Vegane Brotaufstriche: Der komplette Guide

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Vegane Brotaufstriche sind längst keine Nische mehr: In österreichischen Supermärkten findest du mittlerweile eine beeindruckende Auswahl, und selbstgemacht schmecken sie noch besser. Im Sommer - ob beim Picknick im Park, bei der Gartenparty oder zur Jause vor dem Grill - sind cremige Aufstriche die perfekte Begleitung. Hier findest du alles über die besten Sorten, Kaufempfehlungen für Österreich und Tipps fürs Selbermachen.

Was macht vegane Brotaufstriche so vielseitig?

Pflanzliche Aufstriche auf Basis von Hülsenfrüchten, Gemüse oder Nüssen überzeugen mit ihren Nährstoffen und ihrer Vielseitigkeit. Laut dem Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz liefern vegane Aufstriche je nach Basis 3-13 g Protein pro 100 g. Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und Linsen sind außerdem reich an Ballaststoffen, die laut PMC-Studien (2023) die Darmgesundheit fördern und zu einem gesunden Mikrobiom beitragen. Dazu kommt die schiere Vielfalt: Von mild bis würzig, von cremig bis stückig - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Welche veganen Aufstrich-Kategorien gibt es?

1. Hummus - Der Klassiker

Hummus auf Kichererbsenbasis ist der Star unter den veganen Aufstrichen. Eine Studie zeigt, dass der regelmäßige Verzehr von Kichererbsen den LDL-Cholesterinspiegel um durchschnittlich 4,6% senken kann.

Nährwerte pro 100 g: ~170 kcal, 9 g Protein, 8 g Ballaststoffe

Varianten:

2. Linsenaufstriche

Linsen sind wahre Proteinbomben und lassen sich wunderbar zu cremigen Aufstrichen verarbeiten. Eine Portion gegarter Linsen liefert laut AOK etwa 9 g Protein pro 100 g.

Nährwerte pro 100 g: ~150 kcal, 8 g Protein, 6 g Ballaststoffe

Varianten:

3. Bohnenaufstriche

Kidneybohnen, weiße Bohnen oder schwarze Bohnen ergeben sättigende Aufstriche mit viel Protein. Der Forschungskreis der Ernährungsindustrie arbeitet aktuell an fermentierten Bohnenaufstrichen ohne Zusatzstoffe.

Nährwerte pro 100 g: ~140 kcal, 7 g Protein, 7 g Ballaststoffe

Varianten:

4. Sonnenblumenkern-Aufstriche

Sonnenblumenkerne bilden die Basis vieler veganer Aufstriche im Supermarkt. Sie sind allergenfreundlich (keine Nüsse, kein Soja) und reich an Vitamin E.

Nährwerte pro 100 g: ~200 kcal, 6 g Protein, 3 g Ballaststoffe

Varianten:

5. Gemüseaufstriche

Reine Gemüseaufstriche auf Basis von Paprika, Auberginen oder Karotten sind besonders kalorienarm und reich an Vitaminen.

Nährwerte pro 100 g: ~100-150 kcal, 3-5 g Protein, 2-4 g Ballaststoffe

Varianten:

6. Nuss- und Samenaufstriche

Cashew, Mandeln oder Hanfsamen ergeben besonders cremige, proteinreiche Aufstriche.

Nährwerte pro 100 g: ~250 kcal, 8-12 g Protein, 3 g Ballaststoffe

Varianten:

Wie viele Nährstoffe stecken in veganen Brotaufstrichen?

Aufstrich Kalorien/100g Protein Ballaststoffe
Hummus 170 kcal 9 g 8 g
Linsenaufstrich 150 kcal 8 g 6 g
Bohnenaufstrich 140 kcal 7 g 7 g
Sonnenblumenkern-Aufstrich 200 kcal 6 g 3 g
Gemüseaufstrich 100-150 kcal 3-5 g 2-4 g
Cashew-Aufstrich 250 kcal 8-12 g 3 g

Quelle: LAVES Niedersachsen

Wo kauft man vegane Aufstriche in Österreich?

Die gute Nachricht: In Österreich wächst das vegane Sortiment stetig. Laut Greenpeace Marktcheck bieten Billa Plus, Hofer und Spar das beste vegane Angebot.

Billa / Billa Plus

SPAR

Hofer

Empfehlenswerte Marken

Wie macht man vegane Aufstriche selbst?

  1. Hülsenfrüchte richtig kochen: Ein Spritzer Natron im Kochwasser macht Kichererbsen und Bohnen extra cremig - perfekt für samtige Aufstriche.

  2. Haltbarkeit beachten: Selbstgemachte Aufstriche halten im Kühlschrank etwa 5-7 Tage. Für längere Haltbarkeit: einfrieren oder einkochen.

  3. Würze ist alles: Geräuchertes Paprikapulver, Kreuzkümmel, frische Kräuter und ein Schuss Zitronensaft machen den Unterschied.

  4. Konsistenz anpassen: Zu dick? Mit etwas Olivenöl oder dem Kochwasser der Hülsenfrüchte verdünnen.

  5. Batch-Cooking: Größere Mengen auf einmal zubereiten und portionsweise einfrieren spart Zeit.

Worauf sollte man beim Kauf veganer Aufstriche achten?

