Deftige vegane Kartoffelknödel mit Rotkraut
Wenn die Temperaturen sinken, steigt die Lust auf echtes Soulfood. Diese veganen Kartoffelknödel sind ein österreichischer Klassiker - außen samtig, innen überraschend würzig durch die Räuchertofu-Füllung.
Das Rotkraut liefert dir im Winter wertvolles Vitamin C und Antioxidantien. Zusammen mit den sättigenden Kartoffeln hast du ein vollwertiges Gericht, das richtig glücklich macht.
Tipp: Mehlige Kartoffelsorten wie Agria oder Bintje eignen sich am besten - sie machen den Teig schön geschmeidig.
Lust auf mehr Knödel-Variationen? Probier auch unsere Semmelknödel mit Pfifferling-Rahm-Sauce oder die süßen Obstknödel. Und wenn du Kartoffeln liebst, schau dir unser Kartoffelgulasch an!
Rezept
Zutaten
- 400 g Rotkraut (frisch geschnitten oder ein Glas fertig)
- 1 Apfel, gehackt
- 500 g mehlige Kartoffeln
- 100 -150 g Mehl
- 2 EL Maizena oder Sojamehl
- 1 Schuss Sojamilch
- 2 EL Rapsöl
- etwas Salz
- 50 g Räuchertofu, zerkleinert
Zubereitung
- Für den Kartoffelteig, die Kartoffeln vierteln und ca. 30min dampfgaren, alternativ auch in Wasser kochen.
- Danach Kartoffeln schälen und in einer großen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und mit Mehl, Maizena, Sojamilch, Salz und Rapsöl vermischen.
- Ordentlich kneten und zu einer länglichen Walze Formen, aus der im Anschluss faustgroße Knödel abgetrennt und geformt werden. In jedes Knödel kommt ein Stück Räuchertofu hinein.
- Danach in kochendem Wasser ca. 10-15 min garen.
- Abgepacktes Kraut braucht nur leicht aufgewärmt zu werden. Frisches Kraut zusammen mit den Apfelstücken kurz in Öl und einem großen Topf anschwitzen.
- Danach mit etwas Wasser oder auch Essig oder Rotwein ablöschen und bei kleiner Temperatur köcheln lassen bis es weich ist.