Veganer Flammkuchen: Knusprig-dünner Elsässer Klassiker

Flammkuchen ist das elsässische Soulfood schlechthin: Ein hauchdünner, knuspriger Teigboden, bestrichen mit cremigem Schmand und belegt mit süßlichen Zwiebeln und würzigem Räuchertofu. Das Geheimnis liegt in der Einfachheit – wenige Zutaten, aber perfekt kombiniert.

Warum dieser Flammkuchen so gut wird

Anders als bei Pizza braucht der Teig keine Hefe und muss nicht lange gehen. Das macht ihn perfekt für spontane Abende, wenn du schnell etwas Leckeres auf den Tisch zaubern willst. Der Trick für den typischen Knusper: Den Teig so dünn wie möglich ausrollen und bei sehr hoher Temperatur backen.

Tipps für den perfekten Flammkuchen

Der Teig: Je dünner, desto besser! Der Teig sollte fast durchscheinend sein. Wenn du Schwierigkeiten beim Ausrollen hast, lass ihn noch 5 Minuten ruhen – dann wird er geschmeidiger.

Die Hitze: Ein sehr heißer Ofen ist entscheidend. Wenn dein Ofen Umluft hat, verwende trotzdem lieber Ober-/Unterhitze – das gibt ein besseres Ergebnis. Ein Pizzastein macht den Boden extra knusprig.

Der Räuchertofu: Das kurze Anbraten in der Pfanne mit Sojasauce gibt dem Tofu ein intensiv rauchig-würziges Aroma – ähnlich wie bei den traditionellen Lardons.

Die Zwiebeln: Die Mischung aus roter und weißer Zwiebel gibt sowohl Süße als auch einen leichten Biss. Schneide sie möglichst dünn, damit sie im Ofen schön karamellisieren.

Varianten zum Ausprobieren

Du kannst den Grundbelag nach Belieben ergänzen:

Dazu passt ein frischer grüner Salat oder unser Einfacher veganer Gurkensalat. Für mehr knusprige Ofengerichte schau dir auch unsere Vegane Pizza oder die Veganen Empanadas an.

Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
2 große Flammkuchen

Zutaten

  • 250g Weizenmehl (Type 550 oder 405)
  • 100ml lauwarmes Wasser
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 200g veganer Schmand oder Crème fraîche
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 große weiße Zwiebel
  • 200g Räuchertofu
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/4 TL gemahlene Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: frischer Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung

  1. Für den Teig Mehl, Wasser, Olivenöl und Salz in einer Schüssel vermischen und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Der Teig sollte geschmeidig, aber nicht klebrig sein. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 10 Minuten ruhen lassen.
  2. Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn du einen Pizzastein hast, diesen mit aufheizen – das macht den Boden extra knusprig.
  3. Die Zwiebeln in dünne Halbringe schneiden. Den Räuchertofu in kleine Würfel oder dünne Streifen schneiden.
  4. Eine Pfanne mit 1 EL Olivenöl erhitzen. Den Räuchertofu darin bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten anbraten, bis er leicht gebräunt ist. Mit Sojasauce ablöschen und weitere 1-2 Minuten braten, bis die Sojasauce eingezogen ist. Beiseite stellen.
  5. Den veganen Schmand mit Muskatnuss, einer Prise Salz und etwas Pfeffer verrühren.
  6. Den Teig halbieren und jede Hälfte auf einer bemehlten Arbeitsfläche hauchdünn ausrollen – so dünn wie möglich! Der Teig sollte fast durchscheinend sein. In eine ovale oder rechteckige Form bringen.
  7. Den ausgerollten Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Dünn mit dem gewürzten Schmand bestreichen und dabei einen kleinen Rand lassen. Zwiebelringe und gebratene Räuchertofuwürfel gleichmäßig darauf verteilen.
  8. Im vorgeheizten Ofen 10-12 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und knusprig ist und die Zwiebeln leicht karamellisiert sind.
  9. Sofort servieren – Flammkuchen schmeckt am besten frisch aus dem Ofen! Optional mit frischem Schnittlauch bestreuen.