Der ÖKO-TEST hat vegane Brotaufstriche untersucht und empfiehlt:

Vegane Brotaufstriche bieten das ganze Jahr Genuss - ob als schnelles Frühstücksbrot, zur Jause im Büro oder als Dip beim Sommergrillabend. Mit Hülsenfrüchten als Basis bekommst du Protein, Ballaststoffe und wichtige Mineralstoffe. Ob selbstgemacht oder aus dem Supermarkt: Die Auswahl war noch nie so groß. Unsere Rezepte zum Selbermachen findest du hier: Veganer Linsen-Aufstrich, Veganer Rote-Bete-Aufstrich, Veganer Ei-Aufstrich, Veganer Sonnenblumenkern-Aufstrich und Veganer Thunfisch-Aufstrich. Für die perfekte Jause-Zusammenstellung empfiehlt sich außerdem ein Blick auf unseren Guide zur veganen österreichischen Jause.

Veganer Hummus selber machen - 4 köstliche Varianten

Cremiger Hummus in 4 Varianten: klassisch, mit Bärlauch, mediterraner Tomate-Olive oder als pinker Rote-Bete-Hummus. In nur 10 Minuten fertig!

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Veganer Linsen-Aufstrich

Dieser cremige Linsen-Aufstrich ist in nur 20 Minuten fertig und schmeckt herrlich herzhaft. Mit Räuchertofu, Walnüssen und Kräutern - perfekt für Picknick, Gartenparty und die tägliche vegane Jause!

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Veganer Rote-Bete-Aufstrich

Aus nur 5 Zutaten lässt sich dieser Brotaufstrich aus Roten Rüben ganz schnell selber machen und sorgt für farbige Abwechslung auf dem Frühstückstisch.

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Veganer Sonnenblumenkern-Aufstrich

Cremiger veganer Brotaufstrich aus gerosteten Sonnenblumenkernen - in 15 Minuten fertig, gunstig und endlos variierbar. Glutenfrei, sojafrei und ohne Zucker.

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Veganer Bärlauch-Aufstrich

Cremiger veganer Bärlauch-Aufstrich auf Cashew-Basis - fertig in 10 Minuten. Das Frühlings-Highlight für jede Jause!

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Orientalischer Veganer Karottenaufstrich auf Vorrat

Ein aromatischer veganer Karottenaufstrich mit orientalischen Gewürzen, Orangen und gerösteten Mandeln. Perfekt zum Einkochen und monatelang haltbar - ideal für die Karottenernte!

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Häufige Fragen

Wie lange halten selbstgemachte vegane Aufstriche?
Selbstgemachte vegane Aufstriche halten im Kühlschrank 5-7 Tage. In einem sauberen, luftdicht verschlossenen Glas aufbewahrt bleibt die Frische am längsten. Für längere Haltbarkeit lassen sich die meisten Hülsenfrucht-Aufstriche portionsweise einfrieren - dann bis zu 3 Monate.
Welche veganen Aufstriche gibt es bei Billa, Spar und Hofer in Österreich?
Billa führt die Vegavita-Serie mit breiter Aufstrich-Auswahl. Spar bietet unter "SPAR Veggie" und "SPAR Natur*pur Bio" verschiedene Sorten. Hofer hat ein wachsendes Sortiment unter "HOFER vegan" zu günstigen Preisen. Alle drei Ketten führen außerdem Bio-Marken wie Zwergenwiese und Alnatura.
Wie macht man vegane Aufstriche besonders cremig?
Kichererbsen und Bohnen mit einem Spritzer Natron im Kochwasser garen - das macht sie weicher. Beim Pürieren Olivenöl oder etwas Kochwasser einarbeiten. Tahini oder Cashewmus geben zusätzliche Cremigkeit. Einen Hochleistungsmixer verwenden für die samtigste Textur.
Welche veganen Aufstriche haben am meisten Protein?
Hummus und Linsenaufstriche führen mit 8-9 g Protein pro 100 g. Cashew- und Mandelaufstriche liefern 8-12 g. Sonnenblumenkernaufstriche kommen auf etwa 6 g. Für maximalen Proteingehalt empfiehlt sich ein Linsen- oder Kichererbsen-Aufstrich - beide liefern gleichzeitig viele Ballaststoffe.
Kann man vegane Brotaufstriche einfrieren?
Ja, die meisten Hülsenfrucht-Aufstriche wie Hummus, Linsenaufstrich und Bohnenaufstrich lassen sich gut einfrieren. Portionsweise in Eiswürfelbehälter oder kleine Gläser einfrieren. Im Kühlschrank über Nacht auftauen und vor dem Servieren kurz durchrühren. Aufstriche mit frischen Kräutern oder Avocado besser frisch zubereiten.
Welcher vegane Aufstrich eignet sich am besten für Picknicke und Grillabende?
Hummus ist der Klassiker fürs Picknick - er hält mehrere Stunden ohne Kühlung und schmeckt zu Gemüse-Sticks, Brot und Crackern. Linsen- und Bohnenaufstriche sind ebenfalls gut transportierbar. Ajvar passt hervorragend als Dip beim Grillen. In kleinen Gläsern mit Deckel transportieren.
Worauf sollte man beim Kauf veganer Aufstriche achten?
Kurze Zutatenlisten und das V-Label oder "vegan"-Aufdruck sind gute Orientierungspunkte. Bio-Produkte enthalten laut ÖKO-TEST weniger Pestizidrückstände. Auf erhöhte MOSH/POSH-Werte (Mineralölrückstände) achten - diese fanden sich in einigen getesteten Produkten. Glas statt Plastikverpackung bevorzugen.