Veganer Reissalat

Dieser vegane Reissalat ist das perfekte Sommergericht: bunt, sättigend und in unter 45 Minuten fertig. Der knusprige Ofen-Tofu, die cremige Avocado, frisches Gemüse und das würzige Sesam-Ingwer-Dressing machen ihn zum Highlight bei jeder Gartenparty - und gleichzeitig zum idealen Meal-Prep-Rezept für die ganze Woche.

Wer schon ein Meal-Prep-System kennt, weiß: Reissalat ist eine der praktischsten Optionen überhaupt. Alle Komponenten lassen sich getrennt vorbereiten und je nach Stimmung zusammenstellen.

Was macht diesen veganen Reissalat so besonders?

Vielen Reissalaten fehlt es entweder an Textur oder an Tiefe beim Geschmack. Hier gibt es beides: Der Tofu wird im Backrohr goldbraun und knusprig gebacken, das Sesam-Ingwer-Dressing ist gleichzeitig salzig, säuerlich, süß und nussig. Edamame sorgen für Biss und Protein, die Avocado für Cremigkeit.

Das Ergebnis ist ein Salat, der satt macht, nicht schwer liegt und auch nach Stunden im Kühlschrank noch schmeckt. Als Grillbeilage macht er genau so viel her wie auf dem Schreibtisch beim Mittagessen.

Welcher Reis eignet sich am besten?

Jasminreis ist die erste Wahl: Er hat ein dezentes, leicht blumiges Aroma, das gut zum asiatischen Dressing passt, und bleibt nach dem Abkühlen schön locker. Basmati funktioniert ebenfalls gut. Für eine nährstoffreichere Variante lässt sich Jasminreis auch durch Braunen Reis ersetzen - der hat allerdings eine längere Garzeit.

Das Wichtigste: den Reis vollständig abkühlen lassen, bevor das Dressing dazukommt. Warmer Reis nimmt zu viel Flüssigkeit auf und wird matschig. Am besten den Reis dünn auf einem Teller ausbreiten und 20-30 Minuten auskühlen lassen.

Wie gelingt der knusprige Tofu?

Knuspriger Tofu beginnt mit dem Abtupfen. Fester Naturtofu enthält viel Wasser - je mehr davon vor dem Backen entfernt wird, desto knuspriger wird das Ergebnis. Tofu aus der Packung nehmen, zwischen zwei Lagen Küchenpapier legen und kräftig andrücken.

Dann kommt Speisestärke ins Spiel: Sie zieht im Backrohr eine dünne, knusprige Schicht um den Tofu. Zusammen mit Sojasoße, Sesamöl und geräuchertem Paprika entsteht eine Marinade, die gleichzeitig würzt und für Röstaroma sorgt. Im Backrohr bei 200 °C, nach der Hälfte der Zeit gewendet, werden die Würfel in 22-25 Minuten perfekt goldbraun. Wer mag, kann auch einen veganen Tofu-Wrap mit derselben Tofu-Technik ausprobieren.

Was gehört in das Sesam-Ingwer-Dressing?

Das Dressing ist die Seele des Salats und lässt sich in einem Glas schütteln:

Das Verhältnis: 3:2:2:1 (Sojasoße : Sesamöl : Reisessig : Agave) als Ausgangspunkt, dann nach Geschmack anpassen. Wer es schärfer mag, gibt noch Chiliflocken oder frischen Chili dazu.

Wie eignet sich der Reissalat als Grillbeilage?

Als Grillbeilage ist dieser Reissalat ideal: Er lässt sich komplett vorbereiten und muss nicht warm gehalten werden. Während die Grillspiesse auf dem Grill brutzeln, steht der Salat bereits auf dem Tisch.

Tipp für Gartenpartys: Dressing, Tofu und Avocado getrennt anbieten, damit sich jeder selbst bedienen kann. So bleibt der Tofu knusprig und die Avocado frisch. Für größere Gruppen lassen sich alle Mengen problemlos verdoppeln.

Welche Variationen sind möglich?

Curry-Reissalat: Dressing mit 1 TL Currypulver und einem Schuss Kokosmilch statt Sesamöl. Mango statt Avocado, Kokosflocken als Topping.

Schwarzer Reissalat: Schwarzen Reis verwenden - er hat einen leicht nussigen Geschmack und enthält besonders viele Anthocyane. Die dunkle Farbe macht den Salat optisch besonders eindrucksvoll.

Mango-Variante: Reife Mango in Würfel schneiden und zusammen mit oder statt der Avocado verwenden. Besonders erfrischend an heißen Tagen.

Ohne Soja: Sojasoße durch Kokosaminos ersetzen (etwas milder und süßer), Edamame durch Kichererbsen.

