Veganer Stachelbeerkuchen vom Blech

Frische Stachelbeeren vom Blech: dieser vegane Streuselkuchen nutzt die kurze Saison von Mitte Juni bis Ende Juli, wenn Stachelbeeren bei Billa, Spar und Hofer frisch verfügbar sind. In 53 Minuten fertig - perfekt für Kaffeejause und Gartenparty.

Kalte vegane Butter für die Streusel und Apfelessig im Teig sind die zwei entscheidenden Schritte

Die Streusel gelingen nur mit eiskalter veganer Butter (Alsan oder Naturli) direkt aus dem Kühlschrank - sobald die Butter warm wird, klumpen die Streusel statt locker zu bleiben. Den Teig nach Zugabe des Apfelessigs nur kurz verrühren: Zu langes Rühren macht den Boden zäh. Der Apfelessig reagiert mit dem Backpulver und sorgt für eine luftige, saftige Krume ganz ohne Ei.

Stachelbeeren nicht vorkochen - roh auf den Teig gelegt und mit etwas Zucker bestreut, karamellisieren sie beim Backen leicht und behalten ihre typisch säuerliche Note.

Welche Variationen des veganen Stachelbeerkuchens sind möglich?

Mit Pudding ("veganer Stachelbeerkuchen mit Pudding"): 250 ml Hafermilch mit 1 Päckchen Vanillepuddingpulver und 2 EL Zucker aufkochen, leicht abkühlen lassen, auf den rohen Teig streichen - dann erst die Stachelbeeren und Streusel drauf. Mit Baiser: 120 ml Aquafaba (Kichererbsenwasser) steif schlagen, 150 g Zucker einrieseln lassen und auf dem fast fertiggebackenen Kuchen verteilen, dann weitere 10-12 Minuten bei 150 °C goldbraun backen. Als Muffins: Teig auf 12 Förmchen aufteilen, je 3-4 Stachelbeeren eindrücken, 22-25 Minuten backen. Wer keine Stachelbeeren findet, kann Ribisel, Heidelbeeren oder Mirabellen verwenden.

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Rezept

Zubereitungszeit
15 Min
Kochzeit
38 Min
Gesamtzeit
53 Min
Portionen
20 Stücke

Zutaten

  • 350 g Weizenmehl Type 550
  • 150 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 ml Hafermilch (z. B. Oatly oder Alpro)
  • 100 ml Rapsöl
  • 1 EL Apfelessig
  • 500 g frische Stachelbeeren (alternativ TK, aufgetaut und gut abgetropft)
  • 2 EL Zucker (für die Stachelbeeren)
  • 180 g Weizenmehl (für die Streusel)
  • 100 g Zucker (für die Streusel)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (für die Streusel)
  • 80 g vegane Butter (Alsan oder Naturli), kalt

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech (ca. 30x40 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Hafermilch, Rapsöl und Apfelessig dazugeben und kurz verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lang rühren.
  3. Teig gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.
  4. Stachelbeeren waschen, trocken tupfen und den Blütenansatz entfernen. Mit dem Zucker mischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  5. Für die Streusel Mehl, Zucker und Vanillezucker mischen. Kalte vegane Butter in Stücken dazugeben und mit den Fingern zu groben Streuseln verkneten.
  6. Streusel gleichmäßig über die Stachelbeeren verteilen.
  7. Im vorgeheizten Ofen 35-38 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind und der Teig durchgebacken ist.
  8. Vollständig auskühlen lassen, dann in ca. 20 Stücke schneiden und servieren.

Häufige Fragen

Wo kaufe ich frische Stachelbeeren in Österreich?
Frische Stachelbeeren sind in Österreich von Mitte Juni bis Ende Juli bei Billa, Spar, Hofer und auf Wochenmärkten erhältlich. Tiefgekühlte Stachelbeeren bekommst du ganzjährig bei dm und Bipa. In Deutschland findest du frische Stachelbeeren bei Rewe und Edeka in der Saison, tiefgekühlt bei Lidl und Aldi.
Kann ich TK-Stachelbeeren für den Kuchen verwenden?
Ja, tiefgekühlte Stachelbeeren funktionieren gut. Wichtig: vor der Verwendung vollständig auftauen und in einem Sieb sehr gut abtropfen lassen - überschüssiges Wasser macht den Teig zu feucht und der Kuchen wird nicht durchgebacken. Mit etwas Küchenkrepp nachtrocknen.
Wie lange hält der vegane Stachelbeerkuchen?
Abgedeckt bei Raumtemperatur hält der Kuchen 2-3 Tage. Im Kühlschrank bleibt er bis zu 5 Tage frisch. Zum Einfrieren einzelne Stücke in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 3 Monate einfrieren. Bei Raumtemperatur auftauen lassen.