Veganer Himbeer-Cheesecake ohne Backen: No-Bake-Rezept mit Cashews und Kokos
Cashews und Kokos bilden die cremige Basis dieses veganen Cheesecakes
Dieser vegane Himbeer-Kokos-Cheesecake braucht weder Backofen noch Ei noch Milchprodukte. Die Füllung basiert auf eingeweichten Cashewkernen, die nach dem Mixen eine täuschend echte Käsekuchen-Konsistenz ergeben. Kokosflocken und Mandelmilch runden das Aroma ab und machen aus den Cashews eine cremige, natürlich süße Masse. Im Vergleich zu einem veganen Cheesecake mit Seidentofu ist diese Rohkost-Variante intensiver im Geschmack und reicher an gesunden Fetten aus Cashews und Kokos. Einen ausführlichen Vergleich aller veganen Cheesecake-Varianten findest du im veganen Cheesecake-Guide.
TK-Himbeeren geben dem Belag seine leuchtend rote Farbe ohne Farbstoffe
Tiefgekühlte Himbeeren sind das Herzstück der Füllung. Sie liefern nicht nur das fruchtige Aroma, das diesen Cheesecake von einem klassischen Käsekuchen unterscheidet, sondern auch die kräftige rote Farbe ohne künstliche Zusätze. Du kannst die Himbeeren jederzeit durch Erdbeeren, Blaubeeren oder Mango ersetzen – die Cashew-Basistechnik bleibt dabei identisch. Für eine Erdbeer-Variante desselben No-Bake-Prinzips lohnt sich der vegane Erdbeer-Cheesecake.
Der Keksboden aus Kokosflocken und Trockenfrüchten braucht keine Hitze
Der Rohkost-Boden aus Kokosflocken, gemahlenen Mandeln und Trockenfrüchten – zum Beispiel Datteln oder getrockneten Birnen – wird einfach in der Küchenmaschine verarbeitet. Ein Schuss Mandelmilch sorgt dafür, dass die Masse zusammenhält und sich fest in die mit Frischhaltefolie ausgelegte Springform drücken lässt. Im Ergebnis entsteht ein knuspriger, leicht zäher Boden ohne Gluten und ohne Backen. Wer eine noch knusprigere Basis mag, kann zusätzlich einen Esslöffel Leinsamen oder gehackte Haselnüsse einarbeiten.
Zwei Stunden im Tiefkühlschrank sorgen für die cremige Konsistenz
Der fertige Cheesecake braucht mindestens zwei Stunden im Tiefkühlfach, bevor du ihn anschneiden kannst. Dann einfach 30 Minuten bei Zimmertemperatur auftauen lassen und servieren. Im Kühlschrank hält er sich 3–4 Tage abgedeckt, alternativ lassen sich Stücke portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen. Wer ein etwas weicheres Ergebnis bevorzugt, kann den Kuchen statt ins Tiefkühlfach 4–5 Stunden in den Kühlschrank stellen – die Konsistenz wird dann etwas weniger fest, aber genauso cremig. Für eine sommerliche Himbeer-Kokos-Kombination in einer anderen Form passt auch der Himbeer-Kokos-Trifle hervorragend.
Welche Cashews und Mandeln eignen sich am besten für No-Bake-Cheesecake?
Rohe, ungeröstete Cashewkerne funktionieren am besten, weil sie nach dem Einweichen ein mildes, neutrales Aroma haben. Mindestens 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann gründlich abgießen und abspülen. Für den Boden eignen sich gemahlene Mandeln oder gemahlene Haselnüsse als Alternative. Als Flüssigkeit für den Belag kannst du neben Mandelmilch auch Kokosmilch verwenden, was das Kokosaroma noch intensiver macht und die Creme noch sämiger werden lässt.
Rezept
Zutaten
- 1 Becher Kokosflocken
- 1/2 Becher gemahlene Mandeln
- 1/2 Becher getrocknete Früchte nach Wahl (z. B. Datteln oder getrocknete Birnen)
- 2 EL Kokosöl
- 3–4 EL Agavendicksaft (oder anderes flüssiges Süßungsmittel)
- 1 Prise Salz
- Mandelmilch nach Bedarf
- 1 Becher Cashewkerne, mindestens 30 Minuten in Wasser eingeweicht
- 1,5 Becher TK-Himbeeren
- 3 EL Agavendicksaft
- 1/2 Becher Wasser oder Mandelmilch
- 1/4 TL Vanillepulver (optional)
Zubereitung
- Cashewkerne mindestens 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann abgießen und gründlich abspülen.
- Alle Zutaten für den Boden (Kokosflocken, gemahlene Mandeln, getrocknete Früchte, Kokosöl, Agavendicksaft, Salz) in der Küchenmaschine verarbeiten. Langsam Mandelmilch zugeben, bis die Masse zusammenhält.
- Eine Springform (ca. 18–20 cm) mit Frischhaltefolie auslegen und die Bodenmasse gleichmäßig und fest hineindrücken.
- Für den Belag die eingeweichten Cashews mit dem Wasser oder der Mandelmilch im Standmixer oder mit dem Pürierstab zu einer feinen Creme mixen.
- TK-Himbeeren, Agavendicksaft und Vanillepulver dazugeben und fein pürieren, bis eine gleichmäßige, leuchtend rote Creme entsteht.
- Die Himbeercreme auf dem Kuchenboden verteilen und glattstreichen. Mindestens 2 Stunden ins Tiefkühlfach stellen.
- Vor dem Servieren 30 Minuten bei Zimmertemperatur auftauen lassen, aus der Folie befreien und in Stücke schneiden.
Häufige Fragen
- Kann ich den veganen Himbeer-Cheesecake einfrieren?
- Ja, der Cheesecake lässt sich portionsweise einfrieren und hält im Tiefkühlfach bis zu 2 Monate. Einzelne Stücke einfach in Frischhaltefolie wickeln und einfrieren. Vor dem Servieren 30–60 Minuten bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Im Kühlschrank hält er sich abgedeckt 3–4 Tage.
- Was ist der Unterschied zwischen einem Cashew-Cheesecake und einem Cheesecake mit Seidentofu?
- Cashews ergeben eine reichhaltigere, cremigere Konsistenz mit mildem Aroma und sind die klassische Rohkost-Basis für No-Bake-Cheesecakes. Seidentofu-Cheesecakes sind leichter, enthalten mehr Protein und müssen oft kurz gebacken oder mit Stärke gebunden werden. Für dieses Rezept ohne Backofen sind eingeweichte Cashews die beste Wahl.
- Welche Beeren kann ich statt Himbeeren verwenden?
- Erdbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren oder Mango funktionieren genauso gut wie Himbeeren. Auch eine Mischung aus verschiedenen TK-Beeren ist möglich. Die Cashew-Basis bleibt dabei identisch – nur Farbe und Fruchtaroma ändern sich. Für eine Erdbeer-Variante lohnt sich auch der vegane Erdbeer-Cheesecake unter /r/strawberry-cheesecake.