Vegane Mandel-Pralinés: Zero-Waste aus Mandelmilch-Resten
Selbstgemachte Mandelmilch ist herrlich cremig und viel günstiger als gekauft - aber was machst du mit dem zurückbleibenden Trester? Wegwerfen? Auf keinen Fall! Aus dem nährstoffreichen Mandelmus zauberst du in nur 10 Minuten köstliche Pralinen, die auch noch als Geschenk zum Valentinstag perfekt sind.
So gelingen deine Mandel-Pralinés
Der Trick liegt in der Konsistenz: Der Mandeltrester sollte noch leicht feucht sein (direkt nach dem Auspressen). Ist er schon getrocknet, gibst du einfach etwas mehr Kokosöl oder einen Schuss Pflanzenmilch dazu.
Tipps für perfekte Pralinen
- Kokosöl zimmerwarm verwenden - zu kalt lässt es sich nicht gut verarbeiten, zu warm wird die Masse zu weich
- Hände anfeuchten beim Formen verhindert Kleben
- Mindestens 1 Stunde kühlen - erst dann sind sie richtig fest
- Eine Vakuum-Dose sorgt für längere Haltbarkeit
Variationen
- Schoko-Mohn: 2-3 EL Kakaopulver untermischen, in Blaumohn wälzen
- Lavendel-Kokos: In Kokosraspeln mit getrockneten Lavendelblüten rollen
- Matcha-Pistazien: 1 TL Matcha-Pulver zugeben, in gehackten Pistazien wälzen
- Zimt-Dattel: Mit Dattelsirup süßen, in Zimt-Kokos-Mischung wälzen
Dazu passt
- Vegane Schoko-Trüffel - der Klassiker mit dunkler Schokolade
- Vegane Rumkugeln - festlich mit einem Hauch Rum
- Vegane Party-Pralinen - perfekt für Feiern
Aufbewahrung
Die Pralinen halten sich in einer luftdichten Dose im Kühlschrank bis zu 2 Wochen. Du kannst sie auch einfrieren - vor dem Servieren einfach 15 Minuten antauen lassen.
Rezept
Zutaten
- Trester von ca. 200g Mandeln (von der Mandelmilch)
- 2-3 gehäufte EL rohe Cashewkerne (alternativ Sonnenblumenkerne)
- 3 EL Kokosraspeln
- 2 EL Kokosöl (zimmerwarm)
- 2 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup
- 1 Prise Vanillepulver
Zubereitung
- Alle Zutaten mit dem S-Messer in einer Küchenmaschine mixen, bis eine formbare, leicht klebrige Masse entsteht. Falls zu trocken, etwas mehr Kokosöl zugeben. Falls zu feucht, mehr Kokosraspeln einarbeiten.
- Mit leicht angefeuchteten Händen aus der Masse etwa 12 gleichmäßige Kugeln formen.
- Für die Lavendel-Kokos-Variante: Die Kugeln in Kokosraspeln mit getrockneten Lavendelblüten wälzen - das Aroma ist unwiderstehlich!
- Für die Schoko-Mohn-Variante: 2-3 EL Kakaopulver unter die Grundmasse mixen und die fertigen Kugeln in Mohn wälzen.
- Die Pralinen mindestens 1 Stunde im Kühlschrank festwerden lassen.
- In einer luftdichten Dose im Kühlschrank aufbewahren - so halten sie bis zu 2 Wochen.
Häufige Fragen
- Kann ich die Pralinen auch ohne Mandelmilch-Trester machen?
- Ja, du kannst gemahlene Mandeln (Mandelmehl) verwenden. Mische dafür 200 g Mandelmehl mit etwas mehr Pflanzenmilch oder Kokosöl, bis die Masse formbar wird - der Trester ist nur die Zero-Waste-Variante aus selbstgemachter Mandelmilch, kein Muss.
- Wie lange halten sich die Pralinen im Kühlschrank?
- In einer luftdichten Dose bleiben sie im Kühlschrank bis zu 2 Wochen frisch. Du kannst sie auch einfrieren - dann halten sie mehrere Monate und müssen vor dem Servieren nur etwa 15 Minuten antauen.
- Sind die Pralinen glutenfrei?
- Ja, alle Zutaten - Mandeltrester, Cashewkerne, Kokosraspeln, Kokosöl und Agavendicksaft - sind von Natur aus glutenfrei. Achte bei Zusätzen wie Kakaopulver oder Mohn nur auf eine glutenfreie Zertifizierung, falls du streng glutenfrei kochst.
- Kann ich Cashewkerne durch etwas anderes ersetzen?
- Sonnenblumenkerne funktionieren als nussfreie Alternative sehr gut und machen die Pralinen zusätzlich erdnuss- und schalenfruchtärmer für empfindliche Gäste. Der Geschmack wird etwas neutraler, die Konsistenz bleibt gleich cremig.