Veganer Sandkuchen aus der Kastenform
Dieser Sandkuchen hat eine feine, buttrige Krume und bleibt dank Sojajoghurt tagelang saftig. Du rührst alles in einer Schüssel an, nach etwa 55 Minuten ist er fertig.
Fein durch Speisestärke
Die 30 g Speisestärke machen die Krume zart und sandig. Der Apfelessig reagiert mit dem Sojadrink und dem Backpulver und lockert den Teig, ohne dass du ihn schmeckst.
Tipps für gleichmäßiges Backen
- Zimmerwarme Zutaten verhindern, dass die Margarine beim Verrühren wieder klumpt.
- Den Teig nur kurz rühren, sonst wird der Kuchen zäh statt zart.
- Mit Alufolie in den ersten 25 Minuten bräunt die Kruste gleichmäßig und der Kuchen reißt mittig sauber auf.
Als Variante passen 2 EL Mohn oder eine Handvoll Heidelbeeren in den Teig, oder du übergießt den ausgekühlten Kuchen mit Zitronenguss.
Rezept
Zutaten
- 220 g Weizenmehl (Type 480 oder 550)
- 30 g Speisestärke
- 200 g feiner Zucker
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 150 g vegane Margarine, geschmolzen und etwas abgekühlt
- 125 g Sojajoghurt Vanille, zimmerwarm
- 80 ml Sojadrink, zimmerwarm
- 1 EL Apfelessig
- 2 TL Vanilleextrakt oder das Mark von 1 Vanilleschote
- Abrieb von 1 Bio-Zitrone (optional)
- Für die Form: etwas Margarine und Backpapier
- Zum Bestäuben: Staubzucker
Zubereitung
- Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (155°C Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (25 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
- Sojadrink mit dem Apfelessig verrühren und 5 Minuten stehen lassen, bis er leicht dickt.
- Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen.
- Geschmolzene Margarine mit Zucker verrühren, dann Sojajoghurt, den gedickten Sojadrink, Vanille und Zitronenabrieb untermischen, bis eine glatte Masse entsteht.
- Die Mehlmischung in zwei Portionen mit dem Spatel unterheben und nur so lange rühren, bis keine Mehlreste mehr zu sehen sind.
- Teig in die Form füllen, glatt streichen und die Mitte mit einem nassen Löffelstiel längs einritzen, damit der Kuchen mittig sauber aufreißt.
- Die ersten 25 Minuten mit Alufolie locker abdecken, dann ohne Folie weitere 25-30 Minuten backen. Er ist fertig, wenn ein Holzstäbchen mit wenigen feuchten Krümeln herauskommt.
- 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann stürzen, auf einem Gitter auskühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben.
Häufige Fragen
- Welche Margarine eignet sich für veganen Sandkuchen?
- Nimm eine vegane Backmargarine oder Block-Margarine mit mindestens 70 % Fettgehalt. Streichfette aus dem Becher enthalten mehr Wasser, der Kuchen wird dann weniger fein und kann sich beim Backen absenken.
- Kann ich Rapsöl statt Margarine verwenden?
- Ja, nimm 120 ml Rapsöl statt 150 g Margarine. Der Kuchen wird etwas saftiger und weniger buttrig im Geschmack, die Krume bleibt fein. Öl und Joghurt gut verrühren, damit sich nichts absetzt.
- Wie lange hält sich der Sandkuchen frisch?
- In Frischhaltefolie oder einer Dose bleibt er bei Zimmertemperatur 4-5 Tage saftig. Eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate, am besten in Scheiben, die du einzeln auftauen kannst.
- Warum ist mein Sandkuchen trocken geworden?
- Meist war die Backzeit zu lang oder der Teig zu lange gerührt. Prüfe ab Minute 50 mit dem Holzstäbchen und lass ein paar feuchte Krümel dran. Der Kuchen gart in der Form nach.
- Kann ich den Kuchen mit Dinkelmehl backen?
- Ja, Dinkelmehl Type 630 funktioniert 1:1 und gibt eine leicht nussige Note. Bei Vollkornmehl ersetzt du höchstens die Hälfte des Mehls und gibst 2 EL Sojadrink mehr dazu.