben, abgekühlt)
- 110ml neutrales Pflanzenöl
- 120ml Hafermilch
- 80g Sojajoghurt natur
- 1 EL Apfelessig
- 1 TL Vanilleextrakt
- Für den Kakaoteig: 25g Kakaopulver
- 3 EL Hafermilch
- Für die Glasur: 100g vegane Zartbitterkuvertüre
- 1 TL Kokosöl
Zubereitung
- Kürbis waschen, entkernen und samt Schale in Würfel schneiden. 15 bis 20 Minuten dämpfen oder in wenig Wasser weich kochen, abgießen, im Sieb gut abtropfen lassen und fein pürieren. 300g abwiegen und vollständig auskühlen lassen.
- Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 25-cm-Kastenform einfetten und mit Backpapier auslegen.
- Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz, Zimt, Ingwer und Muskat in einer großen Schüssel mischen.
- Kürbispüree, Öl, Hafermilch, Sojajoghurt, Essig und Vanille glatt verrühren, zu den trockenen Zutaten geben und nur kurz zu einem dickflüssigen Teig verrühren.
- Die Hälfte des Teigs in eine zweite Schüssel geben. Kakao und die 3 EL Hafermilch einrühren, bis ein glatter, dunkler Teig entsteht.
- Abwechselnd je 4 EL hellen und dunklen Teig in die Form geben und jede Schicht leicht flach rütteln. Mit einer Gabel nur ein- bis zweimal spiralförmig durch den Teig ziehen, sonst verschwimmt das Muster.
- 55 bis 65 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen mit höchstens feuchten Krümeln herauskommt. Bräunt die Oberfläche zu früh, nach 40 Minuten mit Alufolie abdecken.
- 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.
- Kuvertüre mit dem Kokosöl über dem Wasserbad schmelzen, über den ausgekühlten Kuchen gießen und fest werden lassen.
Häufige Fragen
- Kann ich Kürbis aus dem Glas oder der Dose verwenden?
- Ja, ungesüßtes Kürbispüree funktioniert genauso gut. Nimm 300g und achte darauf, dass es keine Gewürze oder Zucker enthält. Ist es sehr wässrig, vorher kurz im Sieb abtropfen lassen.
- Welcher Kürbis eignet sich am besten?
- Hokkaido oder Butternut, weil sie fein und süßlich schmecken und beim Kochen ein cremiges Püree ergeben. Beim Hokkaido muss die Schale nicht entfernt werden.
- Warum ist mein Kuchen in der Mitte feucht geblieben?
- Meist war das Püree zu wässrig. Gut abtropfen lassen, abwiegen und die Backzeit bei Bedarf um 5 bis 10 Minuten verlängern, dabei mit Folie abdecken.
- Wie lange hält sich der Kuchen?
- Luftdicht verpackt bleibt er bei Zimmertemperatur 3 Tage saftig, im Kühlschrank 5 Tage. Ohne Glasur lässt er sich in Scheiben bis zu 2 Monate einfrieren.
- Kann ich den Kuchen auch ohne Kakao backen?
- Ja, dann hast du einen klassischen Kürbis-Gewürzkuchen. Für das Marmormuster brauchst du den Kakaoteig, du kannst ihn aber auch durch 2 EL Zimtzucker ersetzen, der als Streifen eingewirbelt wird.