Vegane Kartoffelknödel mit Spinat-Tofu-Fülle

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Kartoffelknödel sind in Österreich ein Soulfood-Klassiker - und gefüllt mit würziger Spinat-Tofu-Masse werden sie zum vollwertigen veganen Hauptgericht. Die Kombination aus cremigem Kartoffelteig und der herzhaften Fülle macht jeden Knödel zu einem kleinen Paket voller Geschmack.

Der Teig basiert auf dem bewährten veganen Kartoffelknödel-Rezept - wer den schon kennt, hat die halbe Arbeit bereits erledigt. Die Spinat-Tofu-Fülle ist in wenigen Minuten zusammengebraten: Tofu goldbraun anbraten, Zwiebel dazu, Spinat rein, fertig.

Warum Tofu als Fülle?

Tofu nimmt beim Anbraten wunderbar Aromen auf und gibt der Fülle eine angenehme Bissfestigkeit. Zusammen mit dem Spinat entsteht eine sättigende Füllung, die deutlich mehr Protein mitbringt als eine rein pflanzliche Gemüsevariante. Wer mag, würzt die Fülle zusätzlich mit Muskatnuss - das ist der klassische österreichische Touch bei Spinatgerichten.

Tipps für perfekte Knödel

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren: Der Kartoffelteig muss fest genug sein, damit er beim Füllen nicht reißt. Mit leicht feuchten Händen lässt er sich am besten formen. Drücke eine tiefe Mulde in den Knödel, fülle sie großzügig und schließe den Teig rundum gut.

Beim Kochen gilt: einmal vorsichtig ins Wasser einlegen, nicht rühren, Hitze reduzieren. Die Knödel brauchen Ruhe - dann halten sie zusammen.

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Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
2-3

Zutaten

  • 600g Kartoffelteig nach diesem Rezept
  • 1 Stück weißer Tofu
  • 1 große Zwiebel
  • 200g Spinat
  • 1 EL Kokosöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Tofu würfeln und im Öl anbraten.
  3. Zwiebel würfeln, zum Tofu geben und goldbraun dünsten.
  4. Spinat dazugeben und zusammenkochen lassen.
  5. Salzen und Pfeffern.
  6. Mit feuchten Händen aus dem Kartoffelteig einen Knödel formen.
  7. Eine Mulde in den Knödel drücken und mit der Spinat-Tofu-Maße füllen. Knödel wieder schließen.
  8. Knödel vorsichtig ins Salzwasser legen und 5 Minuten kochen, danach 10 Minuten ziehen lassen.
  9. Knödel herausnehmen, kurz kühlen lassen.
  10. Guten Appetit!

Häufige Fragen

Welchen Tofu verwende ich am besten für die Fülle?
Fester weißer Tofu eignet sich am besten - er lässt sich gut würfeln und behält beim Anbraten seine Form. Sehr weicher Seidentofu würde zerbröseln. Den Tofu vor dem Anbraten am besten trocken tupfen, damit er schön braun wird und nicht spritzt.
Wie verhindere ich, dass die Knödel beim Kochen zerfallen?
Der Teig muss gut geknetet und ausreichend fest sein - er darf nicht kleben. Füge den Knödel vorsichtig ins Salzwasser ein und rühre niemals! Das Wasser darf nach dem Einlegen nicht mehr stark sprudeln - auf mittlere Hitze reduzieren und die Knödel 5 Minuten kochen, dann 10 Minuten ziehen lassen.
Kann ich die Knödel vorbereiten und aufwärmen?
Ja! Fertig gegarte Knödel lassen sich am nächsten Tag in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten - das ergibt eine herrlich knusprige Kruste. Alternativ mit etwas Wasser in der Mikrowelle aufwärmen. Den ungegarten Teig kannst du bis zu einem Tag im Kühlschrank aufbewahren.
Was passt als Beilage zu Kartoffelknödeln mit Spinat-Tofu?
Klassisch passt gebräunte vegane Butter oder ein würziger Pilzsud dazu. Auch ein frischer grüner Salat oder geröstete Zwiebeln ergänzen das Gericht. Wer es rustikaler mag, reicht dazu Sauerkraut oder Rotkraut.
Kann ich frischen oder tiefgekühlten Spinat verwenden?
Beides funktioniert. Tiefgekühlten Spinat vorher auftauen und gut ausdrücken, damit die Fülle nicht zu wässrig wird. Frischer Babyspinat kann direkt in die Pfanne - er fällt schnell zusammen und muss nicht gehackt werden.