Buntes veganes Gemüsesushi

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Veganes Gemüsesushi bringt Farbe und Frische auf jede Partyplatte - ohne Reis, ohne Kochen, in nur 8 Minuten. Ausgehöhlte Zucchini-Scheiben gefüllt mit knackigem Krautsalat und Karottenstreifen sehen täuschend echt aus und überraschen Gäste auf jedem Grillfest und Sommerbuffet.

Was ist veganes Gemüsesushi und wie unterscheidet es sich von klassischem Sushi?

Klassisches Sushi besteht aus gewürztem Reis und wird oft mit Nori-Algen gerollt. Veganes Gemüsesushi ersetzt beides: Eine ausgehöhlte Zucchini oder Gurke übernimmt die Rolle der Hülle, Krautsalat und Gemüsestifte füllen das Innere. Das Ergebnis sieht aus wie ein Sushi-Nigiri oder Maki-Röllchen - ist aber vollständig roh, leicht und ohne jede Garzeit.

Dieses Rezept eignet sich besonders gut als:

Welche Gemüsesorten eignen sich am besten für Gemüsesushi?

Die Basis bilden Zucchini oder Gurken - beide lassen sich leicht mit einem kleinen Löffel oder einem Apfelausstecher aushöhlen. Zucchini hat eine feste Schale und hält die Form gut; Gurke ist noch knackiger und muss nicht geschält werden.

Für die Füllung gilt: alles, was sich in 5 cm lange Stifte schneiden lässt, passt hinein:

Je bunter die Füllung, desto attraktiver das Ergebnis auf der Partyplatte.

Wie gelingt das Aushöhlen der Zucchini ohne Reißen?

Das ist einfacher als gedacht, wenn du auf ein paar Details achtest:

  1. Zucchini in 5 cm Stücke schneiden - nicht kürzer, sonst klappt das Füllen nicht
  2. Kleinen Teelöffel oder Kugelausstecher verwenden - seitlich ansetzen, nicht durch die Mitte drücken
  3. Wand nicht zu dünn lassen - mindestens 5 mm Rand, damit das Stück stabil bleibt
  4. Kalt und frisch verarbeiten - zu reife, weiche Zucchini reißen eher

Alternativ die Zucchini längs halbieren, etwas aushöhlen, befüllen und dann quer in Scheiben schneiden - das geht noch schneller und ergibt eine andere, längliche Form.

Welche Dips und Saucen passen zu veganem Gemüsesushi?

Das Gemüsesushi schmeckt pur gut, gewinnt aber mit einem guten Dip:

Den Dip in kleinen Schälchen bereitstellen, damit jede Person selbst nach Geschmack dippen kann.

Wie kann ich Gemüsesushi für eine Party vorbereiten?

Mit etwas Vorbereitung geht es beim Fest schnell:

So kommst du beim Grillfest entspannt und mit einem fertigen Fingerfood-Highlight an. Noch mehr Inspiration für stressfreie Partyvorbereitung findest du in unserem Vegane Partyrezepte zum Vorbereiten-Guide oder in unseren Vegane Fingerfood Ideen.

Wer mehr rohkost-inspiriertes Fingerfood sucht: Die Veganen Sommerrollen mit Tofu und die Bunte Vegane Salatrollen mit Erdnuss-Dip passen perfekt dazu - gemeinsam bilden sie eine unschlagbare Partyplatte!

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Rezept

Zubereitungszeit
8 Min
Gesamtzeit
8 Min
Portionen
4 Personen

Zutaten

  • 2 mittelgroße Zucchinis oder Gurken
  • 1 kleiner Krautkopf, weiss oder blau
  • 1 große Karotte (kann auch gegen Avocado oÄ ausgetauscht oder ergänzt werden)
  • Salz, etwas kaltgepresstes Oliven- oder Leinöl

Zubereitung

  1. Vom Krautkopf 6 der äußeren, großen Blätter beiseite legen. Dann 1/4 davon vom Strunk befreit in feine Streifen schneiden. In einer Schüssel mit Salz und etwas Öl mischen.
  2. Die Zucchinis in 5cm Stücke schneiden und diese vorsichtig innen aushöhlen.
  3. Die Karotten schaben und in 5cm lange Stifte schneiden.
  4. Nun die Krautblätter auf 5cm breite, längliche Streifen ohne Strunk zuschneiden, mit Krautsalat und Karotten füllen und fest aufrollen, so dass es in die Zucchini hineinpasst.
  5. Überstehende Reste abschneiden und die gefüllten Zucchinis in Scheiben schneiden.

