Buntes veganes Kokos-Gemüse mit Mungbohnen

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Dieses bunte vegane Kokos-Gemüse mit Mungbohnen ist in 30 Minuten auf dem Tisch und macht satt, ohne schwer zu liegen. Die Mungbohnen liefern pflanzliches Protein, die Kokosmilch gibt eine cremige Sauce ohne viel Aufwand - und das Gemüse kannst du einfach nehmen, was gerade Saison hat oder im Kühlschrank wartet.

Was macht dieses Rezept so besonders vielseitig?

Das Geheimnis liegt in der Anpassbarkeit: Das Grundrezept aus Mungbohnen, Kokosmilch, Zwiebel und Knoblauch bleibt gleich - das Gemüse wechselst du je nach Jahreszeit. Im Mai und Sommer sind Zucchini, Paprika und Erbsen perfekt. Im Herbst gibt Kürbis eine wunderbare Süße. Im Winter machen Karotten und Porree das Gericht wärmend und sättigend.

Für mehr Geschmackstiefe lohnt es sich, 2-3 Scheiben frischen Ingwer mitzukochen. Wer Schärfe mag, fügt eine Pfefferoni hinzu. Beides kann man beim Servieren einfach herausnehmen.

Wie gelingt das Gericht ohne Einweichen?

Falls du keine Zeit hattest, die Mungbohnen über Nacht einzuweichen, gibt es zwei schnelle Alternativen:

Wenn du die ganze Bohne mit Einweichen machst, achte darauf, dass sie nach dem Köcheln noch etwas Biss haben - matschige Bohnen sind kein Vergnügen.

Was servierst du dazu?

Das Gericht ist als One-Pot-Mahlzeit schon vollständig. Wer sättigender essen möchte, kombiniert es mit:

Frischer Koriander und ein Spritzer Limettensaft direkt vor dem Servieren machen geschmacklich einen enormen Unterschied - unbedingt ausprobieren.

Wer Lust auf weitere asiatisch inspirierte Hülsenfruchgerichte hat, findet beim veganen Mung-Bohnen-Dal mit Safranreis eine schöne Abwandlung im indischen Stil. Für ein reichhaltigeres Curry mit mehr Gemüsesorten ist das bunte vegane Gemüse-Curry mit Kokosmilch und Tofu eine tolle Ergänzung.

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Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
30 Min
Portionen
3-4 Portionen

Zutaten

  • 1 Becher Mungbohnen über Nacht eingeweicht
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer
  • Ca. 3 Becher voll grob geschnittenem Gemüse je nach Saison (Karotten, Zucchini, Paprika, Auberginen, Poree, Erbsen,...)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Zehen Knoblauch, gewürfelt
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Kokosöl
  • nach Geschmack: 1-2 Pfefferoni und/oder 2-3 Scheiben Ingwer mitkochen

Zubereitung

  1. Die eingeweichten Bohnen abschütten und abspülen. Mit 2 Bechern Wasser und den Lorbeerblättern aufstellen, salzen und zugedeckt 15-20min köcheln lassen bis sie weich sind. Falls noch viel Flüssigkeit übrig ist, ohne Deckel weiterköcheln bis die Flüssigkeit verdampft. Abschmecken und bei Seite stellen.
  2. Während die Bohnen kochen, kann man sich schon dem Gemüse widmen. Einfach alles grob schneiden. Zuerst Zwiebel und Knoblauch in Kokosöl glasig braten, dann das restliche Gemüse und die Kokosmilch zugeben, würzen und mit Deckel für 5-8min köcheln lassen bis das Gemüse bissfest ist.
  3. Noch mal abschmecken und mit den Bohnen servieren.

Häufige Fragen

Was sind Mungbohnen und warum eignen sie sich so gut für dieses Rezept?
Mungbohnen sind kleine grüne Hülsenfrüchte aus Südasien mit mildem, leicht nussigem Geschmack. Sie sind reich an pflanzlichem Protein und Ballaststoffen, kochen in 15-20 Minuten (nach dem Einweichen) und nehmen Gewürze und Kokosmilch hervorragend auf. Das macht sie zur idealen Basis für ein schnelles, nährstoffreiches Hauptgericht.
Welches Gemüse passt am besten zum veganen Kokos-Gemüse?
Das Rezept funktioniert mit fast jedem Saisongemüse. Im Sommer eignen sich Zucchini, Paprika, Aubergine und Erbsen besonders gut. Im Herbst passen Kürbis und Süßkartoffel wunderbar. Im Winter sind Karotten, Porree und Blumenkohl eine tolle Wahl. Hauptsache, das Gemüse ist grob geschnitten, damit es beim kurzen Köcheln nicht zerfällt.
Wie bereite ich Mungbohnen richtig vor?
Mungbohnen über Nacht (mindestens 8 Stunden) in reichlich kaltem Wasser einweichen. Vor dem Kochen abschütten und gründlich abspülen. Dann mit frischem Wasser und zwei Lorbeerblättern aufsetzen, salzen und zugedeckt 15-20 Minuten köcheln, bis sie weich, aber noch nicht matschig sind. Wer keine Zeit zum Einweichen hatte, kann auch Mungbohnensprossen oder rote Linsen (die keine Einweichzeit brauchen) verwenden.
Kann ich Kokosöl durch ein anderes Öl ersetzen?
Ja. Rapsöl oder Olivenöl funktionieren als Ersatz für das Anbraten. Der leichte Kokosgeschmack kommt dann hauptsächlich von der Kokosmilch. Wer mehr Kokosaroma möchte, kann etwas Kokosraspeln mitrösten oder eine vollfette Kokosmilch verwenden.
Wie mache ich das Kokos-Gemüse schärfer oder milder?
Für mehr Schärfe: 1-2 Pfefferoni mitkochen oder am Ende mit Chiliöl abschmecken. Frischer Ingwer (2-3 Scheiben) gibt Wärme und Tiefe ohne direkte Schärfe. Für eine mildere Variante einfach Pfefferoni und Ingwer weglassen und stattdessen Kurkuma und Kreuzkümmel verwenden.
Was kann ich zum Kokos-Gemüse mit Mungbohnen servieren?
Das Gericht ist als One-Pot-Mahlzeit bereits sättigend. Optional passt Basmatireis oder Vollkornreis sehr gut dazu. Fladenbrot zum Dippen ist eine weitere klassische Beilage. Frische Kräuter wie Koriander oder Petersilie und ein Spritzer Limettensaft heben das Aroma nochmal deutlich an.
Wie lange sind Reste haltbar?
Im Kühlschrank hält das Gericht gut zugedeckt 3-4 Tage. Es eignet sich hervorragend für Meal Prep - einfach die doppelte Menge kochen und portionsweise einfrieren. Beim Aufwärmen ein Schuss Wasser oder Kokosmilch dazugeben, damit es cremig bleibt.
Ist dieses Rezept glutenfrei?
Ja, das Gericht ist von Natur aus glutenfrei, sofern alle verwendeten Gewürze glutenfrei sind (auf die Packung achten). Es ist außerdem sojafrei, nussfrei und erdnussfrei, was es zu einer guten Wahl für Menschen mit mehreren Unverträglichkeiten macht.