Vegane Maronensuppe: Samtig-cremig in 40 Minuten

Diese samtige Maronensuppe ist der Inbegriff von Winterwärme. Die mild-süßen Esskastanien verschmelzen mit mehligen Kartoffeln zu einer Textur, die an Samt erinnert – ganz ohne tierische Produkte.

Warum Maronensuppe ein Winterklassiker ist

In Frankreich gehört die "Soupe aux châtaignes" oder "Velouté de châtaignes" zum traditionellen Herbst- und Winterrepertoire. Die natürliche Süße der Maronen braucht keine aufwendigen Gewürze – Thymian, Muskatnuss und eine Prise Salz genügen, um den vollen Geschmack zur Geltung zu bringen.

Tipps für die perfekte Maronensuppe

Die richtigen Maronen wählen: Vorgekochte Maronen aus dem Vakuumpack oder Glas sparen enorm Zeit und sind ganzjährig erhältlich. Im Herbst und Winter kannst du auch frische Maronen verwenden – sie müssen dann kreuzweise eingeritzt und 25-30 Minuten im Ofen geröstet werden, bevor du sie schälst.

Für extra Cremigkeit: Ein Schuss Kokosmilch anstelle der Hälfte der pflanzlichen Sahne verleiht der Suppe eine besonders seidige Textur und einen subtil tropischen Unterton.

Nicht zu lange kochen: Sobald die Kartoffeln weich sind, ist die Suppe fertig. Zu langes Köcheln kann die Maronen bitter machen.

Konsistenz anpassen: Ist die Suppe zu dick? Einfach etwas mehr Brühe einrühren. Zu dünn? Ein paar Minuten ohne Deckel köcheln lassen.

Variationen

Mit Pilzen: Eine Handvoll Champignons oder Kräuterseitlinge mit den Zwiebeln anbraten – das gibt der Suppe Tiefe und Umami.

Herbstlich mit Kürbis: 200g Hokkaidokürbis-Würfel zu den Kartoffeln geben. Die orange Farbe passt wunderbar zu den braunen Maronen.

Rauchig: Einen halben TL geräuchertes Paprikapulver oder ein paar Würfel Räuchertofu mitkochen.

Französisch-elegant: Vor dem Servieren mit einem Schuss veganem Weißwein ablöschen – so macht man es in der Ardèche.

Dazu passt

Aufbewahrung

Die Maronensuppe hält im Kühlschrank 3-4 Tage. Beim Aufwärmen bei niedriger Hitze erhitzen und eventuell etwas Brühe hinzufügen, da sie im Kühlschrank eindickt. Einfrieren ist möglich (bis zu 3 Monate) – die Konsistenz kann beim Auftauen etwas körniger werden, lässt sich aber durch erneutes Pürieren ausgleichen.

Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 400g Maronen (vorgekocht, aus dem Vakuumpack oder Glas)
  • 2 mittelgroße Kartoffeln (mehligkochend, ca. 300g)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 750ml Gemüsebrühe
  • 200ml pflanzliche Sahne (Hafer oder Soja)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL frischer Thymian (oder ½ TL getrocknet)
  • ¼ TL Muskatnuss (frisch gerieben)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Knoblauch darin 3-4 Minuten glasig dünsten.
  3. Kartoffelwürfel hinzufügen und weitere 2 Minuten mitbraten.
  4. Maronen und Thymian dazugeben, kurz umrühren.
  5. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen. Bei niedriger Hitze 20-25 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind.
  6. Topf vom Herd nehmen. Pflanzliche Sahne einrühren.
  7. Mit einem Stabmixer fein pürieren, bis die Suppe samtig-cremig ist.
  8. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. In vorgewärmten Schalen servieren. Nach Belieben mit einem Schuss pflanzlicher Sahne, gerösteten Maronenstücken oder frischem Thymian garnieren.