Vegane Bärlauch-Creme-Suppe

Zuletzt aktualisiert:

Diese vegane Bärlauch-Creme-Suppe ist in 25 Minuten fertig und schmeckt samtig-aromatisch nach dem Besten, was der Frühling zu bieten hat. Die mehligkochenden Kartoffeln sorgen für natürliche Cremigkeit ganz ohne Cashews, das Suppengemüse gibt eine herzhafte Basis - und der Bärlauch kommt erst ganz zum Schluss in den Topf, damit sein intensives Knoblaucharoma und die leuchtend grüne Farbe vollständig erhalten bleiben.

Von Mitte März bis Ende Mai hat Bärlauch in Österreich Saison. Auf Wiener Bauernmärkten, beim Bio-Händler und in gut sortierten Supermärkten findest du das Wildkraut in dieser Zeit frisch. Das Aroma ist unverwechselbar - kräftig-würzig, ohne scharf zu sein - und macht diese Suppe zu einem echten Frühlingsklassiker.

Wie gelingt die perfekte Bärlauch-Creme-Suppe?

Welche Variationen der Bärlauch-Creme-Suppe gibt es?

Was passt zur Bärlauch-Creme-Suppe?

Wie bewahre ich die Bärlauch-Suppe auf?

Die Suppe hält sich im Kühlschrank 3-4 Tage. Zum Aufwärmen vorsichtig erhitzen und nicht mehr kochen, um das Aroma zu erhalten. Die Suppe lässt sich auch einfrieren (bis zu 3 Monate) - am besten ohne die Pflanzensahne, die erst beim Servieren hinzugefügt wird.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
25 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 100 g frischer Bärlauch (etwa 2 große Handvoll)
  • 2 große mehligkochende Kartoffeln (ca. 300 g)
  • 1 Bund Suppengemüse (Karotte, Sellerie, Lauch)
  • 1,3 Liter Gemüsebrühe
  • 100 ml Hafer- oder Soja-Sahne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Frisch geriebene Muskatnuss
  • Optional: etwas Zitronensaft für Frische

Zubereitung

  1. Den Bärlauch gründlich waschen, trocken schütteln und grob schneiden. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Suppengemüse putzen und ebenfalls würfeln.
  2. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Die Kartoffeln und das Suppengemüse hinzufügen und kurz mitbraten.
  3. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze 10-12 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
  4. Den Bärlauch hinzugeben und nur noch 2-3 Minuten mitkochen - so bleibt das intensive Aroma und die leuchtend grüne Farbe erhalten.
  5. Den Topf vom Herd nehmen. Die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren, bis eine samtige Konsistenz entsteht. Die Pflanzensahne einrühren.
  6. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Optional einen Spritzer Zitronensaft für extra Frische hinzufügen. Mit einigen frischen Bärlauchblättern und einem Klecks Pflanzensahne garniert servieren.

Häufige Fragen

Wann hat Bärlauch Saison in Österreich?
Bärlauch hat in Österreich von Mitte März bis Ende Mai Saison. Den Höhepunkt erlebt das Wildkraut im April und Anfang Mai, wenn die Blätter besonders aromatisch und zart sind. Auf Wiener Bauernmärkten und in gut sortierten Supermärkten ist Bärlauch in dieser Zeit frisch erhältlich. Außerhalb der Saison ist gefrorener Bärlauch oder Bärlauchpesto aus dem Glas die beste Alternative.
Wie erkenne ich frischen Bärlauch und wie vermeide ich Verwechslungen?
Frischer Bärlauch hat leuchtend grüne, glatte Blätter und einen intensiven Knoblauchduft. Das einfachste Erkennungsmerkmal: Ein Blatt zwischen den Fingern reiben - nur echter Bärlauch duftet stark nach Knoblauch. Verwechslungsgefahr besteht mit giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen. Maiglöckchen sind geruchlos und haben gegenständige Blätter. Im Zweifel: Bärlauch besser auf dem Markt kaufen als selbst sammeln.
Warum wird der Bärlauch erst am Ende hinzugefügt?
Bärlauch verliert durch langes Kochen sein charakteristisches Aroma und seine leuchtend grüne Farbe fast vollständig. Daher wird er in diesem Rezept erst in den letzten 2-3 Minuten hinzugefügt und nur kurz mitgekocht. So bleiben das intensive Knoblaucharoma und die schöne grüne Farbe der Suppe optimal erhalten. Das gleiche Prinzip gilt auch für Bärlauchpesto - nicht erhitzen!
Wie mache ich die Suppe besonders cremig ohne Cashews?
Das Geheimnis der cremigen Textur liegt in den mehligkochenden Kartoffeln, die beim Pürieren natürliche Stärke freisetzen und die Suppe sämig machen - ganz ohne Cashews oder Sahne. Für extra Cremigkeit die Suppe zweimal pürieren oder durch ein feines Sieb streichen. Die Pflanzensahne (Hafer oder Soja) wird erst nach dem Pürieren eingerührt für eine besonders seidige Konsistenz.
Kann ich die vegane Bärlauch-Suppe einfrieren?
Ja, die Suppe lässt sich gut einfrieren - am besten ohne die Pflanzensahne, die erst beim Aufwärmen und Servieren hinzugefügt wird. Die einzige Einschränkung: Das frische Bärlauch-Aroma wird beim Einfrieren etwas milder. Im Tiefkühler hält sich die Suppe bis zu 3 Monate. Zum Aufwärmen langsam bei mittlerer Hitze erwärmen und nicht mehr aufkochen.
Wie lange hält sich die Bärlauch-Creme-Suppe im Kühlschrank?
Die fertige Suppe hält sich abgedeckt im Kühlschrank 3-4 Tage. Beim Aufwärmen vorsichtig bei mittlerer Hitze erwärmen und nicht mehr zum Kochen bringen - so bleibt das Aroma am besten erhalten. Nach dem Aufwärmen kann etwas frischer Bärlauch oder ein Spritzer Zitronensaft das Aroma auffrischen.
Welche Beilagen passen am besten zur Bärlauch-Suppe?
Knuspriges Brot oder Ciabatta sind die klassische Begleitung. Knusprige Croutons oder geröstete Kürbiskerne als Topping geben einen schönen Kontrast zur samtigen Suppe. Ein Klecks Pflanzensahne und einige frische Bärlauchblätter als Garnitur machen die Suppe auch optisch zum Highlight. Als Vorspeise in kleineren Portionen passt sie gut vor einem Pasta-Gang.
Was tue ich, wenn kein frischer Bärlauch erhältlich ist?
Außerhalb der Saison funktioniert die Suppe gut mit einer Kombination aus frischem Spinat (doppelte Menge) und 1-2 Knoblauchzehen mehr. Alternativ eignet sich auch TK-Bärlauch, der in gut sortierten Supermärkten erhältlich ist. Bärlauchpesto aus dem Glas kann ebenfalls verwendet werden - dafür am Ende 2-3 EL unterrühren statt frischer Blätter. Das Ergebnis ist etwas milder, aber durchaus lecker.