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Rezept

Zubereitungszeit
20 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • Für den Reis:
  • 300 g Jasminreis
  • 420 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • Für den Ofen-Tofu:
  • 400 g fester Natur-Tofu
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL geröstetes Sesamöl
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • Für das Gemüse:
  • 2 reife Avocados
  • 200 g Edamame (aufgetaut)
  • 1 Salatgurke
  • 2 Karotten
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Sesam (geröstet)
  • Für das Sesam-Ingwer-Dressing:
  • 3 EL Sojasoße
  • 2 EL geröstetes Sesamöl
  • 2 EL Reisessig
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 TL frischer Ingwer, fein gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • Saft von 1 Limette
  • Optional: frischer Koriander, Chiliflocken

Zubereitung

  1. Reis waschen, bis das Wasser klar bleibt. Mit Wasser und Salz in einen Topf geben, aufkochen, Hitze reduzieren und zugedeckt 15 Minuten auf kleiner Flamme garen. Vom Herd nehmen und 10 Minuten ausquellen lassen. Dann locker auf einem flachen Teller ausbreiten und vollständig abkühlen lassen.
  2. Backrohr auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Tofu aus der Packung nehmen, in einem sauberen Küchentuch fest ausdrücken und in 1,5 cm große Würfel schneiden.
  3. Sojasoße, Sesamöl, Stärke und Paprikapulver in einer Schüssel verrühren. Tofu-Würfel dazugeben und gut durchmischen, bis alle Würfel gleichmäßig bedeckt sind.
  4. Tofu auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Im vorgeheizten Backrohr 22-25 Minuten backen, nach der Hälfte der Zeit wenden, bis die Würfel goldbraun und knusprig sind. Etwas abkühlen lassen.
  5. Für das Dressing alle Zutaten in einem kleinen Schraubglas geben und kräftig schütteln. Abschmecken - nach Bedarf mehr Sojasoße (salzig), Reisessig (sauer) oder Agavendicksaft (süß) ergänzen.
  6. Gurke halbieren und in halbmondförmige Scheiben schneiden. Karotten grob raspeln oder in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Avocados schälen, entkernen und in Würfel schneiden.
  7. Abgekühlten Reis in eine große Schüssel geben. Gurke, Karotten, Frühlingszwiebeln und Edamame dazugeben und alles vorsichtig vermischen. Das Dressing darübergießen und erneut vorsichtig vermengen.
  8. Avocado-Würfel und knusprigen Tofu oben auf den Salat geben - nicht unterheben, damit die Avocado cremig bleibt und der Tofu knusprig bleibt. Mit geröstetem Sesam bestreuen. Nach Belieben mit frischem Koriander und Chiliflocken garnieren und sofort servieren.

Häufige Fragen

Wie lange ist veganer Reissalat haltbar?
Im Kühlschrank hält der Reissalat ohne Tofu und Avocado bis zu 3 Tage. Dressing, Tofu und Avocado am besten getrennt aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren dazugeben. Bereits vermischter Salat mit Avocado sollte noch am selben Tag gegessen werden, da die Avocado braun wird.
Welcher Reis eignet sich am besten für Reissalat?
Jasminreis ist ideal, weil er ein feines Aroma hat und nach dem Abkühlen locker bleibt. Auch Basmati- oder Sushireis funktionieren gut. Wichtig ist, den Reis vollständig abkühlen zu lassen, bevor er mit dem Dressing gemischt wird - sonst wird er matschig.
Kann ich veganen Reissalat für Meal Prep vorbereiten?
Ja, ideal! Reis, Gemüse und Dressing bis zu 3 Tage im Voraus zubereiten und getrennt im Kühlschrank lagern. Tofu im Backrohr vorbereiten und in einem Behälter aufbewahren - er bleibt 2 Tage knusprig. Avocado immer frisch schneiden. So ist das Mittagessen in 5 Minuten zusammengestellt.
Wie wird der Tofu im Reissalat besonders knusprig?
Der Schlüssel ist das gründliche Abtupfen des Tofus mit Küchenpapier, um möglichst viel Feuchtigkeit zu entfernen. Dann hilft Speisestärke in der Marinade, eine knusprige Kruste zu bilden. Im Backrohr bei 200 °C ohne Abdeckung backen und nach der Hälfte der Zeit wenden. Für noch mehr Knusprigkeit eine Heißluftfunktion verwenden.
Kann ich den Reissalat glutenfrei machen?
Ja, einfach die Sojasoße durch glutenfreie Tamari-Soße ersetzen - das schmeckt genauso würzig. Alle anderen Zutaten sind von Natur aus glutenfrei. Jasminreis, Edamame, Gemüse, Avocado und Sesamöl enthalten kein Gluten.
Was passt als Beilage zu asiatischem Reissalat?
Als eigenständiges Gericht braucht der Reissalat keine Beilage. Als Teil eines Grillmenüs passt er hervorragend zu Grillspiessen, veganem Gyros oder knusprigen Falafel. Für einen bunten Sommertisch gut kombinierbar mit Hummus, veganem Tzatziki und frischem Fladenbrot.
Welche Variationen gibt es für veganen Reissalat?
Curry-Reissalat: Dressing mit 1 TL Currypulver, geriebener Ananas statt Limette und Kokosraspeln. Mango-Version: Reife Mango statt Avocado für eine süßlich-tropische Note. Schwarzer Reissalat: Schwarzen Reis verwenden - er hat einen nussigen Geschmack und enthält besonders viele Antioxidantien. Protein-Boost: Kichererbsen zusätzlich zu Edamame für mehr Eiweiß.