Veganes Naan Brot: Fluffig-weiches indisches Fladenbrot
Naan ist das wohl bekannteste indische Fladenbrot und ein absolutes Muss zu jedem Curry-Abend. Mit diesem einfachen veganen Rezept gelingt dir fluffiges, weiches Naan Brot, das genauso gut schmeckt wie beim Inder um die Ecke – wenn nicht sogar besser!
Warum dieses Rezept besonders ist
Im Gegensatz zu traditionellem Naan, das oft mit Joghurt und Ei zubereitet wird, verwenden wir hier Sojajoghurt und etwas mehr Hefe für die perfekte Textur. Das Ergebnis: unglaublich weiches, leicht süßliches Fladenbrot mit den charakteristischen Blasen und goldbraunen Stellen.
Zubereitung
Teig vorbereiten
Die Trockenhefe zusammen mit dem Zucker in das lauwarme Wasser einrühren. 5 Minuten ruhen lassen, bis die Mischung leicht schäumt – das zeigt, dass die Hefe aktiv ist.
In einer großen Schüssel Mehl, Salz und Backpulver vermischen. Eine Mulde in der Mitte formen.
Sojajoghurt, Olivenöl und die aktivierte Hefemischung in die Mulde geben. Mit einem Holzlöffel verrühren, bis ein grober Teig entsteht.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 8-10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Er sollte sich leicht klebrig anfühlen, aber nicht an den Händen kleben.
Den Teig in eine leicht geölte Schüssel legen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Naan formen und backen
Den aufgegangenen Teig vorsichtig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und in 8 gleich große Stücke teilen.
Jedes Teigstück zu einer Kugel formen und mit dem Nudelholz zu einem ovalen Fladen (etwa 3-4mm dick) ausrollen. Traditionell ist Naan eher tropfenförmig als rund.
Eine schwere Pfanne (am besten Gusseisen) bei hoher Hitze erhitzen. Ohne Öl arbeiten!
Einen Fladen in die heiße Pfanne legen. Nach etwa 1-2 Minuten bilden sich Blasen auf der Oberfläche und die Unterseite wird goldbraun. Wenden und weitere 1-2 Minuten backen.
Knoblauchbutter und Servieren
Für die Knoblauchbutter die geschmolzene vegane Butter mit dem gehackten Knoblauch, der Petersilie und einer Prise Salz vermischen.
Die fertigen Naan sofort nach dem Backen großzügig mit der Knoblauchbutter bestreichen. Warm servieren.
Tipps für perfektes Naan
Hohe Hitze ist entscheidend: Traditionell wird Naan in einem über 400°C heißen Tandoor-Ofen gebacken. Zu Hause hilft eine richtig heiße gusseiserne Pfanne, die charakteristische Textur zu erreichen.
Geduld beim Gehen lassen: Gib dem Teig genug Zeit zum Aufgehen. In einer kalten Küche kann das auch mal 90 Minuten dauern.
Frisch am besten: Naan schmeckt frisch aus der Pfanne am allerbesten. Bereite es daher kurz vor dem Servieren zu.
Variationen: Du kannst vor dem Backen schwarzen Sesam, Schwarzkümmel (Nigella) oder gehackte Koriander auf den Teig drücken.
Naan aufbewahren und aufwärmen
Übriggebliebenes Naan hält sich in einem luftdichten Behälter etwa 2-3 Tage bei Zimmertemperatur. Zum Aufwärmen kurz in einer heißen Pfanne oder im Toaster erwärmen.
Du kannst fertig gebackenes Naan auch einfrieren (bis zu 3 Monate) und bei Bedarf direkt aus dem Gefrierfach in der heißen Pfanne auftauen und erwärmen.
Dazu passt
- Veganes Tikka Masala mit Kichererbsen
- Vegane Türkische Linsensuppe
- Veganes Chili sin Carne
- Vegane Linsen Bolognese
Rezept
Zutaten
- 300g Weizenmehl (Type 550 oder 405)
- 1 TL Trockenhefe
- 1 TL Zucker
- 120ml lauwarmes Wasser
- 80g Sojajoghurt (ungesüßt)
- 2 EL Olivenöl
- 1/2 TL Salz
- 1/2 TL Backpulver
- Für die Knoblauchbutter:
- 3 EL vegane Butter (geschmolzen)
- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
- 2 EL frische Petersilie (gehackt)
- 1 Prise Salz