Vegane Beerentorte ohne Backen
Ab Juni startet die Beerensaison in Österreich und Deutschland. Diese vegane Beerentorte ohne Backen ist genau das Richtige dafür: kein Ofen, keine Gelatine, keine tierischen Produkte - und trotzdem eine Torte, die auf jedem Gartenparty-Buffet beeindruckt. Cashews, Kokosmilch und frische Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren aus Billa, Spar oder Hofer sind alles, was du brauchst.
Einweichen und Kühlen sind die zwei entscheidenden Schritte
Der Datteln-Mandel-Boden hält ohne Backen perfekt zusammen. Die Medjool-Datteln sorgen für natürliche Süße und klebrige Bindung - formstabil ohne Ofenhitze. Wer keine Mandeln hat, kann Cashews oder Sonnenblumenkerne verwenden.
Für die Füllung ist das Einweichen der Cashews über Nacht nicht verhandelbar. Nur so werden sie weich genug, um mit Kokosmilch, Zitronensaft und Ahornsirup wirklich cremig-glatt zu werden. Nach mindestens 4 Stunden Kühlzeit (am besten über Nacht) fest und schnittfest - ohne Verdickungsmittel.
Welche Beeren passen am besten?
Die Beerensaison in Österreich läuft von Juni bis September. Am schönsten wirkt eine bunte Mischung aus Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Ribisel (rote Johannisbeeren). Frische Ribisel geben eine feine Säure, die den cremigen Boden ausbalanciert. Die Beeren erst kurz vor dem Servieren auflegen - das erhält das frische Aussehen und verhindert Farbabdruck auf der Füllung.
Für die Gartenparty am Vortag zubereiten und im Kühlschrank lagern. Erst beim Servieren die Beeren auflegen und mit Puderzucker bestäuben.
Mehr Rezepte für die Beerensaison: Vegane Beeren-Muffins, Vegane Beerentarte und Veganes Erdbeer-Tiramisu. Für Gartenpartys und Sommer-Desserts gibt es im Gartenparty-Guide noch mehr Inspiration.
Rezept
Zutaten
- Für den Boden:
- 200g Mandeln (oder Cashews)
- 150g Medjool-Datteln, entkernt
- 30g Haferflocken
- 1 Prise Meersalz
- Für die Füllung:
- 250g Cashews, über Nacht eingeweicht und abgetropft
- 400ml Kokosmilch (Vollfett, gut geschüttelt)
- 4 EL Ahornsirup
- 3 EL Zitronensaft, frisch gepresst
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Meersalz
- Für den Belag:
- 200g Erdbeeren, geputzt und halbiert
- 150g Himbeeren
- 100g Heidelbeeren
- 100g Ribisel (rote Johannisbeeren)
- 1 EL Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Zubereitung
- Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einölen.
- Für den Boden Mandeln, Datteln, Haferflocken und Meersalz im Hochleistungsmixer zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Die Masse in die Springform drücken und den Rand dabei ca. 2 cm hochziehen. Für 20 Minuten ins Gefrierfach stellen.
- Für die Füllung die eingeweichten Cashews zusammen mit Kokosmilch, Ahornsirup, Zitronensaft, Vanilleextrakt und Meersalz im Mixer cremig-glatt pürieren (mindestens 2 Minuten, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind).
- Die Cashew-Füllung auf den Boden gießen und glatt streichen. Die Torte abgedeckt mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen, bis die Füllung fest wird.
- Vor dem Servieren die Springform lösen. Die Torte großzügig mit den frischen Beeren belegen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
- Die Torte am besten frisch servieren oder bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.
Häufige Fragen
- Wie lange hält die vegane Beerentorte ohne Backen?
- Die Torte hält sich abgedeckt im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Am besten schmeckt sie frisch oder am nächsten Tag, da der Boden mit der Zeit etwas weicher wird.
- Kann ich gefrorene Beeren verwenden?
- Frische Beeren ergeben das schönste Ergebnis für den Belag. Gefrorene Beeren können in die Füllung eingearbeitet werden, für den Belag aber am besten aufgetaute und gut abgetropfte Früchte verwenden.
- Muss ich die Cashews wirklich einweichen?
- Ja, das Einweichen über Nacht (oder mindestens 4 Stunden in heißem Wasser) macht die Cashews weich genug, damit die Füllung wirklich cremig wird. Mit ungefütterten Cashews wird die Textur körnig.