Veganer Milchreis

Cremiger veganer Milchreis gelingt mit Kokosmilch und Hafermilch im Handumdrehen – und macht es genauso sämig und tröstlich wie das Original.

Das Geheimnis des cremigen Milchreis

Rundkornreis gibt beim Kochen viel Stärke ab – das macht ihn unersetzlich für echten Milchreis. Die Kombination aus vollfetter Kokosmilch (für die Cremigkeit) und Hafermilch (für den neutraleren Geschmack) trifft genau die richtige Balance: nicht zu intensiv nach Kokos, aber wunderbar sämig. Wer keinen Kokosgeschmack möchte, nimmt einfach 800 ml Hafermilch oder Sojamilch.

Regelmäßiges Rühren ist wichtig – alle paar Minuten kurz durch den Topf fahren, damit der Reis nicht ansetzt. Der Milchreis dickt nach dem Abkühlen noch etwas nach; direkt aus dem Topf hat er die perfekte, löffelfertige Konsistenz.

Variationen, Toppings und Meal-Prep-Tipp

Der Milchreis ist die ideale Basis für unzählige Variationen. Im Frühling und Sommer passen frische Erdbeeren und Minze, im Herbst ein Löffel Marillenröster oder Zwetschgenmus. Wer es exotisch mag, toppt mit frischer Mango und einem Hauch Limettenschale.

Für Meal-Prep: Milchreis lässt sich hervorragend auf Vorrat kochen. Portionsweise in Gläser füllen, im Kühlschrank lagern und morgens kalt mit Obst genießen – praktisch wie ein veganer Overnight-Oat, nur mit Reis.

Passende Rezepte zum Ausprobieren: Veganer Nutella-Milchreis für eine schokoladige Variante, Veganes Spaghetti-Eis für ein weiteres klassisches Dessert oder Veganer Kaiserschmarrn für österreichische Mehlspeisen-Stimmung. Wer Toppings-Inspiration sucht, findet weitere Ideen im Veganen Desserts Guide.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
5 Min
Kochzeit
35 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 200 g Rundkornreis (Milchreis oder Risotto-Reis)
  • 400 ml Kokosmilch, Vollfett (1 Dose)
  • 400 ml Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 3 EL Zucker (oder Ahornsirup)
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder 1 Pkg. Vanillezucker)
  • 1 Prise Salz
  • Zimt zum Bestreuen
  • Optional: frische Erdbeeren, Mango oder Beeren zum Servieren

Zubereitung

  1. Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar läuft.
  2. Kokosmilch, Hafermilch, Zucker, Vanilleextrakt und Salz in einem Topf mit schwerem Boden verrühren und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen.
  3. Den abgespülten Reis einrühren und die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren.
  4. Den Milchreis unter regelmäßigem Rühren (alle 3–4 Minuten) etwa 30–35 Minuten köcheln lassen, bis der Reis weich ist und die Flüssigkeit eine cremige, dickliche Konsistenz hat.
  5. Den Topf vom Herd nehmen. Der Milchreis dickt beim Abkühlen noch etwas nach – bei Bedarf noch einen Schuss Hafermilch einrühren.
  6. Sofort heiß servieren oder abkühlen lassen und kalt genießen. Mit Zimt bestreuen und nach Belieben mit frischen Früchten toppen.

Häufige Fragen

Welchen Reis nehme ich für veganen Milchreis?
Am besten eignet sich Rundkornreis, der in Österreich und Deutschland als 'Milchreis' oder 'Risotto-Reis' verkauft wird – zum Beispiel bei Billa, Spar oder Hofer. Rundkornreis gibt viel Stärke ab und macht den Milchreis besonders cremig. Langkornreis wie Basmati funktioniert zwar, wird aber nie so sämig.
Wie lange hält veganer Milchreis im Kühlschrank?
Abgekühlt und in einem verschlossenen Behälter hält veganer Milchreis 3–4 Tage im Kühlschrank. Beim Aufwärmen einfach einen Schuss Hafermilch unterrühren, da er im kalten Zustand eindickt.
Welche Toppings passen zu veganem Milchreis?
Die Klassiker sind Zimt und Zucker oder frische Früchte wie Erdbeeren, Mango oder Himbeeren. Wer mag, gibt noch einen Löffel Marmelade oder Marillenröster darüber – typisch österreichisch. Im Sommer ist Milchreis mit frischen Erdbeeren und etwas Minze besonders erfrischend.