Vegane Zwetschgentarte

Vegane Zwetschgentarte bringt den elsässischen Klassiker Tarte aux Quetsches in die österreichische Küche: mürber Butterteig, eine cremige Mandelfüllung und Zwetschgenviertel, die in Kreisen dicht aneinander gelegt werden.

Mandelfüllung statt Ei-Frangipane

Klassische französische Obsttarten binden ihre Mandelfüllung oft mit Ei - hier übernehmen Speisestärke und Sojamilch diese Aufgabe und ergeben trotzdem eine cremige, leicht nussige Masse. Die gemahlenen Mandeln verhindern außerdem, dass der Boden durch den austretenden Zwetschgensaft aufweicht.

AT/DE: Zwetschgen haben von August bis Oktober Saison und sind in dieser Zeit bei Hofer, Billa, Spar, Lidl und Rewe sowie auf Bauernmärkten günstig erhältlich.

Früchte dicht in Kreisen anordnen

Zwetschgenviertel schrumpfen beim Backen sichtbar - deshalb werden sie eng aneinander in konzentrischen Kreisen auf die Füllung gelegt, nicht mit Abstand. So bleibt die Tarte auch nach dem Backen gleichmäßig bedeckt. Der Glanz am Ende kommt von erwärmter Aprikosenmarmelade, die klassisch französisch dünn über die fertige Tarte gepinselt wird.


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Rezept

Zubereitungszeit
30 Min
Kochzeit
40 Min
Gesamtzeit
130 Min
Portionen
8 Stück

Zutaten

  • 200 g Weizenmehl
  • 100 g kalte vegane Butter, gewürfelt
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • 3-4 EL eiskaltes Wasser
  • 50 g weiche vegane Butter (für die Füllung)
  • 50 g Zucker (für die Füllung)
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Sojamilch
  • 1 EL Speisestärke
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 600 g Zwetschgen (ca. 10-12 Stück), entsteint und geviertelt
  • 2 EL Zucker (zum Bestreuen)
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 EL Aprikosenmarmelade (zum Glasieren, optional)

Zubereitung

  1. Mehl, Salz und Zucker mischen, kalte Butterwürfel mit den Fingerspitzen einarbeiten, bis lockere Krümel entstehen. Eiskaltes Wasser esslöffelweise zugeben, bis sich der Teig zu einer Scheibe formen lässt. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.
  2. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf bemehlter Fläche ausrollen, in eine gefettete Tarteform (24 cm) legen, Rand andrücken und Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  3. Für die Füllung weiche Butter und Zucker cremig rühren, gemahlene Mandeln, Sojamilch, Speisestärke und Vanilleextrakt einrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Auf dem Tarteboden verteilen.
  4. Zwetschgenviertel dicht in konzentrischen Kreisen auf die Mandelfüllung legen, die Früchte schrumpfen beim Backen. Mit Zucker und Zimt bestreuen.
  5. 35-40 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist und der Zwetschgensaft leicht blubbert.
  6. Etwas abkühlen lassen. Aprikosenmarmelade leicht erwärmen und mit einem Pinsel dünn über die Zwetschgen streichen für Glanz. Lauwarm oder kalt servieren.

Häufige Fragen

Welche Zwetschgen eignen sich am besten für die Tarte?
Klassische Hauszwetschgen sind ideal, weil sie fest bleiben und sich leicht entsteinen lassen. Sie geben beim Backen weniger Flüssigkeit ab als weichere Pflaumensorten, wodurch der Mürbteig knusprig bleibt.
Kann ich die Mandeln durch etwas anderes ersetzen?
Ja, gemahlene Haselnüsse oder Cashews funktionieren als Ersatz für die gemahlenen Mandeln in der Füllung. Der Geschmack wird dadurch etwas nussiger, die Konsistenz bleibt ähnlich cremig.
Wie lange ist die Zwetschgentarte haltbar?
Abgedeckt im Kühlschrank hält sie sich bis zu 3 Tage. Am besten schmeckt sie am ersten oder zweiten Tag, danach wird der Mürbteig durch die Fruchtfeuchtigkeit langsam weicher.
Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?
Ja, der Mürbteig lässt sich problemlos einen Tag vorher zubereiten und gut verpackt im Kühlschrank lagern. Vor dem Ausrollen sollte er etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen, damit er sich leichter verarbeiten lässt.
Muss ich die Zwetschgen schälen?
Nein, die Schale wird beim Backen weich und gibt der Tarte zusätzlich Farbe und einen leicht säuerlichen Kontrast zur süßen Mandelfüllung.