Veganer Beerenkuchen: Biskuitteig ohne Ei mit Johannisbeeren und Heidelbeeren

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Frischer Beerenkuchen ohne Ei - der leichte Biskuitteig gelingt mit Rapsöl und Backpulver genauso luftig wie das Original und ist in nur 35 Minuten auf dem Tisch.

Backpulver und Rapsöl ersetzen Ei und Butter vollständig im Biskuit

Klassischer Biskuit bekommt seine Leichtigkeit durch aufgeschlagene Eier. In diesem veganen Beerenkuchen übernimmt reichlich Backpulver diese Aufgabe: Vier Teelöffel treiben den Teig beim Backen optimal auf. Rapsöl sorgt gleichzeitig für die nötige Feuchtigkeit, die sonst Butter beisteuert. Das Ergebnis ist ein fluffiger Kuchen mit zartem Biss - ohne tierische Zutaten, dafür mit vollem Geschmack.

Johannisbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren haben im Juli Hochsaison in Österreich

Rote Johannisbeeren sind ab Ende Juni in Billa, Spar, Hofer und auf Wochenmärkten erhältlich - ihr leicht herb-säuerlicher Geschmack harmoniert perfekt mit dem milden Biskuit. Heidelbeeren und Himbeeren begleiten sie von Juli bis August. Wer keine frischen Beeren bekommt: Tiefkühlbeeren funktionieren genauso gut - einfach gefroren auf den Teig legen und die Backzeit um fünf Minuten verlängern.

Nicht überrühren und Beeren nur leicht andrücken - zwei Regeln für perfekten Biskuit

Sobald die nassen und trockenen Zutaten verbunden sind, sofort aufhören zu rühren. Zu viel Rühren aktiviert das Gluten und macht den Kuchen zäh statt luftig. Die Beeren kommen gleichmäßig auf den Teig - aber nur leicht andrücken, damit sie beim Backen nicht zu tief versinken. Für die Stäbchenprobe eine Stelle ohne Beeren wählen, da Fruchtsaft das Ergebnis verfälscht.

Vier Variationen: Schoko, Zitrus, Nuss und Winterversion mit Tiefkühlbeeren

Variante Zusatz zum Grundrezept Backzeit Ideal für
Schoko-Biskuit 2 EL Kakaopulver + 1 EL extra Zucker 25 min Schokofans
Zitrus-Biskuit 1 TL Zitronenschale + 2 EL Zitronensaft 22 min Frische Sommernote
Nuss-Biskuit 2 EL Mandelblättchen vor dem Backen auf die Beeren 25 min Knusprige Textur
Winterversion TK-Beeren gefroren verwenden, nicht auftauen 30 min Ganzjährig backen

Für mehr Beerenrezepte: der Vegane Johannisbeerkuchen mit Streusel, die Veganen Heidelbeermuffins oder unser großer Veganer Beerenkuchen-Guide mit allen Sommervarianten.

Welche Beeren eignen sich am besten für diesen Biskuitkuchen?

Johannisbeeren und Heidelbeeren sind die beste Wahl - sie behalten beim Backen ihre Form und zerkochen nicht. Himbeeren werden weicher, bleiben aber formschön. Erdbeeren wässern den Teig eher durch, daher besser als Garnitur nach dem Backen verwenden. Gefrorene Beeren funktionieren für alle Sorten gleich gut und machen den Kuchen ganzjährig möglich.

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Rezept

Zubereitungszeit
10 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
8 Stücke (24 cm Springform)

Zutaten

  • 225g Dinkelvollkornmehl (oder Weizenmehl Type 405)
  • 175g Rohrohrzucker
  • 250ml Wasser (zimmerwarm)
  • 4 TL Backpulver
  • 6 EL neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200g gemischte Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren)
  • optional: 2 EL Kakaopulver für Schoko-Variante
  • etwas Öl und Mehl für die Form

Zubereitung

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 24 cm Springform einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Mehl, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermengen.
  3. In einer zweiten Schüssel Wasser, Zucker, Öl und Vanilleextrakt mit dem Schneebesen verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  4. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig verrühren. Nicht zu lange rühren, damit der Kuchen schön luftig bleibt!
  5. Teig in die vorbereitete Form gießen und glatt streichen. Die Beeren gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
  6. Im vorgeheizten Backofen 22-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn kein Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.
  7. Kuchen in der Form 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Häufige Fragen

Kann ich Tiefkühlbeeren für den veganen Beerenkuchen verwenden?
Ja, Tiefkühlbeeren funktionieren ausgezeichnet. Die Beeren gefroren - nicht aufgetaut - direkt auf den Teig legen und die Backzeit um fünf Minuten verlängern, da die kalten Beeren den Teig stärker abkühlen. Rote Johannisbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren aus dem Tiefkühler eignen sich besonders gut, da sie ihre Form beim Backen behalten.
Wie lange hält sich der vegane Beerenkuchen?
In einem luftdichten Behälter hält sich der Biskuitkuchen im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Am ersten Tag ist der Kuchen am fluffigsten. Für längere Aufbewahrung lässt sich der ausgekühlte Kuchen einfrieren - einfach in Stücke schneiden, einfrieren und bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?
Den Biskuitteig sollte man frisch zubereiten und sofort backen, da das Backpulver beim Stehen seine Triebkraft verliert. Was sich vorbereiten lässt: die trockenen Zutaten abwiegen und getrennt aufbewahren. Am Backtag dann nur noch die flüssigen Zutaten dazugeben, kurz verrühren und sofort in den Ofen.