Veganer Marmorkuchen aus der Kastenform
Veganer Marmorkuchen aus der Kastenform ist ein unkomplizierter Klassiker, der in Österreich und Deutschland das ganze Jahr über gebacken wird. Mit Apfelmus, Rapsöl und Hafermilch gelingt der saftige Teig ganz ohne Eier und Butter.
Apfelmus und Rapsöl sorgen für einen saftigen Teig
Das Geheimnis eines lockeren veganen Marmorkuchens liegt in der richtigen Kombination aus Fett und Feuchtigkeit: Rapsöl macht den Teig geschmeidig, Apfelmus gibt Saftigkeit und bindet gleichzeitig. Den Backkakao vorab mit heißer Hafermilch zu einer Paste verrühren - so löst er sich gleichmäßig auf und gibt dem Schokoladen-Anteil ein intensiveres Aroma. Beim Einziehen des Musters gilt: einmal oder zweimal sanft mit dem Stäbchen durch den Teig ziehen reicht. Wer zu viel rührt, verliert den typischen Marmorierungseffekt.
Für eine Schokoladenglasur nach dem Abkühlen 100g vegane Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und gleichmäßig über den Kuchen gießen - passt gut zum veganer Schokokuchen-Guide für weitere Ideen.
Welche Variationen lohnen sich?
Für eine schnellere Zubereitung eignet sich auch die Airfryer-Variante, die in rund 30 Minuten fertig ist. Wer eine andere Kastenform-Variation sucht, findet im veganen Schoko-Becherkuchen eine ähnlich einfache Alternative mit Sojajoghurt als Basis.
Rezept
Zutaten
- 300g Weizenmehl Type 405
- 150g Rohrzucker
- 1 TL Backpulver
- ½ TL Natron
- 1 Prise Salz
- 200ml Hafermilch
- 80ml Rapsöl
- 100g Apfelmus (ungesüßt)
- 2 TL Apfelessig
- 1 TL Vanilleextrakt
- 30g Backkakao (ungesüßt)
- 3 EL Hafermilch (heiß, für den Kakao)
Zubereitung
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm) mit etwas Rapsöl einfetten und mit Mehl bestäuben, oder mit Backpapier auslegen.
- Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel verrühren.
- Hafermilch, Rapsöl, Apfelmus, Apfelessig und Vanilleextrakt zugeben und alles glatt rühren - nur so lange mixen, bis keine Mehlklumpen mehr sichtbar sind.
- Etwa ein Drittel des Teigs in eine zweite Schüssel geben. Backkakao mit der heißen Hafermilch zu einer glatten Paste verrühren und unter den abgezweigten Teig heben.
- Hellen und dunklen Teig abwechselnd löffelweise in die vorbereitete Kastenform schichten.
- Mit einem Holzstäbchen oder Messerrücken ein- bis zweimal sanft durch den Teig ziehen, um das Marmorierungsmuster zu erzeugen. Nicht zu viel rühren, sonst vermischt sich alles.
- Im vorgeheizten Backofen ca. 50-55 Minuten backen. Stäbchentest: Bleibt kein Teig kleben, ist der Kuchen fertig.
- Den Marmorkuchen 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann herauslösen und auf einem Gitter vollständig abkühlen.
Häufige Fragen
- Wie wird veganer Marmorkuchen besonders saftig?
- Apfelmus und Rapsöl sorgen gemeinsam für einen saftigen, lockeren Teig. Wichtig ist, nicht zu lange zu rühren - sobald keine Mehlklumpen mehr sichtbar sind, ist der Teig fertig. Zu langes Mixen aktiviert das Gluten und macht den Kuchen kompakt. Auf den Stäbchentest achten, um ein Trockenbaken zu vermeiden.
- Kann ich den veganen Marmorkuchen einfrieren?
- Ja, der Marmorkuchen lässt sich gut einfrieren. Dazu den vollständig abgekühlten Kuchen in Scheiben schneiden, jede Scheibe einzeln in Frischhaltefolie wickeln und in einem Gefrierbeutel einfrieren. Haltbar bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur stehen lassen.
- Welche Variationen lohnen sich?
- Ein Schuss Rum-Aroma oder Orangenabrieb im hellen Teig gibt dem Kuchen eine feine Note. Für mehr Schokoladengeschmack die Kakaomenge auf 40g erhöhen. Wer es nussig mag, rührt eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Haselnüsse unter den dunklen Teig. Für eine Schokoladenglasur einfach 100g vegane Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und über den ausgekühlten Kuchen gießen.