Häufige Fragen

Was ist veganes Gemüsesushi?
Veganes Gemüsesushi ist eine reisfreie, rohköstliche Variante klassischer Sushi-Röllchen. Statt Nori-Blättern und Reis werden ausgehöhlte Zucchini- oder Gurkenscheiben mit Krautsalat, Karotten und frischem Gemüse gefüllt. Das Ergebnis sieht aus wie Mini-Sushi, enthält aber nur rohes Gemüse - kein Kochen, kein Aufwand, fertig in 8 Minuten.
Welche Gemüsesorten eignen sich für veganes Gemüsesushi?
Am besten funktionieren Zucchini und Gurken, da sie sich leicht aushöhlen lassen und eine natürliche Rollen-Form ergeben. Als Füllung eignen sich fein geschnittene Karotten, Krautsalat, Paprikastreifen, Avocado, rote Beete, Sojasprossen oder frische Kräuter wie Minze und Koriander. Wichtig ist, dass alle Zutaten in ca. 5 cm lange Stifte geschnitten werden, damit sie gut hineinpassen.
Wie hält sich veganes Gemüsesushi frisch?
Im Kühlschrank hält sich fertig zubereitetes Gemüsesushi bis zu 4 Stunden. Danach verlieren die Zucchini-Scheiben Feuchtigkeit und werden weich. Am besten kurz vor dem Servieren fertigstellen. Die Füllung (Krautsalat) kann bis zu einem Tag im Voraus zubereitet und gekühlt aufbewahrt werden.
Kann man veganes Gemüsesushi für eine Party vorbereiten?
Ja, teilweise. Den Krautsalat kannst du bis zu 24 Stunden im Voraus marinieren - er zieht dabei durch und wird aromatischer. Die Zucchini aushöhlen und die Stücke separat kühlen. Erst kurz vor dem Fest füllen und in Scheiben schneiden. So sparst du bei der Party Zeit und die Röllchen sehen frisch aus.
Welche Dips passen zu veganem Gemüsesushi?
Klassisch passen Sojasauce mit Ingwer und Limettensaft, cremiger Hummus oder ein Erdnuss-Dip aus Erdnussbutter, Sojasauce und Limettensaft. Auch Guacamole oder eine Tahini-Sauce harmonieren hervorragend. Den Dip in kleinen Schälchen bereitstellen, damit jede Person selbst dippen kann.
Ist veganes Gemüsesushi glutenfrei?
Das Grundrezept aus Zucchini, Kraut und Karotten ist von Natur aus glutenfrei. Wenn du Sojasauce zum Dippen verwendest, achte auf die Bezeichnung "glutenfrei" oder wähle Tamari - herkömmliche Sojasauce enthält oft Weizen. Sonst sind alle Zutaten dieses Rezepts sojafrei, nussfrei und getreidefrei.
Wie viele Stücke ergeben sich aus dem Rezept?
Aus 2 mittelgroßen Zucchini (je ca. 20 cm lang) und den angegebenen Zutaten entstehen etwa 16 bis 20 Scheiben - das entspricht 4 bis 5 Stücken pro Person bei 4 Portionen. Als Vorspeise für eine Party reicht die Menge für 6 bis 8 Personen. Für ein Buffet die Menge einfach verdoppeln.
Welche Variationen gibt es für veganes Gemüsesushi?
Statt Zucchini funktioniert auch Gurke hervorragend - sie ist noch knackiger und muss nicht geschält werden. Für mehr Farbe rote Beete-Stifte hinzufügen. Wer es cremiger mag, gibt gewürfelte Avocado in die Füllung. Für eine asiatische Note passen Sojasprossen, Koriander und ein Spritzer Sesamöl auf die fertige Rolle.