Veganer Schoko-Zucchini-Kuchen

Dieser vegane Schoko-Zucchini-Kuchen ist saftig, schokoladig und in unter einer Stunde fertig. Wer im Sommer mehr Zucchini aus dem Garten hat als man weiß wohin, hat hier die beste Antwort darauf.

Das Geheimnis der unglaublichen Saftigkeit

Geriebene Zucchini gibt beim Backen Feuchtigkeit ab und hält den Kuchen von innen saftig - ganz ohne Ei und ohne vegane Butter. Das Besondere: Man schmeckt die Zucchini überhaupt nicht. Sie ist geschmacksneutral und macht den Teig feucht, ohne Eigengeschmack zu hinterlassen. Deshalb wichtig: das ausgedrückte Zucchiniwasser nicht vollständig entfernen, etwas Feuchtigkeit bleibt im Teig.

Der Apfelessig in Kombination mit Natron sorgt für angenehme Lockerheit. Dunkles Kakaopulver gibt die intensive Schokoladennote. Wer es noch reichhaltiger mag, rührt grob gehackte Walnüsse oder vegane Schokoladenstücke unter den Teig.

Variationen, Glasur und Aufbewahrung

Statt der Schokoladenglasur passt auch eine einfache Puderzucker-Zitronen-Glasur wunderbar - oder der Kuchen kommt mit einem Hauch Puderzucker bestäubt auf den Tisch. Für eine nussige Variante die Hälfte des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen.

Der Kuchen hält sich bei Zimmertemperatur luftdicht verpackt 3-4 Tage saftig. Im Kühlschrank bis zu einer Woche. Einfrieren geht ebenfalls: Stücke einzeln einwickeln und bis zu 3 Monate tiefkühlen.

Wer noch mehr aus der Zucchini-Saison holen möchte, findet in der veganen Zucchinisuppe mit Kokosmilch eine herzhafte Ergänzung. Weitere saftige Sommer-Blechkuchen: Veganer Marillen-Streuselkuchen und Veganer Karottenkuchen. Mehr Inspiration unter Vegane Desserts Guide.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Kochzeit
45 Min
Gesamtzeit
65 Min
Portionen
12 Stücke

Zutaten

  • 300g Zucchini (ca. 2 mittelgroße), frisch gerieben
  • 200g Weizenmehl (Type 550)
  • 50g dunkles Kakaopulver (ungesüßt)
  • 150g Rohrohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Meersalz
  • 150ml Hafermilch
  • 100ml Rapsöl
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • optional: 50g Walnüsse (grob gehackt) oder vegane Zartbitterschokoladenstücke
  • Für die Glasur: 150g vegane Zartbitterschokolade (70%), 50ml Hafermilch

Zubereitung

  1. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (25 cm) oder Springform (22 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Zucchini waschen und grob reiben. Überschüssiges Wasser leicht mit den Händen ausdrücken - aber nicht komplett trocken pressen, etwas Feuchtigkeit bleibt erwünscht.
  3. In einer großen Schüssel Mehl, Kakaopulver, Zucker, Backpulver, Natron und Salz gut vermischen.
  4. In einem Messbecher Hafermilch, Rapsöl, Apfelessig und Vanilleextrakt verrühren. Der Essig aktiviert das Natron und sorgt für extra Lockerheit.
  5. Flüssige Zutaten zu den trockenen geben und kurz unterheben. Geriebene Zucchini sowie ggf. Walnüsse oder Schokoladenstücke zügig einarbeiten - nicht zu lange rühren!
  6. Teig in die vorbereitete Form füllen und 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe: Kommt es sauber heraus, ist der Kuchen fertig.
  7. Kuchen vollständig in der Form abkühlen lassen.
  8. Für die Glasur Schokolade grob hacken und mit der Hafermilch im Wasserbad schmelzen, glatt rühren und über den abgekühlten Kuchen gießen. Mindestens 30 Minuten kühlen, bis die Glasur fest ist.

Häufige Fragen

Kann ich tiefgefrorene Zucchini für den Kuchen verwenden?
Ja. Tiefgefrorene Zucchini auftauen lassen, dann gut ausdrücken - sie geben mehr Wasser ab als frische. Das Prinzip bleibt gleich: etwas Feuchtigkeit im Teig lassen, damit der Kuchen saftig bleibt.
Wie lange ist der Schoko-Zucchini-Kuchen haltbar?
Bei Zimmertemperatur luftdicht verpackt 3-4 Tage saftig. Im Kühlschrank bis zu einer Woche. Einzelne Stücke lassen sich einfrieren und halten bis zu 3 Monate.
Geht der Kuchen auch ohne Schokoladenglasur?
Absolut - einfach mit Puderzucker bestäuben oder pur servieren. Die Glasur ist ein optionaler Finish, der Kuchen schmeckt auch ohne sie vollständig.