Veganer Zimtkuchen
Dieser Zimtkuchen hat eine saftige Krume und eine Zimtschicht in der Mitte. Alles rührst du in zwei Schüsseln an, nach 55 Minuten kommt er aus dem Ofen.
Die Zimtschicht macht den Kuchen
Die Mischung aus braunem Zucker und 3 TL Zimt karamellisiert beim Backen leicht und gibt jeder Scheibe ein dunkles Muster. Der eine Löffel Mehl darin verhindert, dass der Zimtzucker im Teig nach unten sinkt.
Tipps für die Krume
- Den Teig nur kurz rühren, sonst wird der Kuchen zäh.
- Zimmerwarme Zutaten vermischen sich schneller, du rührst weniger.
- Mit Alufolie nach 30 Minuten bräunt die Oberfläche gleichmäßig.
Als Variante passt eine Handvoll gehackte Walnüsse in die Zimtschicht. Mit Zitronenguss wird der Kuchen frischer, mit Staubzucker bleibt er klassisch. Mehr Zimt in Kuchenform findest du im Zimtschneckenkuchen, eine schlichtere Kastenform ist der Sandkuchen.
Rezept
Zutaten
- Für den Teig:
- 280 g Weizenmehl (Type 480)
- 130 g Zucker
- 2 TL Backpulver
- ½ TL Natron
- ¼ TL Salz
- 1 TL Zimt
- 170 g Sojajoghurt natur, ungesüßt
- 100 ml Hafer- oder Sojadrink
- 80 ml Rapsöl
- 1 TL Apfelessig
- 2 TL Vanilleextrakt
- Für die Zimtschicht:
- 60 g brauner Zucker
- 3 TL Zimt
- 1 EL Mehl
- Für die Form: etwas Margarine und Backpapier
- Zum Beträufeln: 1 EL Rapsöl
Zubereitung
- Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (155°C Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (25 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
- Braunen Zucker, Zimt und 1 EL Mehl für die Zimtschicht in einer kleinen Schüssel mischen.
- Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz und Zimt in einer großen Schüssel vermengen.
- Sojajoghurt, Drink, Rapsöl, Apfelessig und Vanilleextrakt in einer zweiten Schüssel glatt verrühren. Die Flüssigkeit zur Mehlmischung geben und nur so lange rühren, bis keine Mehlreste mehr sichtbar sind.
- Die Hälfte des Teigs in die Form füllen und glatt streichen. Die Hälfte der Zimtmischung gleichmäßig darauf verteilen.
- Den restlichen Teig vorsichtig darübergeben und glatt streichen. Mit einem Messer in Schlangenlinien einmal durch den Teig ziehen, damit die Zimtschicht marmoriert.
- Die übrige Zimtmischung darüberstreuen und mit 1 EL Rapsöl beträufeln.
- 50-55 Minuten backen. Nach 30 Minuten locker mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu dunkel wird. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen ohne Teigreste herauskommt.
- 15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann herausheben und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Häufige Fragen
- Kann ich den Zimtkuchen ohne Sojajoghurt backen?
- Ja, nimm die gleiche Menge Hafer- oder Kokosjoghurt, ungesüßt. Süße Sorten machen den Teig süßer und etwas weicher, dann reduzierst du den Zucker im Teig um 20 g.
- Wie lange bleibt der Zimtkuchen saftig?
- In einer Dose oder in Frischhaltefolie bleibt er bei Zimmertemperatur 4 Tage saftig. Eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate, am besten in Scheiben, die du einzeln auftaust.
- Warum sinkt die Zimtschicht nach unten?
- Ein dünner Teig lässt den Zimtzucker absinken. Der Löffel Mehl in der Zimtmischung bindet Feuchtigkeit und hält die Schicht in der Mitte. Zusätzlich füllst du den zweiten Teig vorsichtig ein und rührst nicht.
- Kann ich den Zimtkuchen in einer Springform backen?
- Ja, in einer Springform mit 20 cm Durchmesser. Die Backzeit verkürzt sich auf etwa 40-45 Minuten, prüfe ab Minute 35 mit dem Holzstäbchen.
- Passt ein Zuckerguss auf den Kuchen?
- Ja, rühre 80 g Staubzucker mit 1-2 EL Zitronensaft glatt und gieße ihn über den ausgekühlten Kuchen. Warm aufgetragen läuft der Guss ab und wird fleckig.