Vegane Baklava: Süße Köstlichkeit aus dem Orient

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Baklava gehört zu den berühmtesten Süßspeisen des Orients und wird von der Türkei über Griechenland bis in den Nahen Osten in unzähligen Varianten zubereitet. Die gute Nachricht: Dieses süße Blätterteig-Kunstwerk lässt sich wunderbar vegan zubereiten - ganz ohne Butter und Honig!

Das Geheimnis perfekter Baklava liegt in drei Dingen: hauchdünne, knusprige Teigschichten, eine aromatische Nussfüllung mit Zimt und Nelken, und ein sirupgetränkter Kern, der beim Reinbeißen auf der Zunge zergeht. Mit diesem Rezept gelingt dir das orientalische Highlight garantiert!

Die richtige Zubereitung

Der wichtigste Tipp: Schneide das Baklava unbedingt vor dem Backen in Stücke. Nach dem Backen ist der Blätterteig so knusprig, dass er beim Schneiden zerbröckelt. Gieße den heißen Sirup über das heiße Baklava und lass alles mindestens 4 Stunden durchziehen, bevor du sie servierst.

Traditionell und trotzdem vegan

In traditionellen Rezepten wird oft Butter und Honig verwendet. Wir ersetzen die Butter durch vegane Margarine, die genauso knusprige Ergebnisse liefert. Statt Honig kommt Agavendicksaft oder Ahornsirup in den Sirup - geschmacklich kein Unterschied!

Serviere die Baklava zu türkischem Tee oder veganem Chai. Wenn du weitere orientalische Süßspeisen ausprobieren möchtest, probier auch unsere veganen Dattel-Mandel-Kugeln oder den cremigen veganen Schoko-Mohn-Cheesecake.

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Rezept

Zubereitungszeit
25 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
ca. 20 Stück

Zutaten

  • Für die Nussmasse:
  • 170 g Walnüsse, grob gehackt
  • 35 g Semmelbrösel
  • 35 g Zucker
  • 2 EL Zimt
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • Für den Sirup:
  • 150 ml Wasser
  • 100 g Zucker
  • 75 g Agavendicksaft oder Ahornsirup
  • 1 EL Zimt
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Für den Teig:
  • 1 Packung Yufka- oder Blätterteig (ca. 300 g)
  • 80 g vegane Margarine, geschmolzen

Zubereitung

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten für die Nussmasse in einer Schüssel gut vermischen.
  2. Eine Auflaufform (ca. 20x30 cm) mit etwas geschmolzener Margarine einfetten. Ein Drittel der Teigblätter auf dem Boden auslegen und jedes Blatt einzeln mit Margarine bestreichen.
  3. Die Hälfte der Nussmasse gleichmäßig darauf verteilen. Ein weiteres Drittel der Teigblätter darüber schichten (wieder jedes Blatt fetten).
  4. Restliche Nussmasse verteilen und mit den übrigen Teigblättern abschließen. Die oberste Schicht großzügig mit Margarine bestreichen.
  5. Mit einem scharfen Messer das rohe Baklava in Rauten oder Quadrate schneiden - WICHTIG: Vor dem Backen schneiden, nicht danach!
  6. Im vorgeheizten Ofen ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Die Oberfläche sollte knusprig und goldgelb sein.
  7. Währenddessen den Sirup zubereiten: Wasser, Zucker, Agavendicksaft und Zimt aufkochen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zitronensaft einrühren.
  8. Das heiße Baklava aus dem Ofen nehmen und sofort den heißen Sirup gleichmäßig darüber gießen. Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, durchziehen lassen.

Häufige Fragen

Kann ich vegane Baklava einfrieren?
Ja, luftdicht verpackt hält sich Baklava **bis zu 3 Monate** im Gefrierfach. Am besten frierst du sie noch ohne Sirup ein und gießt den heißen Sirup erst nach dem Auftauen und kurzem Aufbacken darüber - so bleiben die Teigschichten schön knusprig.
Welche Nüsse passen außer Walnüssen?
Pistazien, Mandeln oder eine Mischung aus beiden ersetzen die Walnüsse 1:1 und ergeben eine klassisch orientalische Variante. Grob gehackt bleibt die Nussmasse knackig, zu fein gemahlen wird sie schnell mehlig.
Wie lange ist vegane Baklava haltbar?
Luftdicht verschlossen und bei Zimmertemperatur gelagert hält sich Baklava **2-3 Wochen**. Der Sirup wirkt dabei konservierend, solange Feuchtigkeit ferngehalten wird - eine Dose oder ein gut schließendes Gefäß eignet sich besser als Frischhaltefolie.
Kann ich Blätterteig statt Yufkateig verwenden?
Ja, fertiger Blätterteig funktioniert genauso gut wie Yufkateig und ist in jedem Supermarkt erhältlich. Das Ergebnis wird etwas dicker und weniger hauchzart als mit original türkischem Yufka, schmeckt aber ebenso knusprig-süß.