Buntes veganes Gemüse-Curry mit Kokosmilch und Tofu

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Wenn du abends nach einem langen Tag noch etwas Schnelles, Leckeres und Gesundes auf den Tisch zaubern möchtest, ist dieses vegane Gemüse-Curry mit Kokosmilch genau das Richtige. In nur 15 Minuten hast du ein farbenfrohes, cremiges Gericht voller Aromen - perfekt auch zur Verwertung von Gemüseresten.

Die Kokosmilch verleiht dem Curry eine samtige Textur, während der Tofu für sättigende Proteine sorgt. Du kannst das Gemüse nach Belieben variieren - alles, was der Kühlschrank hergibt, funktioniert!

Welches Gemüse eignet sich am besten für veganes Curry?

Das Schöne an diesem Rezept: Es gibt keine feste Gemüseliste. Karotten geben natürliche Süße und Biss, Paprika bringen leuchtende Farben, Auberginen werden im Curry wunderbar weich und nehmen die Sauce auf, Stangensellerie sorgt für Aroma. Auch Zucchini, Kichererbsen, Spinat oder Brokkoli passen hervorragend.

Die Faustregel: Hartes Gemüse (Karotten, Kartoffeln, Rüben) zuerst in den Topf, weiches Gemüse (Spinat, Tomaten, Erbsen) erst in den letzten 2 Minuten zugeben. So bleibt alles bissfest und das Curry hat viele verschiedene Texturen.

Wie wird das vegane Gemüse-Curry besonders cremig?

Das Geheimnis liegt in der richtigen Kokosmilch. Verwende Vollfett-Kokosmilch aus der Dose - nicht die Light-Variante, die ergibt eine wässrige Sauce. Creamed Coconut (das feste Kokosmark) ist noch konzentrierter: einfach mit etwas Wasser anrühren. Für ein extra cremiges Ergebnis rührst du einen Esslöffel Cashewmus ein oder gibst einen Klecks Kokosjoghurt kurz vor dem Servieren dazu.

Wichtig: Die Kokosmilch erst am Ende zugeben und nicht mehr stark aufkochen lassen - so bleibt die Sauce seidig und trennt sich nicht.

Was passt als Beilage zum veganen Gemüse-Curry?

Basmatireis ist die klassische Beilage - er saugt die würzige Kokosmilchsauce wunderbar auf. Vollkornreis ist sättigender und ballaststoffreicher. Für eine glutenfreie, kohlenhydratarme Option eignet sich Blumenkohlreis hervorragend. Als Toppings passen geröstete Cashews für Crunch, frischer Koriander für Frische und ein Spritzer Limettensaft für Säure.

Reste schmecken am nächsten Tag noch besser, weil die Gewürze über Nacht durchziehen!

Magst du mehr Curry-Rezepte? Probiere auch unser Pink Coconut Curry oder die wärmende Kürbis-Kokos-Linsen-Suppe. Für knusprigen Tofu als Beilage schau dir unser Rezept für Gebackenen Tofu an!

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Rezept

Zubereitungszeit
5 Min
Kochzeit
10 Min
Gesamtzeit
15 Min
Portionen
4 Personen

Zutaten

  • 1/2 Topf voll bunt gemischtes Gemüse nach Belieben, gewaschen und grob geschnitten (Karotten, Mais, Paprika, Auberginen, Stangensellerie,...)
  • 1 mittelgroße Zwiebel in Würfel geschnitten
  • 1 Tofu natur, in Würfel geschnitten
  • 1/2 Packung Creamed Coconut oder 3/4 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Currypulver, ev. etwas Chili- und Ingwerpulver

Zubereitung

  1. Die Zwiebel in ganz wenig Wasser 2min andünsten. Das restliche Gemüse und den Tofu dazugeben und mit der Kokosmilch aufgießen (bei Creamed Coconut ein 1/2 Glas Wasser dazugeben), würzen, Deckel drauf und köcheln lassen bis das Gemüse weich, aber nicht verkocht ist.
  2. Lasst es Euch schmecken!

Häufige Fragen

Welches Gemüse passt am besten in ein veganes Gemüse-Curry?
Nahezu jedes Gemüse eignet sich - das ist das Schöne daran. Karotten geben Süße und Biss, Paprika leuchtende Farbe, Auberginen werden wunderbar weich. Hartes Gemüse wie Karotten oder Kartoffeln zuerst in den Topf, weiches Gemüse wie Spinat oder Tomaten erst in den letzten 2 Minuten zugeben. So bleibt alles bissfest und kein Gemüse verkocht.
Wie wird das vegane Curry besonders cremig?
Das Geheimnis liegt in der Kokosmilch: Vollfett-Kokosmilch (nicht Light) ergibt die cremigste Konsistenz. Auch Creamed Coconut - das feste Kokosmark, mit Wasser aufgelöst - funktioniert hervorragend. Für noch mehr Cremigkeit einen Esslöffel Cashewmus einrühren. Die Kokosmilch erst am Ende zugeben und das Curry nicht mehr stark aufkochen lassen.
Kann ich veganes Gemüse-Curry einfrieren?
Ja, Gemüse-Curry lässt sich gut einfrieren - bis zu 3 Monate. Am besten ohne Beilage einfrieren und portionsweise in Gefrierdosen aufbewahren. Beim Auftauen im Topf bei niedriger Hitze etwas Wasser zugeben, damit die Sauce wieder cremig wird. Kartoffeln im Curry können beim Auftauen mehlig werden - besser separat einfrieren oder weglassen.
Wie lange hält sich das vegane Curry im Kühlschrank?
Im Kühlschrank hält sich das Curry 3 bis 4 Tage in einem verschlossenen Behälter. Beim Aufwärmen einen Schuss Wasser oder Kokosmilch zugeben und bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen. Reste schmecken oft noch besser, weil die Gewürze über Nacht durchziehen.
Was kann ich statt Tofu ins vegane Curry geben?
Tofu lässt sich durch viele pflanzliche Proteinquellen ersetzen: Kichererbsen aus der Dose (direkt einrühren), rote Linsen (kochen direkt im Curry mit und dicken es zusätzlich an), Tempeh in Würfeln oder Edamame. Auch eine rein gemüsebasierte Variante ohne extra Proteinquelle ist lecker - einfach mehr Gemüse verwenden.
Wie scharf soll das vegane Gemüse-Curry sein?
Das liegt ganz bei dir. Mit normalem Currypulver und einer Prise Chilipulver entsteht ein mildes Curry, das auch Kindern schmeckt. Für mehr Schärfe frische Chilischoten mitköcheln oder mehr Chilipulver zugeben. Ingwerpulver gibt eine angenehme Wärme ohne Schärfe. Wer es sehr mild mag, lässt Chili komplett weg - aromatisch ist es trotzdem.
Was passt als Beilage zum veganen Gemüse-Curry?
Am beliebtesten ist Basmatireis oder Vollkornreis - er saugt die würzige Kokosmilchsauce wunderbar auf. Auch veganes Naan-Brot eignet sich perfekt zum Dippen. Für eine kohlenhydratarme Option eignet sich Blumenkohlreis. Als Toppings passen geröstete Cashews für Crunch, frischer Koriander für Frische und ein Spritzer Limettensaft für Säure.