Veganer Kokos-Schoko Kuchen: Saftig und zuckerarm
Saftiger Schokokuchen mit dem Aroma von Kokos - und das mit nur 50 g Zucker! Dieser vegane Kokos-Schoko Kuchen beweist, dass weniger Zucker nicht weniger Genuss bedeutet. Die Kombination aus Kokosmehl und dunkler Schokolade sorgt für eine natürliche Süße und intensive Aromen.
Das Geheimnis der Saftigkeit liegt im Kokosmehl: Es bindet Feuchtigkeit besonders gut und hält den Kuchen tagelang frisch. Die glänzende Kakao-Glasur macht ihn zum Hingucker auf jeder Kaffeetafel.
Tipps für den perfekten Kuchen
- Kokosmehl richtig verwenden: Kokosmehl ist sehr saugfähig - halte dich genau an die Mengenangaben und lass den Teig kurz ruhen, bevor du ihn in die Form gibst.
- Schokolade grob hacken: Größere Schokostücke schmelzen beim Backen zu leckeren Schokoladen-Nestern im Kuchen.
- Stäbchenprobe nicht vergessen: Backzeiten variieren je nach Ofen - prüfe nach 30 Minuten zum ersten Mal.
- Glasur-Timing: Die Glasur haftet am besten auf einem noch leicht warmen Kuchen. Zu heiß = sie läuft davon, zu kalt = sie haftet nicht.
- Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose bleibt der Kuchen 4-5 Tage saftig. Er schmeckt auch am nächsten Tag noch besser, wenn die Aromen durchgezogen sind!
Variationen
- Extra schokoladig: Ersetze 1 EL Kokosmehl durch Kakaopulver.
- Nussig: Füge 50 g gehackte Haselnüsse oder Walnüsse zum Teig hinzu.
- Festlicher Touch: Verfeinere die Glasur mit 1/2 TL Orangenabrieb.
Mehr schokoladige Inspiration findest du bei unserem veganen 3-Zutaten-Schokokuchen für eilige Bäcker, dem saftigen Schoko-Zucchinikuchen oder den proteinreichen Schoko-Kichererbsen-Brownies.
Rezept
Zutaten
- 125 g Kokosmehl
- 125 g Vollkornmehl (oder Dinkelmehl)
- 1 TL Backpulver
- 3 EL Kakaopulver (ungesüßt)
- 1 EL Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 EL Leinsamenpulver (= 1 Leinsamen-Ei)
- 50 g brauner Zucker (oder Kokosblütenzucker)
- 100 g dunkle vegane Schokolade (mindestens 70%)
- 150 ml Kokosdrink (oder andere Pflanzenmilch)
- 1 EL Apfelessig
- 100 g geschmolzene vegane Butter
- Für die Glasur:
- 2 EL Kokosöl
- 1 EL Kakaopulver
- 1 EL Reissirup (oder Ahornsirup)
- etwas vegane Butter oder Öl für die Form
Zubereitung
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 20 cm Springform mit veganer Butter oder Öl einfetten.
- Die dunkle Schokolade grob hacken. In einer großen Schüssel alle trockenen Zutaten (Kokosmehl, Vollkornmehl, Backpulver, Kakaopulver, Vanillezucker, Salz, Leinsamenpulver, Zucker) gut vermischen.
- In einer kleinen Schüssel die flüssigen Zutaten (Kokosdrink, Apfelessig, geschmolzene vegane Butter) verrühren. 2-3 Minuten stehen lassen, damit der Essig mit dem Kokosdrink reagiert - das macht den Kuchen extra fluffig!
- Die flüssigen Zutaten langsam zu den trockenen geben und mit einem Teigschaber oder Holzlöffel verrühren, bis ein homogener Teig entsteht. Nicht zu lange rühren! Die gehackten Schokostücke unterheben.
- Den Teig in die vorbereitete Springform gießen, glattstreichen und auf mittlerer Schiene 35-40 Minuten backen.
- In der Zwischenzeit die Glasur vorbereiten: Kokosöl im Wasserbad oder bei niedriger Hitze schmelzen, Kakaopulver und Reissirup einrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
- Stäbchenprobe machen: Wenn kein Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter setzen.
- Die Glasur gleichmäßig über den noch leicht warmen Kuchen gießen und nach Belieben mit Kokosraspeln bestreuen. Vollständig auskühlen lassen, damit die Glasur fest wird.
Häufige Fragen
- Kann ich das Kokosmehl durch normales Mehl ersetzen?
- Kokosmehl bindet deutlich mehr Feuchtigkeit als Weizen- oder Dinkelmehl, deshalb funktioniert ein 1:1-Tausch nicht. Willst du komplett darauf verzichten, ersetze es durch 125 g Dinkelmehl und reduziere den Kokosdrink auf etwa 100 ml, sonst wird der Teig zu flüssig.
- Warum braucht der Teig Apfelessig?
- Der Essig reagiert mit dem Kokosdrink und dem Backpulver und sorgt für zusätzliches Volumen - ein einfacher Trick für einen besonders fluffigen, veganen Kuchen ohne Ei. Der Essiggeschmack ist nach dem Backen nicht mehr wahrnehmbar.
- Wie lange bleibt der Kuchen frisch?
- In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur hält sich der Kuchen **4-5 Tage** saftig. Er lässt sich auch einfrieren: einzelne Stücke ohne Glasur bis zu 2 Monate, am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen.
- Kann ich den Zucker weiter reduzieren?
- Ja, die 50 g brauner Zucker im Teig kannst du auf 30 g senken, ohne dass der Kuchen trocken wird - das Kokosmehl und die dunkle Schokolade liefern schon einen Großteil der Süße. Bei der Glasur würde ich den Reissirup dagegen nicht kürzen, sonst wird sie nicht fest.