Vegane Martinsgans-Gebäck aus Hefeteig

Zu Martini gehört nicht nur der Braten: Als süßes Hefegebäck gibt es die Martinsgans auch für Kinder, Laternenumzug und Kaffeetafel. Dieser Teig kommt ohne Ei und Butter aus und bleibt trotzdem weich.

Teig und Formen

Der Teig geht zweimal: 30 Minuten in der Schüssel, 40 Minuten nach dem Formen. Wichtig sind eine straffe Form an Kopf und Hals und fest eingedrückte Rosinen, sonst verlaufen die Gänse im Backrohr.

Tipps für gleichmäßige Gänse

Passend zu Martini

Wer es herzhaft mag, findet die Martinsgans mit Knoblauch und das Martinigansl aus Seitan. Fertige Bratengänse zum Aufbacken vergleicht der Kaufguide für vegane Gans. Ähnlich weich und süß ist auch der vegane Allerheiligenstriezel.

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Rezept

Zubereitungszeit
45 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
135 Min
Portionen
6 Gänse

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl (Type 480 oder 550)
  • 80 g Zucker
  • 7 g Trockengerm (1 Päckchen)
  • 1 Prise Salz
  • 230 ml Haferdrink, lauwarm
  • 70 g vegane Butter oder Margarine, geschmolzen
  • 1 Bio-Zitrone (Abrieb von der ganzen Schale, 2 TL Saft)
  • 12 Rosinen oder Korinthen für die Augen
  • Für die Glasur: 2 EL Haferdrink, 1 EL Ahornsirup, 1 TL Öl
  • Optional zum Bestreuen: 2 EL Hagelzucker oder gehackte Mandeln

Zubereitung

  1. Mehl, Zucker, Trockengerm und Salz in einer Schüssel vermischen. Lauwarmen Haferdrink, geschmolzene Butter, Zitronenabrieb und Zitronensaft dazugeben.
  2. Etwa 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt, weich und kaum klebrig ist. Zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Den Teig in 6 Portionen zu je etwa 145 g teilen. Von jeder Portion ein Stück von 30 g abzupfen: Das wird der Hals.
  4. Das große Stück zu einem Oval mit leicht spitzem Ende formen (Körper). Das spitze Ende mit der Schere mehrmals 1 cm tief einschneiden und fächern: Das ist der Schwanz.
  5. Das kleine Stück zu einem Strang von 12 cm rollen, an einem Ende zu einem Kopf verdicken und das andere Ende mit etwas Wasser am Körper festdrücken. Den Hals S-förmig biegen. Am Kopf mit der Schere einen kleinen Schnabel ausschneiden, an den Seiten je einen Flügelschnitt setzen. Rosinen als Augen eindrücken.
  6. Die Gänse mit 3 cm Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Bleche setzen, abdecken und 40 Minuten gehen lassen. Backrohr auf 185 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Haferdrink, Ahornsirup und Öl verrühren, die Gänse damit bestreichen, nach Wunsch mit Hagelzucker bestreuen. Rosinen bei Bedarf nochmals festdrücken.
  8. Blech für Blech 20 bis 25 Minuten goldbraun backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen und am besten am selben Tag essen.

Häufige Fragen

Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?
Ja. Den gekneteten Teig über Nacht abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen, am nächsten Tag 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen und dann wie beschrieben formen. Die Gänse brauchen danach nur noch etwa 40 Minuten zum Aufgehen.
Womit ersetze ich die Rosinen für die Augen?
Schwarze Sesamkörner, Korinthen oder kleine Stückchen Schokotropfen funktionieren genauso. Wichtig ist, dass du sie vor dem Backen fest in den Teig drückst, sonst fallen sie beim Aufgehen heraus.
Wie lange halten sich die Martinsgänse?
Am besten schmecken sie am Backtag. In einer Dose oder einem Tuch halten sie sich 2 Tage weich. Danach kurz im Backrohr bei 150 °C aufbacken. Eingefroren halten sie sich 2 Monate.
Kann ich Dinkelmehl verwenden?
Ja, Dinkelmehl Type 630 funktioniert. Der Teig braucht dann etwa 10 bis 20 ml weniger Haferdrink, weil Dinkel weniger Flüssigkeit aufnimmt, und er sollte nicht zu lange geknetet werden.