Vegane Wintergewürze: 5 wärmende Aromen für die kalte Jahreszeit

9.2.2026

Wenn es draußen kalt wird und überall der Duft von Zimt, Anis und Nelken in der Luft liegt, wissen wir: Die gemütlichste Zeit des Jahres ist da. Diese traditionellen Wintergewürze verleihen nicht nur Gerichten und Getränken ihr unverwechselbares Aroma – sie unterstützen auch deine Verdauung nach üppigen Mahlzeiten.

Mehr Geschmack bekommst du übrigens, wenn du Gewürze im Ganzen kaufst und nach Bedarf frisch mahlst. Lagere sie kühl und trocken in Dosen oder dunklen Schraubgefäßen. Als Faustregel beim Würzen gilt: lieber sparsam einsetzen und nachwürzen.

Die 5 wichtigsten veganen Wintergewürze

Zimt

Eine Prise Zimt verleiht Chai-Tee, veganem Punsch und Gebäck ihr typisches Winteraroma. Forschung zeigt, dass Zimt wertvolle Pflanzenstoffe wie Cinnamaldehyd und Zimtsäure enthält, die antioxidative Eigenschaften haben. Bei der Auswahl solltest du zu Ceylon-Zimt greifen, da dieser aromatischer und reich an Pflanzenstoffen ist.

Kardamom

Etwas exotischer, aber unverzichtbar für vegane Kürbis-Kokos-Linsen-Suppe oder Spekulatius: Kardamom bringt eine einzigartige Note ins Essen. In der traditionellen Küche wird er seit Jahrhunderten bei Völlegefühl eingesetzt. Seine Inhaltsstoffe wie 1,8-Cineol haben karminative Eigenschaften, die bei Blähungen helfen können.

Nelken

Der intensive Duft von Nelken stammt vom ätherischen Öl Eugenol. Eine mit Nelken gespickte Orange verbreitet weihnachtlichen Duft im ganzen Raum. Wissenschaftliche Studien bestätigen die antimikrobiellen Eigenschaften von Eugenol, das in der traditionellen Heilkunde bei Zahnschmerzen eingesetzt wurde.

Anis

Mit seinem lakritzartigen Aroma denkt man sofort an Lebkuchen und Weihnachtsbäckerei. Auch in Suppen und als Brotgewürz macht Anis sich gut. Die in Sternanis enthaltene Shikimisäure ist Ausgangsstoff für die pharmazeutische Industrie. Traditionell wird Anis bei Verdauungsbeschwerden und Husten verwendet.

Muskatnuss

Schon eine Prise reicht für eine süßlich-scharfe Note. In cremigen Wintereintöpfen wie Dal Makhani oder Kartoffelpüree entfaltet Muskat sein volles Aroma. Die enthaltenen Verbindungen wie Myristicin haben laut Forschung karminative und verdauungsfördernde Eigenschaften. Wichtig: Muskat nur sparsam verwenden – weniger ist mehr. Wer es milder mag, kann zur Muskatblüte (Macis) greifen.

Dein Wintergewürz-Ritual

Probier die Gewürze auch als Mischung in warmer Pflanzenmilch – perfekt vor dem Schlafengehen. Einfach Hafermilch erwärmen, eine Prise Zimt, Kardamom und Muskat einrühren, mit etwas Ahornsirup süßen und genießen.

Nach einem reichhaltigen veganen Winteressen unterstützen diese Gewürze dein Wohlbefinden auf natürliche Weise. Sie sind das Geheimnis hinter der traditionellen Weihnachtsküche – und machen die kalte Jahreszeit erst richtig gemütlich.

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