Vegane Kidneybohnen-Brownies: Saftig und proteinreich
Du wirst es kaum glauben, aber diese schokoladigen, saftigen Brownies haben ein Geheimnis: Kidneybohnen! Die roten Bohnen machen die Brownies unglaublich fudgy und liefern gleichzeitig eine ordentliche Portion Protein und Ballaststoffe. Und das Beste: Man schmeckt sie überhaupt nicht!
Warum Kidneybohnen in Brownies?
Die Idee klingt erst einmal ungewöhnlich, aber Kidneybohnen sind tatsächlich perfekt für Brownies:
- Cremige Textur: Pürierte Bohnen ergeben eine samtweiche Konsistenz
- Natürliche Feuchtigkeit: Keine Butter oder viel Öl nötig
- Mehr Protein: Jedes Brownie enthält rund 4g pflanzliches Eiweiß
- Ballaststoffreich: Gut für die Verdauung und lange sättigend
- Glutenfrei: Ganz ohne Mehl gebacken
Tipps für perfekte Bohnen-Brownies
Bohnen richtig vorbereiten
Spüle die Kidneybohnen sehr gründlich unter fließendem Wasser ab. Damit entfernst du die Dosenflüssigkeit, die einen leicht metallischen Geschmack hinterlassen kann. Gut abtropfen lassen!
Die richtige Konsistenz
Mixe die Masse wirklich lange genug – 2-3 Minuten sind ideal. Du willst eine komplett glatte Konsistenz ohne Bohnenstückchen. Nur so werden die Brownies perfekt und niemand erkennt das geheime Zutat.
Nicht überbacken!
Das ist der wichtigste Tipp: Hol die Brownies aus dem Ofen, wenn ein Zahnstocher noch leicht feucht (nicht nass!) herauskommt. Sie festigen sich beim Abkühlen noch deutlich. Überbackene Bohnen-Brownies werden trocken.
Unbedingt abkühlen lassen
Schneide die Brownies erst an, wenn sie komplett ausgekühlt sind. Warm sind sie noch zu weich und zerfallen beim Schneiden. Die Geduld lohnt sich!
Variationen
- Extra schokoladig: Ersetze 20g des Kakaopulvers durch geschmolzene Zartbitterschokolade im Teig
- Mit Haselnüssen: Statt Walnüssen Haselnüsse verwenden – schmeckt dann ein bisschen nach Nuss-Nougat
- Espresso-Brownies: 1 TL Instant-Espressopulver zum Teig geben – verstärkt den Schokoladengeschmack
- Dattel-Brownies: Ahornsirup durch 80g entsteinte, eingeweichte Medjool-Datteln ersetzen
Aufbewahrung
Die Brownies halten sich in einer luftdichten Dose:
- Bei Raumtemperatur: 2-3 Tage
- Im Kühlschrank: Bis zu 1 Woche (vor dem Servieren kurz bei Raumtemperatur anwärmen oder 10 Sekunden in der Mikrowelle – sie schmecken dann besonders fudgy!)
- Einfrieren: Bis zu 3 Monate. Einzeln eingewickelt einfrieren und bei Raumtemperatur auftauen
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Rezept
Zutaten
- 400g Kidneybohnen (1 Dose, abgetropft und abgespült)
- 60g Kakaopulver (ungesüßt)
- 120g Ahornsirup
- 80g Mandelmus (oder Erdnussmus)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 100g vegane Zartbitterschokolade (gehackt oder als Tropfen)
- 50g Walnüsse (grob gehackt, optional)
Zubereitung
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 20x20 cm Brownie-Form mit Backpapier auslegen.
- Die Kidneybohnen gründlich abspülen und abtropfen lassen. Sie sollten wirklich gut abgetropft sein, damit die Brownies nicht zu feucht werden.
- Kidneybohnen, Kakaopulver, Ahornsirup, Mandelmus, Vanilleextrakt, Backpulver und Salz in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben.
- Alles 2-3 Minuten zu einer glatten, homogenen Masse pürieren. Zwischendurch die Seiten mit einem Teigschaber abkratzen, damit alles gleichmäßig verarbeitet wird.
- 70g der gehackten Schokolade und die Walnüsse (falls verwendet) vorsichtig unter die Masse heben.
- Teig in die vorbereitete Form geben und gleichmäßig verstreichen. Die restlichen 30g Schokolade obenauf verteilen.
- Im vorgeheizten Backofen 18-22 Minuten backen. Die Brownies sind fertig, wenn die Oberfläche fest ist, aber ein Zahnstocher noch leicht feucht herauskommt.
- Komplett in der Form auskühlen lassen (mindestens 30 Minuten) – das ist wichtig, damit sie beim Schneiden nicht zerfallen!
- In 12 Stücke schneiden und genießen.