Vegane Linsensuppe mit Kokosmilch

Zuletzt aktualisiert:

Rote Linsen und cremige Kokosmilch - diese Kombination macht die Suppe so unglaublich sämig und vollmundig. Frischer Ingwer und Limette sorgen für Frische, das Curry für wohlige Wärme. Perfekt für kühle Herbsttage, wenn du etwas Herzhaftes möchtest, das schnell auf dem Tisch steht.

Tipps für die perfekte Linsensuppe

Linsen nicht einweichen: Rote Linsen brauchen kein Einweichen - sie kochen in 20 Minuten weich. Einfach abspülen und direkt in den Topf.

Tomatenmark anrösten: Dieser Schritt ist wichtig! Kurz in heißem Öl angeröstet, entwickelt Tomatenmark eine tiefe, karamellig-würzige Note.

Konsistenz anpassen: Magst du die Suppe lieber cremig-glatt? Dann alles pürieren. Oder nur halb pürieren für ein schönes Spiel aus samtigem Fond und ganzen Linsenstücken.

Schärfe steuern: Das Currypulver bestimmt die Schärfe. Mit einem milden Curry bleibt die Suppe sanft und kinderfreundlich. Wer es feuriger mag, gibt mehr Chiliflocken dazu oder verwendet scharfes Currypulver.

Kokoscreme statt Kokosmilch: Für eine noch reichhaltigere Suppe einfach Kokoscreme (Dose mit höherem Fettanteil) verwenden.

Dazu passt

Zum Auftunken eignet sich veganes Fladenbrot oder frisch gebackenes Naan besonders gut. Die Suppe eignet sich auch prima zum Vorkochen für die ganze Woche - sie lässt sich portionsweise einfrieren und schmeckt aufgewärmt genauso gut.

Wer Linsen liebt, findet auch in der Veganen Türkischen Linsensuppe ein schnelles und würziges Rezept. Und für noch mehr cremige Kokosmilch-Küche lohnt sich ein Blick auf die Vegane Karotten-Kokossuppe.

Rezepte als Stories entdecken

Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 200g rote Linsen
  • 1 Dose Kokosmilch (400ml, Vollfett)
  • 700ml Gemüsebrühe
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer, gerieben
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 TL Currypulver (mild oder mittelscharf)
  • 1 TL Kurkuma
  • ½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • ½ TL Chiliflocken (nach Geschmack)
  • 2 EL Rapsöl oder Kokosöl
  • Saft von 1 Limette
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Zum Garnieren: frischer Koriander oder Petersilie, ein Spritzer Limettensaft

Zubereitung

  1. Rote Linsen in einem Sieb kalt abspülen und abtropfen lassen.
  2. Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin 5 Minuten glasig anschwitzen.
  3. Knoblauch und Ingwer dazugeben und 1 Minute unter Rühren mitbraten, bis es duftet.
  4. Tomatenmark einrühren und 2 Minuten anrösten - das röstet die Aromen und vertieft den Geschmack.
  5. Currypulver, Kurkuma, Kreuzkümmel und Chiliflocken dazugeben und kurz mitrösten (30 Sekunden).
  6. Linsen, Gemüsebrühe und Kokosmilch in den Topf geben und gut umrühren. Aufkochen lassen.
  7. Hitze reduzieren und die Suppe bei niedriger Hitze 20-25 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen vollständig weich sind.
  8. Mit einem Stabmixer die Suppe halb oder vollständig pürieren - oder ganz stückig lassen, je nach Vorliebe.
  9. Mit Limettensaft abschmecken, kräftig salzen und pfeffern.
  10. In tiefe Teller schöpfen und mit frischem Koriander oder Petersilie garnieren. Mit Fladenbrot oder Naan servieren.

Häufige Fragen

Kann ich die Linsensuppe einfrieren?
Ja, die Suppe lässt sich problemlos portionsweise einfrieren, am besten vor dem Garnieren mit Koriander. Im Gefrierschrank hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen über Nacht im Kühlschrank stellen und auf dem Herd langsam wieder erwärmen, dabei bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe nachgießen, falls sie zu dick geworden ist.
Welche Linsen eignen sich außer roten Linsen?
Rote Linsen sind ideal, weil sie ohne Einweichen in 20 Minuten weich kochen und die Suppe cremig binden. Gelbe Linsen funktionieren genauso gut. Braune oder grüne Linsen behalten mehr Biss und brauchen 10-15 Minuten länger Kochzeit, ergeben dafür eine stückigere Suppe.
Wie kann ich die Suppe weniger scharf machen?
Verwende ein mildes Currypulver ohne zugesetzte Chili und lass die Chiliflocken ganz weg. Auch etwas mehr Kokosmilch mildert die Schärfe ab, weil das Fett die Curry-Aromen abrundet. So wird die Suppe angenehm mild und kinderfreundlich.
Womit kann ich die Kokosmilch ersetzen?
Für eine leichtere Variante funktioniert auch Kokosdrink aus dem Tetrapak, allerdings wird die Suppe dann weniger cremig. Wer den Kokosgeschmack ganz vermeiden möchte, kann stattdessen ungesüßte Hafersahne verwenden - das Curry bleibt dabei genauso aromatisch.