Veganer Vanillepudding: Cremig und selbstgemacht in 15 Minuten
Cremiger Vanillepudding gehört zu den absoluten Dessert-Klassikern. Mit dieser veganen Version schmeckt er genauso samtig und aromatisch wie das Original, kommt aber komplett ohne Ei und Milch aus.
Warum Vanillepudding selber machen?
Selbstgemachter Pudding hat mehrere Vorteile gegenüber Fertigprodukten: Du kontrollierst die Süße, kannst hochwertige Vanille verwenden und vermeidest unnötige Zusatzstoffe. Außerdem schmeckt frisch zubereiteter Pudding einfach unvergleichlich cremig!
Die richtige Pflanzenmilch wählen
Für den cremigsten Pudding empfehle ich:
- Hafermilch: Mein Favorit! Sie hat von Natur aus eine cremige Konsistenz und einen leicht süßlichen Geschmack. Barista-Versionen sind besonders reichhaltig.
- Sojamilch: Traditionell und eiweißreich, ergibt einen festen Pudding.
- Cashewmilch: Besonders mild und cremig.
Mandelmilch funktioniert auch, ergibt aber einen etwas dünneren Pudding.
Tipps für den perfekten Vanillepudding
- Stärke immer kalt anrühren: Die Speisestärke unbedingt mit kalter Milch verrühren, bevor sie in die heiße Milch kommt. So vermeidest du Klumpen.
- Nicht zu stark rühren: Ein sanftes, aber konstantes Rühren reicht. Zu heftiges Schlagen macht den Pudding schaumig.
- Geduld beim Abkühlen: Der Pudding schmeckt am besten, wenn er mindestens 4 Stunden oder über Nacht durchgekühlt ist. Dann verliert sich auch der leichte Stärkegeschmack vollständig.
- Frischhaltefolie direkt auflegen: Das verhindert die ungeliebte Puddinghaut.
Variationen
- Schokopudding: 2 EL Kakaopulver zum Zucker geben. Schau auch unser Schokopudding-Rezept an!
- Kokos-Vanille: Die Hälfte der Hafermilch durch Kokosmilch ersetzen.
- Zimt-Vanille: 1/2 TL Zimt hinzufügen.
- Karamell-Note: 1 EL Ahornsirup statt normalem Zucker verwenden.
Perfekt als Basis für Desserts
Dieser Vanillepudding ist vielseitig einsetzbar:
- Als Füllung für vegane Puddingschnecken
- Geschichtet mit frischen Beeren als Dessert
- Als Grundlage für vegane Crème brûlée
- Zwischen Biskuitböden für Torten
Aufbewahrung
Der Pudding hält sich im Kühlschrank 4-5 Tage in einem luftdichten Behälter. Zum Servieren kurz durchrühren, falls er etwas fest geworden ist.
Mehr vegane Dessert-Klassiker:
- Veganer Schokopudding - Schokoladig und cremig
- Veganes Mousse au Chocolat - Luftig und intensiv
- Veganes Vanilleeis - Perfekt für den Sommer
Rezept
Zutaten
- 500ml Hafermilch (oder Sojamilch)
- 60g Zucker
- 40g Speisestärke (Maisstärke)
- 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark einer halben Vanilleschote)
- 1 Prise Salz
- Optional: 1/4 TL Kurkuma für goldgelbe Farbe
Zubereitung
- In einer kleinen Schüssel die Speisestärke mit 100ml der kalten Hafermilch glatt verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Das ist der wichtigste Schritt für einen samtigen Pudding!
- Die restlichen 400ml Hafermilch mit Zucker und Salz in einen mittelgroßen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen.
- Kurz bevor die Milch kocht, die Stärke-Milch-Mischung unter ständigem Rühren in den Topf gießen. Sofort mit einem Schneebesen kräftig rühren!
- Unter ständigem Rühren etwa 3-5 Minuten köcheln lassen, bis der Pudding deutlich eindickt und vom Löffel fällt. Er wird beim Abkühlen noch fester.
- Den Topf vom Herd nehmen und Vanilleextrakt (sowie optional Kurkuma für die Farbe) einrühren.
- Den Pudding in Schälchen oder Gläser füllen. Direkt Frischhaltefolie auf die Oberfläche legen, um eine Haut zu vermeiden. Mindestens 2 Stunden kalt stellen.