Veganes Kichererbsen-Spinat-Curry
Frischer Spinat trifft cremige Kokosmilch und herzhafte Kichererbsen – dieses vegane Kichererbsen-Spinat-Curry ist ein echtes Frühlingsgericht, das dich nach einem langen Tag einfach glücklich macht. In nur 40 Minuten steht ein sättigendes, proteinreiches Gericht auf dem Tisch, das die ganze Familie begeistert.
Das Geheimnis eines aromatischen Currys liegt im richtigen Rösten der Gewürze. Die ganzen Kreuzkümmelsamen werden zuerst in heißem Öl angeröstet – so entfalten sie ihr volles Aroma, bevor die restlichen Zutaten hinzukommen. Diese Technik ist typisch für die indische Küche und macht den entscheidenden Unterschied im Geschmack.
Kichererbsen sind eine hervorragende pflanzliche Proteinquelle – mit rund 9 g Protein pro 100 g gekochten Kichererbsen liefert dieses Curry pro Portion etwa 20 g Protein. Zusammen mit frischem Spinat, der reich an Eisen, Vitamin K und Folsäure ist, ist dieses Gericht nicht nur lecker, sondern auch ausgewogen.
Für mehr vegane Frühlingsrezepte schau dir unsere Frühlingsrezept-Sammlung an – oder probiere als nächstes ein Süßkartoffel-Curry mit Kichererbsen oder das klassische Kichererbsen-Curry mit Gewürzreis.
Tipps:
- Spinat: Frischer Spinat fällt sehr schnell zusammen – gib ihn wirklich erst nach dem Ausschalten des Herdes dazu, um die leuchtend grüne Farbe und die Nährstoffe zu erhalten.
- Schärfe: Chiliflocken nach Geschmack anpassen. Wer es milder mag, lässt sie weg – wer es feuriger liebt, gibt eine Prise Cayennepfeffer dazu.
- Kokosmilch: Vollfett-Kokosmilch gibt die cremigste Sauce. Light-Kokosmilch geht auch, macht die Sauce etwas flüssiger.
- Meal Prep: Das Curry schmeckt am nächsten Tag noch besser! Bis zu 4 Tage im Kühlschrank haltbar, auch zum Einfrieren geeignet.
Dazu passt wunderbar frisch aufgebackenes veganes Naan-Brot oder einfach Basmatireis.
Rezept
Zutaten
- 2 Dosen Kichererbsen (à 400 g, abgetropft ca. 480 g)
- 200 g frischer Blattspinat (alternativ: TK-Spinat, aufgetaut)
- 400 ml Kokosmilch (Vollfett, 1 Dose)
- 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
- 1 EL Tomatenmark
- 2 Zwiebeln
- 4 Knoblauchzehen
- 1 Stück frischer Ingwer (ca. 3 cm)
- 1 TL Kreuzkümmelsamen (ganz)
- 2 TL Currypulver
- 1 TL Kurkuma (gemahlen)
- 1 TL Garam Masala
- 1/2 TL Paprika edelsüß
- 1/2 TL Chiliflocken (oder nach Geschmack)
- 2 EL Rapsöl
- Saft von 1 Limette
- Salz nach Geschmack
Zubereitung
- Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch und Ingwer fein reiben oder pressen. Kichererbsen abspülen und gut abtropfen lassen.
- Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Kreuzkümmelsamen hineingeben und unter Rühren ca. 1 Minute rösten, bis sie duften.
- Zwiebeln zugeben und unter gelegentlichem Rühren ca. 5 Minuten glasig anbraten. Knoblauch und Ingwer einrühren und weitere 2 Minuten mitbraten.
- Tomatenmark zugeben und kurz anrösten. Currypulver, Kurkuma, Garam Masala, Paprika und Chiliflocken einrühren und 1 Minute unter ständigem Rühren rösten.
- Gehackte Tomaten und Kokosmilch einrühren, aufkochen lassen. Kichererbsen zugeben und bei mittlerer Hitze ohne Deckel 15–20 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt.
- Herd ausschalten. Frischen Spinat portionsweise unterheben und rühren, bis er zusammenfällt. Mit Limettensaft und Salz abschmecken.
- Mit Basmatireis oder veganem Naan servieren.